Katholischer Frühling?

Von | 21. September 2013

“Kein einziges Dogma hat Papst Franziskus bisher geändert – es war “nur” ein Interview, das der Pontifex einer Jesuitenzeitschrift gab. Die Aussagen über Frauen, Schwule und die Mittelmäßigkeit der Kirche aber haben es in sich. Manche Liberale wittern einen katholischen Frühling.” (SpOn)

4 Gedanken zu „Katholischer Frühling?

  1. Nettozahler

    Wenn der katholische Frühling so ausgeht wie der arabische …. Doch das Medienspektakel um den Heiligen Vater beginnt und wird enden wie das um den derzeitigen US Präsidenten. Hier wie dort ein blendender Redner, der von der Realität und den Mühen der Ebene eingeholt wurde und werden wird. Hier ein kriegslüstener Friedensnobelpreisträger, dort ein von den Medien schon heiliggesprochenes Kirchenoberhaupt, das gar nicht merkt, wie selektiv seine Aussagen in der Öffentlichkeit dargestellt bzw. entstellt werden. Ich denke nicht, dass der Heilige Vater die 10 Gebote relativieren will. Er denkt vielleicht, den Ton im Umgang mit den Sündern anzupassen. Die “Liberalen” in der Kirche und die “Medien” sollten genau hinhören um später dann nicht zusehr enttäuscht zu sein. Wie es ihnen schon jetzt mit Obama geht.

  2. Plan B

    Momentmal, wer wirklich liberal denkt, der akzeptiert (bzw. sie sind ihm völlig schnurz) die Clubregeln der Katholischen Kirche. (gewaltsame Missionierung gehört der Vergangenheit an, im Gegensatz zu…).
    Keiner ist/wird gezwungen, Mitglied zu sein oder zu werden. Clubbeiträge sind freiwillig.

    Oder anders ausgedrückt: Änderungen des Markenkerns bedeutet das Ende des Katholizismus.

  3. Mario Gut

    1. Für mich nimmt er die retardierende, von manchen öffentlichen Medien und dem damit verbundenen Zeitgeist permanent gefordeten Meinungsumschwung, aus der Schusslinie. Vom Minderheitenprogramm der etwa 1,5% “sexuell konvertierten” bei allen Geschlechtern, fühlt sich ohnehin nur ein verschwindend geringer Teil vom Glauben angesprochen. Die wieder sehen ihre Zuwendung zu Gott nicht von so irdischen Dingen, wie einer Akzeptanz sexueller Präferenzen, abhängig (nach kurzem Nachdenken würden mir zahlreiche Praktiken einfallen, deren Akzeptanz ebenfalls von der Katholischen Kirche einzufordern wäre – warum dann eigentlich nicht??).

    Nach dem Auslaufen der Diskussionen um relativen Nebensächlichkeiten, muss die Kirche sich verstärkt dem “Folklore-Christentum” zuwenden und sehr wohl danach trachten, den Menschen wieder klar zu machen, dass eben nicht er das Maß aller Dinge ist, sondern Gott alleine. Ohne Gebet und Vertrauen auf Gott ist unser Streben nach irgendeinem kurzlebigen pseudo Glück nur Schimäre, die Ernüchterung folgt permanent auf dem Fuße.

    Wenn ich hier von Kirche spreche meine ich einzelne Vertreter, da es leider schon viele andere gibt, die glauben ebenfalls dem Zeitgeist nachlaufen zu müssen – bis das Evangelium, ähnlich der Homöopathie, bis zur Unkenntlichkeit verwässert ist.

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