Kauf eines Eigenheimes, nicht mehr leistbar

“Das Thema “leistbares Wohnen” bewegt die Österreicher und ist auch zentrales Thema im aktuellen Nationalratswahlkampf. 81 Prozent meinen, als Normalsterblicher könne man sich den Kauf eines Eigenheimes praktisch nicht mehr leisten, geht aus einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Integral im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24 hervor…” (hier)

27 comments

  1. sokrates9

    Wenn endlich die Mietzinsobergrenze kommt und sich die Immobilienmakler ihre Gebuehr selber zahlen, wird das alles kein Problem mehr sein!

  2. Karl Markt

    Klassisches Marktversagen.
    Als Spekulationsobjekte wachsen Immobilienpreise, bis die Blase platzt.

    Die durchschnittliche Wohneigentumsquote in der Europäischen Union lag im Jahr 2014 bei 70,1 %, in Deutschland bei 52,4 %.[1][2][3] Führend waren Rumänien mit 96,1 % und andere osteuropäische Staaten…
    Und in Griechenland ist die Eigentumsquote höher als in der Schweiz. Fortschreitende Kapitalisierung führt zu exponentiellem (Zinseszins) Wachstum der Immobilienpreise.
    Das einzige Gegenmittel ist der soziale Wohnbau.
    Hohe Immobilienpreise können nicht durch mehr Angebot bekämpft werden, da “Knappheit“ gar nicht der Grund für die hohen Preise ist.

  3. Thomas Holzer

    (sozialer) Wohnbau ist das einzige Gegenmittel, weil dann mehr Wohnungen auf den “Markt” kommen, ergo es mehr Angebot gibt, aber mehr Angebot ändert nichts an hohen Preisen.

    Karl Markt erklärt uns wieder mal die Welt, wie sie Ihm gefällt.

    Warum sollen alle! via Steuern einen sozialen Wohnbau finanzieren, welcher nur wenigen zugute kommt?!

  4. W. Maurer

    Das ist ja völliger Blödsinn. Nachdem sich die vielen blutsaugenden Vermieter mit ihren Wohnungen goldene Nasen verdienen, nimmt man einfach das Geld für die Miete und schichtet es zur Finanzierung eines Eigenheims um. Oder?

  5. Karl Markt

    @Thomas Holzer
    Nein nicht weil dann mehr Wohnungen am Markt sind, sondern wenn die Preisbildung nicht nach den Regeln des Kapitalmarktes erfolgt.

  6. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Für Ihr hochgelobtes kommunistisches (Wohnungs)Regime brauchen Sie aber keinen Sozialwohnbau, sondern schlicht nur Enteignung, Zuteilung und staatlich festgesetzte Mieten, sprich schlicht und einfach Zwang.
    Ja, verstehe schon, daß dies Ihnen gefällt.

  7. Karl Markt

    @Thomas Holzer
    Wer wird gezwungen wenn der Staat baut, bzw die Baufirma bezahlt? Dieselben Gulag Insaßen die die Westautobahn asphaltieren? Und der Zwang, billig zu wohnen, so wie die Jahresvignette?

  8. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    “………sondern wenn die Preisbildung nicht nach den Regeln des Kapitalmarktes erfolgt.”

    Wie soll die Preisbildung dann erfolgen? Durch Diskussionsrunden, durch Abstimmung, durch Freundeskreise, oder durch staatliche Festsetzung?

  9. Gerald Steinbach

    Duisburg Marxloh

    Vielleicht ein Beispiel für die Zukunft, wie man Mieten senken kann, ohne staatlichen Eingriff

  10. wbeier

    Hohe Wohnkosten, stagnierende Löhne und privates Konsumverhalten sind kommunizierende Gefäße. Zu gut deutsch: Jeder Euro der fürs Wohnen aufgewendet wird, kann nicht verkonsumiert werden und schon allein daher frage ich mich, warum gerade den an ihrer Kapitalakkumulation Interessierten nicht an einer verträglicheren Entwicklung der Wohnkosten liegt.
    Allerdings funktioniert die Chemie: Bauträger bedienen sich über Vollbankkonstruktionen direkt in Brüssel zum Nullzins und Hinz und Kunz verschulden sich halt für die nächsten 30 Jahre. Eine sich immer schneller drehende Spirale und grundsätzlich hat eigentlich immer gegolten, dass der Kaufpreis eines Quadratmeters Wohnfläche ein durchschnittliches Monatseinkommen nicht übersteigen sollte. Davon haben wir uns schon weit entfernt (zumindest in Ballungsräumen)!
    Die Folge ist beispielsweise eine Wiener Skyline, die von Baukränen bestimmt wird, reizlose Architektur in Schnell- und Billigbauweise mit Lifetimeoption weniger Jahrzehnte.
    Befeuert wird die Entwicklung durch Landflucht und die massive Zuwanderung. Legen sie einfach die Zahlen auf eine mittelgroße Stadt um und sie werden ein Bild von den zu schaffenden Strukturen bekommen.

  11. Karl Markt

    @Thomas Holzer
    Es könnte zb reichen, durch die Mieten die Kosten zu decken, und nicht mit den Renditen von Aktienportfolios in New York und Tokio zu konkurrieren.

  12. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Schon mal ventiliert, daß es weder Sie noch mich, noch irgendjemand anderen, noch den Staat etwas angeht, wie hoch eine “gerechte” Miete ist, sondern einzig und alleine Vermieter und Mieter?
    Mir ist nicht bekannt, daß irgendjemand in diesem Land mit einer Pistole an der Brust gezwungen wird, einen Mietvertrag zu unterschreiben.

  13. Selbstdenker

    Vier Aspekte, die häufig vernachlässigt werden:
    1) die Zonen- und Widmungspolitik,
    2) die Auflagen für Bauvorhaben,
    3) die durchschnittliche Haushaltsgröße und
    4) die Währungspolitik.

    Zu 1)

    Durch sehr großzügiges Ausweisen von – aus verschiedensten Gründen – nicht bebaubaren Flächen (ich rede hier nicht von wirklich Gefahrenbereichen!), hat man zumindest im Westen den Großteil vom Land als grundsätzlich nicht bebaubar ausgewiesen.

    Über den knappen Rest entscheidet mehr oder weniger ausschließlich die Politik im Wege von Raumordnungskonzepten und Umwidmungen.

    Zu 2)

    Die objektbezogenen Auflagen hat man (ohne Not) die letzten 20 Jahre konstant verschärft. Und da rede ich noch gar nicht über “Kleinigkeiten” wie die Leuchtmittel. Zusätzlich hat man auch die ausführenden Unternehmen mit sinnlosen Auflagen und einen geradezu bürokratischen Tsunami eingedeckt.

    Damit wird das Angebot an Wohnraum nicht nur politisch verknappt, sondern auch die Errichtung selbst erheblich aufwendiger.

    Zu 3)

    Wie kann es sein, dass trotz einer stark rückläufigen Geburtenrate und permanenten Neu- und Zubauten (abgerissen wird ja kaum etwas), der Wohnraum knapp wird? Eigentlich müsste ja mindestens das gleiche Angebot einem schrumpfenden Bedarf gegenüberstehen.

    Es sei denn, dass sich zwar die durchschnittliche Wohnfläche pro Haushalt nicht großartig verändert. Hingegen immer weniger Personen im gleichen Haushalt wohnen. Auf das Thema Migration gehe ich an dieser Stelle erst gar nicht ein.

    Zu 4)

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Vertrauen der Bürger in die Währungspolitik – freundlich formuliert – etwas angeknackst ist. Zumal auch der niedrige Zinssatz zu (mangels Eigenkapital) unverantwortlichen “Investitionen” verleitet, wirkt sich die Währungspolitik wie folgt aus:

    a) Diejenigen, die nicht die erforderlichen Mittel haben, nehmen “billige” Kredite in der Hoffnung auf, dass es einen Bailout für sie gibt (siehe Fremdwährungskredite von Häuslbauern),
    b) diejenigen, die die erforderlichen Mittel haben, stecken es in “Betongeld”, zumal die Geldschwemme seit 10 Jahren praktisch auf allen Märkten gleichzeitig zu Blasenbildungen führt.

    Durch die Verknappung wird ein Baugrundstück in Gunstlagen durchwegs zu einem Spekulationsobjekt. Auch für diejenigen, die sich den Grund, nicht aber das darauf zu errichtende Haus leisten können: das Baugrundstück dürfte wertmässig steigen, während Sparguthaben langsam abgesmolzen werden.

    Sollte die Inflation aus den Fugen geraten, ist vielleicht das Geld auf dem Sparbuch weg. Das Baugrundstück bleibt einem aber.

    Wenn nun mein kommunistischer Freund, Karl Markt, meint, dass der Wohnungs- und Immobilienmarkt kein freier Markt ist, so gebe ich ihm durchwegs recht. Mises würde ihn unter den aktuellen Rahmenbedingungen als einen hampered market bezeichnen.

    Unrecht hat mein kommunistischer Kollege hingegen mit seiner Behauptung, dass dies an marktwirtschaftlichen Prinzipien an sich liegen würde.

  14. Reini

    Der Staat und auch private Vermieter wollen doch gar keinen Verkauf von Wohnungen an die Private. Sie dienen als Sicherheiten für neue Kredite. Zusätzlich entgehen dem Staat dadurch die regelmäßigen, jährlichen Steuereinnahmen. Auch dem privaten Vermietern ist es lieber ein dauerhaftes, gleichmäßiges Einkommen durch Mieten zu bekommen als eine Einmalzahlung.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass die Lohnnebenkosten zu hoch sind, der arbeiteten Mittelschicht vom Lohn nichts mehr überbleibt, die Inflation den Lohn auffrisst,…
    Dann gibt es noch die Ausländischen Investoren, für die die Immobilien und Grundstücke als reine Sicherheitsanlage (oder Geldwäsche) gelten. Die Luxusimmobilien gelten oft als Zugpferd für den restlichen Markt.

  15. Selbstdenker

    Es dürfte bekannt sein, dass es im “kommunistischen” China formell nach wie vor kein privates Grundeigentum, sondern nur langjährig vom Staat zugestandene Baurechte mit Ablaufdatum gibt. Die Wohngebäude der Normalsterblichen sehen entsprechend aus bzw. werden entsprechend “nachhaltig” gebaut. Was es aber gibt, ist privates Wohnungseigentum.

    Interessanterweise gibt es auch in China kreditfinanzierte Immobilienblasen, deren Beben – sollten sie zerplatzen – auch im Rest der Welt zu spüren sein werden. Es gibt zum Teil Geisterstädte in eher unwirtlichen Gegenden in denen kein Mensch wohnt, die aber jede Menge Wohnungen als Anlageobjekt beinhalten.

    Auch die Chinesen haben ihre Erfahrungen mit Fiat-Geld gemacht. Im Unterschied zu den Europäern and Amis können Sie ihr Geld dank restriktiver Kapitalverkehrskontrollen nicht ins Ausland schaffen.

    Sollten die Sozis nach der Wahl wieder den Kanzler stellen, so empehle ich jeden, der die Möglichkeit dazu hat, sein Vermögen aus Österreich abzuzuiehen. Das wird zwar den Finanzminister nicht freuen und sich eher schädlich auf die allgemeine Wirtschaftslage auswirken…

    …aber hey: wenn dieses Geld nicht mehr im Lande ist, können sich die Gleichverteilungsfanatiker über die statistischen “Verbesserungen” in Sachen Vermögensgleichheit freuen.

  16. Falke

    BK Kern, der ja aus seiner “privatwirtschaftlichen Erfahrung” bei den ÖBB, wo Defizite in jeglicher (d.h. Milliarden-) Höhe aus dem allgemeinen Steuertopf ausgeglichen werden, weiß, wie die Wirtschaft funktioniert, will jetzt wieder einmal (mit Hilfe von Schieder und einer dümmlichen Jungsozialistin) die Mieten deckeln, und zwar mit 5 Euro/m2. Die sich daraus ergebened logische Schlussfolgerung, dass niemand vermietet, der keinen Gewinn daraus zieht, und damit noch weniger Wohnungen auf dem Markt verfügbar sind, übersteigt offenbar sein marktwirtschaftliches Verständnis. Aber er könnte – bei den wirtschaftspolitischen Kenntnissen, die derezit bei uns in den Schulen vermittelt werden – durchaus einige blauäugige Wähler damit gewinnen, vor allem, wenn er den bösen Kurz beschuldigt auf der Seite der gierigen Miethaie zu sein.

  17. Leitwolf

    So oder so ist der Wohnungsmarkt zum Spekulationsobjekt verkommen, und man täte gut daran das früher als später zu beenden. Denn irgendwann wird die Blase platzen, und dann werden wieder mal viele gerettet werden müssen.
    Als destruktives Element könnte eine Mietobergrenze vorrübergehend durchaus Sinn machen. Natürlich würde der Markt dann erst recht Wohnungen dem Mietmarkt entziehen und auf den Käufermarkt werfen.
    Sinnvoll wäre es überhaupt, nicht das Vermieten, sondern den Besitz zu besteuern. Eine vielfach höhere Grundsteuer wäre bei vielen Österreichern nicht sehr beliebt, ist aber in vielen Ländern selbstverständlich. Das ist DIE Vermögenssteuer schlechthin. Das sollte man auch bedenken, wenn man sich wundert wieso das Hochsteuerland Österreich bei Vermögenssteuern so “schlank” ist.

  18. Rennziege

    28. September 2017 – 17:53
    Leitwolf
    Endlich wieder ein Linksabbieger, der im Vorgestern lebt und “vorübergehend” mit Doppel-R schreibt! (Was auf hohen linken Bildungsgrad schließen lässt.)
    Ihr Satz “Eine vielfach höhere Grundsteuer wäre bei vielen Österreichern nicht sehr beliebt, ist aber in vielen Ländern selbstverständlich” ist typisch für etatistische Rosstäuscher. Denn in zahlreichen US-Bundesstaaten sind Grundsteuern die einzige fiskalische Quelle, maximal durch eine etwa 5%ige Umsatzsteuer (sales tax) vermehrt. Damit werden sämtliche staatlichen Aufwendungen finanziert. Es ist ein System, das nur die Ihnen zweifellos unsympathischen Reichen zur Ader lässt, aber die Unbetuchten schont — sozial weitaus gerechter als in Europa, wo schon Bezieher geringer Einkommen für so gut wie alles aufkommen müssen.
    Hierzulande werden Grundsteuern ja grundsätzlich auf die eh schon (ausnahmslos alle Staatsbürger) würgende Steuerlast draufgesattelt. Ihr Posting ist, mit Verlaub, miserabel informiert und abstoßend.

  19. Selbstdenker

    @Leitwolf:
    Die Spekulationsblase ist eine Folge der Geldpolitik. Es kann doch nicht die Lösung sein, dass man Leute, die sich etwas auf die Seite legen wollen, weil sie sich für schlechte Zeiten absichern wollen oder weil Sie sich ein Haus oder ein Auto kaufen wollen, in die Spekulation mit Sachwerten drängt. Das ist meiner Meinung nach aber genau der Fall.

    Eine Steuer auf den reinen Besitz ist auch keine Lösung, weil sich so eine Steuer einerseits auf das Preisniveau von Mieten bzw. (eingepreist) von Immobilien auswirkt und sich anderseis nur noch sehr Geldvermögende Besitz dauerhaft leisten können. Auch das will man doch eigentlich nicht.

    Es sollte sich jeder die Frage stellen, warum ein gewisser Herr Haselsteiner Fan einer solchen Steuer wäre. Z.B. weil zahlreiche Menschen, die zwar eine rein rechnerisch wertvolle Immobilie, nicht aber ein sehr hohes Einkommen haben, diese notgedrungenermaßen verkaufen müssten. Billiger ließe sich ein Eigentumstransfer von der Mittelschicht zu den Reichen kaum noch umsetzen.

    Was wäre zu tun?
    – Abspecken von Bauvorschriften
    – Entpolitisierung der Umwidmungen (Recht, wenn bestimmte Kriterien vorliegen, statt Gnadenakt)
    – Beschränkung der Zuwanderung
    – Umstellung der Einkommensteuer von einer Individualbesteuerung auf eine Haushaltsbesteuerung
    – Dezentralisierung vom Arbeitsmarkt (passable Arbeitsmöglichkeiten auch außerhalb der Ballungszentren)
    – Absicherung der größten Wohnungsnot über sozialen Wohnbau (insbesondere kleine Wohnungen in Ballungszentren / Kliniknähe für Alleinstehende / Ältere)
    – Kehrtwende bei der destruktiven Währungspolitik (hier liegt die ultimative Wurzel des Problems)

  20. Namor

    @ selbstdenker

    Ich denke genau diese Grundannahme in Ihrem ersten Absatz ist ein Wesen des Problem.s. Jeder Mensch soll unbegrenzt Vermögen anhäufen können, für Autos, für Zusatzrente, für die Wohnung der drei Kinder, für das Eigenheim, Weltreise, einfach weil er zu viel hat, etc.

    Jedes endliche Gut scheitert daran und je mehr das Gut unter Druck kommt, desto schneller und unerbittlicher dreht sich die Verknappungsspirale.

    Unser Geldsystem hat den Vorteil, dass die Menschen vermeintliche Sicherheit bekommen, meine ich frei von jeder Ironie. Und dass sie für dieses tönerne Versprechen produktiv sind.

  21. Selbstdenker

    @Namor:
    Das ist eine derart verallgemeinerte Behauptung, dass sie meiner Meinung nach wertlos ist.

    Ich sehe überhaupt kein Problem darin dass sich jeder Mensch Vermögen aufbauen kann. Die Frage ist doch vielmehr wie dies passiert.

    Die Marktwirtschaft ist der ideale Mittler zwischen unterschiedlichen individuellen Bedürfnissen und knappen Gütern. Projizieren Sie bitte nicht die Schwächen mancher Menschen auf die Marktwirtschaft.

    Wenn ich etwas anklage – und das ganz massiv – so ist es der absurde Irrglaube, das jeder alles für null Gegenleistung bekommen kann. Das läuft so nicht. Und diejenigen, die das wirklich glauben, werden bald auf den Boden der Realität geholt werden.

    In Beschränkungen abseits der regulierenden Wirkung von unverfälschten Marktpreisen sehe ich überwiegend keine Lösung, zumal diejenigen, die Beschränkungen fordern, meist ihre Sicht der Dinge anderen aufdrängen wollen ohne sich selbst den gleichen Regeln zu unterwerfen. (Beispiel: Hollywoodstars, die Zuwanderungsskeptiker als Rassisten brandmarken, während sie selbst nicht einmal ein Zimmer ihrer Luxusvillen für Migranten zur Verfügung stellen).

    Die meisten dieser Wichtigmacher haben nicht einmal ihr eigenes Leben im Griff und sie besitzen die Frechheit über andere zu urteillen.

    Vielmehr sollte jeder in sich gehen und sich bewusst werden, was er wirklich möchte.

    Will ich in die Stadt ziehen? Will ich in einem Großraumbüro arbeiten? Will ich mich mit oberflächlichen Leuten abgeben? Brauche ich die gleiche Kaffeemaschine wie George Clooney? Wem möchte ich damit beindrucken? Möchte ich den gleichen Schl***en nachjagen, denen jeder nachjagt? Was ist der Unterschied zwischen einer Prostituierten und einer Frau, die mich nur wegen meinem Besitz “liebt”? Habe ich so wenig Selbstwert, dass ich für ein neues Smartphone vor dem Geschäft übernachte? etc.

    Ich behaupte, dass die meisten Dinge tun, weil sie jeder andere tut, weil sie von den Medien propagiert werden oder weil sie den unhinterfragten Glauben verinnerlicht haben, das man sie tun müsste.

    In der Wiederbelebung von Bewusstsein, Verstand und Entscheidungen aus einen freien Willen heraus liegt die Lösung, nicht in deren Abschaffung!

  22. Selbstdenker

    Dazu ein Clip aus einer Zeit in der die Videotechnik noch sehr – sagen wir mal – experimentell war, aber Kinofilme und Songtexte noch Inhalte hatten:

  23. Leitwolf

    @Rennziege

    Ja, ich vertrete praktisch das gesamte Spektum linker Vorstellungen. LOL!
    Gleichermaßen sind Tippfehler, zu denen ich insbeondere ohne Rechtschreibprüfung in großen Umfang neige, ein guter Gradmesser meiner Bildung bzw. Höchstbegabung..

    @Selbstdenker

    Bei den ersten drei Punkten kann ich durchaus zustimmen. Was die Zinspolitik angeht, fürchte ich, haben wir längst keine nationale Souveränität mehr.

    Was man gerne übersieht, ist wie sehr die Flächenwidmung in Österreich der strukturellen Korruption dient. Mein Vater hat etwa rund eine halbe Mio. Euro per Umwidmung zu Bauland “geschenkt” bekommen. Dass er SPÖ Mitglied war, in einer Gemeinde da die SPÖ traditionell den Bürgermeister stellt, hatte damit freilich fast gar nichts zu tun.

    Solche Immobiliengeschäfte finden meist in Filz der Politik statt, man denke nur etwa an Faymanns “Privatisierung” von atypischen Gemeindebauten. Hier das freie Unternehmertum gefährdert zu sehen ist blauäugig.
    Das Kapital möge sich dort zu schaffen machen, wo es tatsächlich (auch gesellschaftlich) produktiv ist. Dass das kaum noch stattfindet (die Investitionsraten sind unter jeder Sau), und stattdessen versucht wird dort in einem siechenden Markt noch Geld rauszupressen wo nichts vorhanden ist, sollte uns ein Alarmzeichen sein. Es wird uns so oder so auf den Kopf fallen.

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