Kauft nicht beim Juden auf helldeutsch

Die deutsche Autorin Vera Lengsfeld schreibt an das Berliner Kaufhaus KaDeWe:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit protestiere ich aufs Schärfste gegen Ihre Entscheidung, Produkte aus den israelischen Siedlungsgebieten aus dem Sortiment zu nehmen. Ich frage mich, warum Ihnen nicht bewußt ist, dass dies die neudeutsche Variante von dem unsäglichen “Kauft nicht beim Juden ist”? Im Palästinensergebiet wurde gerade voll Stolz ein Laden “Hitler 2” aufgemacht, mit Klamotten für Jugendliche, die die Eröffnung feiern, weil Hitler vorgemacht habe, wie man mit den Juden umzugehen hat. Das sind die Jugendlichen, die Israelis mit Messern attackieren und andere Gewalttaten verüben. Mir ist nicht bekannt, dass das KaDeWe dagegen protestieren würde. Schande über Sie! Ich werde Ihren Laden nicht mehr betreten und auch meine Freunde dazu auffordern!  Vera Lengsfeld

8 comments

  1. Fragolin

    Dass der Handel der Kaufkraft unserer Räffjutschies hinterherhechelt, sieht man auch daran, dass zB Beschäftigte der rewe-Kette in Österreich Verpflichtungen unterschreiben müssen, sich (auch privat) nicht öffentlich negativ zu Flüchtlingsthemen zu äußern, andernfalls die Fristlose droht. Eine Drogeriekette mit Friseurdienstleistung verpflichtet die Friseusen mit einem eindeutigen Hinweis auf ihre berufliche Zukunft im Unternehmen, am Wochenende unentgeltlich in Flüchtlingsunterkünften zum Haareschneiden anzutreten. Subbotnik 2.0 in der DDR 2.0, alles im Dienste der Weltrevolution und des Umsatzes!
    Vielleicht sollte man anders herangehen: Kauft nicht beim Deutschen!

  2. Herbert Manninger

    Hängt den Sozialisten das National wieder an, das sie bisher so gut versteckt haben. ,,Kauft nicht bei Juden!”, und nichts Anderes ist gemeint. Was kommt als Nächstes?

  3. O.d.S.

    Die Nationalsozialisten sind wieder auf dem Vormarsch. Zuerst nationalsozialisieren sie die Wirtschaft (Enteignung, Umverteilung, Ausschalten des Marktes), jetzt nationalsozialisieren sie die Gesellschaft. Juden raus, Judenfeinde willkommen. Willkommen Adolf, “Er ist wieder da”!

  4. Der Bockerer

    @Fragolin: Gute Idee – Kauft nicht beim Deutschen! Wenn die deutsche Wirtschaft einknickt, dann ist es schnell vorbei mit den Milliarden nach Griechenland, in die Türkei, für das Klima und in die Flüchtlingsintegration. Eigentlich erstaunlich, woher die Politiker immer ihre Milliarden hervorzaubern, von denen sie zuvor noch behaupteten, sie wären einfach nicht vorhanden.

  5. O.d.S.

    @Bockerer

    Berichtige, das Geld zaubern die Politiker im wahrsten Sinne des Wortes hervor, sie haben es nämlich schlicht nicht. Das ganze nennt sich Anleihe, oder juristisch korrekt Schuldverschreibung. Wer es dem Staat leiht? Geldkaiser von EU Gottesgnaden Draghi und sein “Whatever it takes” Knopf. Woher der Kaiser das Geld hat? Hier schließt sich der Kreis; er zaubert es aus dem Nichts. Am dritten Tage schöpfte er das Geld und sah, dass es gut war.

  6. aneagle

    Verwirrend. Wenn unsere an den Hebeln werkenden Systemparteien Ihre Erhellung Deutschlands durchgezogen haben, wenn die integrierten Flüchtlinge in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, das helle kauft nicht beim Juden zum guten Ton gehört, die Extremen, also NDP, die Linke, einige Sänger und Schriftsteller, längst verboten sind,

    ……… wo bitte will die Nachfolgerin von Frau Merkel mit so einem Programm erfolgreich kandidieren? Schafft sie das?

  7. astuga

    Ich nehme mal an, bei KaDeWe gibt es zukünftig auch keine Produkte aus dem türkisch besetzen Teil Zyperns und dem Kurdengebiet zu kaufen.
    Keine Produkte aus dem chinesisch besetzten Tibet und Sinkiang.
    Und auch nichts aus Nordirland, dem Baskenland oder Katalonien.

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