Kategorie-Archive: Österreich

ÖVP-Krise: Ein kühler Blick aus der Schweiz

Von | 10. Oktober 2021

„Wären Österreichs Politik und Presse ein Paar, so müssten sie dringend zum Therapeuten. Denn sie verbindet eine ungesunde Beziehung, geprägt von gegenseitiger Abhängigkeit und Abneigung. Bereits der ehemalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache stolperte über seine medialen Machtphantasien für den Boulevard, Journalisten bezeichnete er als «die grössten Huren auf dem Planeten». Nun … > weiter lesen

ÖVP-Krise: Was ist heute bürgerlich?

Von | 9. Oktober 2021

(CHRISTIAN ORTNER/ „WZ“) Zu beschreiben, was „linke“ Politik im Jahr 2021 bedeutet, ist nicht besonders schwer: staatliches Schuldenmachen, Gelddrucken durch die Notenbanken, wesentlich stärkere Besteuerung von „Reichen“, noch mehr Ausbau des Sozialstaates, Bevormundung der Bürger durch einen fürsorglichen Nanny-Staat, Entlastung nur, wenn es um Entlastung von der Selbstverantwortung geht.

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Angsteffekt statt Kurz-Effekt

Von | 30. September 2021

(A. UNTERBERGER) Die Wahlergebnisse in Deutschland und Teilen Österreichs geben sehr viel zu denken. Sie haben bei aller Uneinheitlichkeit in Summe eine Linksverschiebung gebracht. Das muss etliche Sorgen auslösen. In diese und viele andere Sorgen mischen sich aber auch Aspekte, die eindeutig positiv zu bewerten sind. Eine Analyse der Wahlen … > weiter lesen

Ein Triumph der Schnarchnasen und Verhinderer

Von | 3. August 2021

(Christian Ortner)  Manchmal sind es kleine, für sich genommen eher unbedeutende Ereignisse oder Begebenheiten, die viel über ein Gemeinwesen und seine Mentalität aussagen und uns erklären, wie eine Gesellschaft tickt. Und wo es hakt.
Hierzulande war es dieser Tage das Schicksal des burgenländischen Bauern und Kleinunternehmers Hans Goldenits, welches uns … > weiter lesen

Wie man Kleinunternehmer sekkieren kann….

Von | 29. Juni 2021

(CHRISTIAN ORTNER) Stellen wir uns bitte einmal kurz vor, irgendeine Bank, die die Ersparnisse von zehntausenden Österreicherinnen und Österreichern verwaltet, würde morgen nicht nur alle Filialen schließen, sondern ihren Kunden auch erklären, dass ab diesem Zeitpunkt selbst der Online-Zugang zum Konto abgeschaltet wird. Um über sein Konto verfügen zu können, … > weiter lesen

Der ORF, die Staatsbetriebe und fettfreies Grammelschmalz

Von | 25. Juni 2021

„….Natürlich gibt es Möglichkeiten, den politischen Zugriff auf Staatsunternehmen wie Öbag oder ORF sichtbarer zu machen oder direkte Eingriffe des Eigentümers in sein Unternehmen zu erschweren. Doch das ist letztlich nur Camouflage der realen Machtverhältnisse: Solang der Staat Eigentümer ist, sei es auch nur indirekt über eine Stiftung oder weil … > weiter lesen

Warum die „Neuverteilung der Arbeitszeit“ Unfug ist

(ANDREAS TÖGEL) Die Arbeiterkammer verlangt kürzere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn. Warum das gerade jetzt keine so gute Idee ist. Bei der weit verbreiteten Ansicht, der wirtschaftliche Nutzen des einen resultiere aus dem Schaden des anderen, handelt es sich um eine fatale Fehleinschätzung. Dass Die Wirtschaft kein Nullsummenspiel ist, beweist ein … > weiter lesen

Memo to Mückstein

Von | 20. April 2021

(ANDREAS UNTERBERGER) Der Gesundheitsminister wurde entlassen. Grund: Er hatte seinen Regierungschef nicht über die Corona-Absperrung einiger Ortschaften informiert. Dieses brandaktuelle Beispiel stammt zwar nicht aus Österreich, sondern einem anderen EU-Land. Es ist aber auch für Österreich lehrreich. Sowohl in Hinblick auf den alten, wie auch ganz besonders auf den neuen, … > weiter lesen

Bauernopfer, Lebensgefährder oder Fußabstreifer

Von | 19. März 2021

(ANDREAS UNTERBERGER) Der Abzug des bisherigen Corona-Impfstoff-„Einkäufers“ Clemens Martin Auer von diesem Aufgabenbereich ist eine typisch österreichische Scheinlösung. Es wird so getan, als geschähe etwas, aber in Wahrheit geschieht nichts. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder hat der Gesundheitsministeriums-Beamte seinen Minister informiert, dass Österreich im zweiten Durchgang der Impfstoffvergabe … > weiter lesen

Die Bürokratie wird uns noch erwürgen…

Von | 9. März 2021

(ANDREAS UNTERBERGER) Parlamentarier, Minister und erst recht alle EU-Institutionen sehen den wichtigsten, wenn nicht sogar einzigen Sinn ihrer ganzen beruflichen Existenz darin, ständig neue Gesetze und Regeln zu erfinden. Rund um die Uhr wird die Politik in den repräsentativen Demokratien Europas ständig von einschlägigen Lobbys, NGOs und Medien unter Druck … > weiter lesen