Keimt eine Grüne Armee Fraktion?

“….. Als die Studentenbewegung von 1968 zerfiel, weil die erhoffte Revolution ausblieb, erklärte eine kleine Gruppe von Terroristen der Republik den Krieg. Was mag wohl passieren, wenn der aktuelle Hype um die Klimawende an der Realität zerbricht? Szenario nach einer historischen Begebenheit/ mehr

10 comments

  1. Max Mustermann

    da passiert gar nichts. Absolut nicht vergleichbar. Der ganze Klimahype beruht im Gegensatz zu dem infantilen Geschwätz der 68er auf wissenschaftlichen Daten (korrekten Daten oder nicht wird sich noch herausstellen). Wenn sich also die Wissenschaft hinter der Klimafrage als falsch herausstellt, wird die Klimabewegung einfach verschwinden und später war eh keiner dabei. Und wenns richtig ist, na dann: Willkommen Ökodiktatur.

  2. Herbert Manninger

    Herrliche Zeiten für Typen mit Vandalismus- und Gewaltphantasien: Mit der Ökomoral-Attitüde und der damit verbundenen strafrechtlichen Nachsicht kann’s jetzt so richtig losgehen mit ,,Aktionen” aller Art.

  3. Selbstdenker

    @Max Mustermann:
    Ich sehe die reale Gefahr einer Art Öko-Kulturrevolution mit ähnlichen Konsequenzen wie unter Mao.

    Der Klimahype baut eben nicht auf ergebnisoffene Wissenschaft, sondern auf zielgerichtetes Simulieren von Wissenschaft auf. Das Verächtlichmachen und Verfolgen von Wissenschaftlern, die auf Basis wissenschaftlich einwandfreier Methoden zu anderen Ergebnissen kommen als die Rechenmodelle vom IPCC, deutet eher darauf hin, dass wir es hier mit einer neuen Form von Lyssenkoismus zu tun haben:
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/tag/lyssenkoismus/

    Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist keine wissenschaftliche Einrichtung, sondern eine internationale Organisation, die auf die Herstellung von politischen Konsens in der Bewertung von Ursachen und Auswirkungen vom Klimawandel ausgerichtet ist.

    Der Verweis auf “die Wissenschaft” dient nur als Starthilfe um einen durch Kappen von Feedbackmechanismen in der Öffentlichkeit einen politisch instrumentalisierten sich selbstverstärkenden Kreislauf in Gang zu setzen.

    Grönemeyer & Co. sind recht deutlich in ihren Ansagen. Sie haben nur auf den richtigen Moment und das richtige Thmema gewartet um ihren wahrscheinlich schon länger ausgebrüteten Traum ein Philosophenkönig zu sein in ihre Realität umzusetzen.

    Wie bei Mao hetzt die Anointed Class einen Teil unter den Jungen gegen den Rest der Gesellschaft für ihre eigenen Ziele auf. Hier geht es nicht mehr um Fakten, sondern um Dogmatismus.

    Originellerweise ist ausgerechnet jenes Land, dem der größte Anteil und die größte Zunahme an CO2-Emissionen zurechenbar ist, eine Diktatur. Also genau das, was das Management und der Fanclub von Greta fordert.

  4. sokrates9

    Sehe das Problem in einer nie dagewesenen Medienhype die das Klimathema nach oben treibt! Wenn man als Identitätsfigur eine 16 Jährige psychisch beeinträchtigte Schulabbrecherin auswählt hat man ja den sichtbaren Bewis das nur mehr Emotionen zählen und Wissenschaftlichkeit null Stellenwert hat!

  5. FiBu

    Wenn mann “I want you to panic” nicht mit “Ich möchte euch in Panik sehen” sondern m.E. sachlich richtig mit “Ich möchte euch in Angst und Schrecken versetzen” übersetzt, wird die Intention klarer.
    Gelingt es mit Worten nicht, besteht die Gefahr, dass physische Gewalt ins Spiel kommt.
    Die Diskussion muss versachlicht werden, Emotionen sind bei der Problemlösung immer hinderlich!

  6. Max Mustermann

    @selbstdenker
    ich sehe das nicht ganz so wie Sie. Der Ökohype wird sich wieder verflüchtigen, wenn, ja wenn, sich die wissenschaftliche Basis dahinter verflüchtigt.

    Ihr Vergleich mit dem Maoismus hinkt ein wenig. Mao konnte auf Millionen junger vorwiegend männlicher Fanatiker ohne Hab und Gut, aber mit Kriegserfahrung, zurückgreifen. Die männliche Jugend des heutigen Westen hingegen ist zahlenmäßig schwach, undispliziniert und verweiblicht. Gewalt kennen die Jungs und Mädchen im Gegensatz zu Maos tötungswilligen weltkriegserfahrenen Kampfbrigaden nur aus Filmen und Videospielen. Daher: solange die Machthaber auf solches drittklassiges “Werkzeug” zurückgreifen um eine ungerechtfertigte Ökodikatur zu errichten, sind sie auf den Goodwill der bürgerlichen Gesellschaft angewiesen, die ihren rebellischen großmäuligen Kinderchen eh nix böses will, und sich eher insgeheim freut wenn sie endlich mal von Minecraft & Co wegkommen. Ob dieser Goodwill dann auch noch bestehen wird, wenn die Steuern 2-3k Euro pro Jahr für keine konkreten Klimaänderungsnachweise erhoben werden, bezweifle ich.

    Was anderes ist es natürlich, wenn sich herausstellt, daß die Wissenschaft hinter der Klimabewegung korrekt ist und es in 20 Jahren +10/+20 oder +30 Grad heißer ist als jetzt. Dann ist die radikale Ökodiktatur gerechtfertigt und im Sinne jedes Menschen weltweit und wird auch so kommen.

    Zusätzlich wird sich die Demographie in einigen Jahrzehnten stark verändert haben. Wie Schwarze und Araber, die dann die Mehrheit im lande stellen werden, auf einen ungerechtfertigten Klimahype reagieren ist ohnehin unbekannt.

  7. Selbstdenker

    @Max Mustermann:
    „Der Ökohype wird sich wieder verflüchtigen, wenn, ja wenn, sich die wissenschaftliche Basis dahinter verflüchtigt.“

    Der Ökohype hat sich bereits von der wissenschaftlichen Basis entfernt und abgekoppelt. In einer Situation in der es keinen Feedback-Mechanismus mehr gibt, wird der Kipp-Punkt weit genug in die Zukunft geschoben, die Rechenmodelle angepasst und selektiv im Sinne von ideologisch ergebnisorientiert dargestellt. Im Grunde genommen das, was in den vergangenen Jahren bereits passiert ist.

    „Mao konnte auf Millionen junger vorwiegend männlicher Fanatiker ohne Hab und Gut, aber mit Kriegserfahrung, zurückgreifen“

    Die größten Anhänger von Mao waren die Schüler und Studenten aus den Städten. Mao indoktrinierte sie zum Kampf gegen die alten Vier: alte Denkweisen, Kulturen, Gewohnheiten und Sitten. Es ging darum „Konterrevolutionäre“ – heute würde man sagen „Rechte“ – zu identifizieren, sie zu öffentlichen „Schuldeingeständnissen“ zu zwingen um sie auf dieser Basis dann zu zerstören.

    „Dann ist die radikale Ökodiktatur gerechtfertigt und im Sinne jedes Menschen weltweit und wird auch so kommen.“

    Bitte erläutern Sie mir, warum dann eine Diktatur – also die Herrschaft von machbesessenen, von persönlicher Verantwortung freigestellter Wissensanmaßenden – und eine darauf aufbauende erratische Politik „gerechtfertigt“ wäre?

    Wenn Diktaturen so gut für das Klima wären, so frage ich mich, warum das Land mit dem größten CO2-Ausstoß eine Diktatur ist. Die UdSSR – eine kommunistische Diktatur – war geradezu ein Paradebeispiel für Umweltzerstörung in apokalyptischen Dimensionen.

    Selbst wenn die Prognosen stimmen würden – was ich an sich schon massiv bezweifle -, wäre eine ökofaschistische Diktatur das untauglichste Mittel um die CO2-Emissionen zu senken.

    Da das Problem dann eine Tragödie der Allmende wäre, wären auch hier Eigentumsrechte und Marktwirtschaft genau die richtige Lösung.

  8. Max Mustermann

    @selbstdenker
    “Der Ökohype hat sich bereits von der wissenschaftlichen Basis entfernt und abgekoppelt. In einer Situation in der es keinen Feedback-Mechanismus mehr gibt, wird der Kipp-Punkt weit genug in die Zukunft geschoben, die Rechenmodelle angepasst und selektiv im Sinne von ideologisch ergebnisorientiert dargestellt. Im Grunde genommen das, was in den vergangenen Jahren bereits passiert ist.”

    Meiner Ansicht nach ist es verfrüht, eine fundierte Meinung über den Existenz einer eventuellen Klimaveränderung zu haben. Dafür würde man eine weltweite umfassende wissenschaftliche Diskussion benötigen, schließlich geht es um das vermeintliche Überleben des Menschen. Solange hier keine zufriedenstellende rationale Grundlagen für meine Meinungsbildung geschaffen werden, enthalte ich mich.

    “Die größten Anhänger von Mao waren die Schüler und Studenten aus den Städten. Mao indoktrinierte sie zum Kampf gegen die alten Vier: alte Denkweisen, Kulturen, Gewohnheiten und Sitten. Es ging darum „Konterrevolutionäre“ – heute würde man sagen „Rechte“ – zu identifizieren, sie zu öffentlichen „Schuldeingeständnissen“ zu zwingen um sie auf dieser Basis dann zu zerstören.”

    Wie gesagt, diese Indoktrinierten waren ein ausgezeichnet geeignetes Menschenmaterial aus einem Volk entsprungen, welches vielleicht 15 Jahre zuvor eine umfassende Tötungsorgie gegen bzw. durch die Japaner hinter sich hatte. (ca. 15 Mio WW2 Tote in china) Mao hatte also hier einen gewaltigen Pluspunkt für seine Ziele. Man kann man sie überhaupt nicht mit den westlichen Weicheiern von heute vergleichen. Diese kleinen westlichen Tugendterroristen können nur deshalb herumkrakelen, weil das bürgerliche Establishment sie in väterlicher, ein wenig herablassender Manier läßt, und nicht etwa weil sie so fähig wären. (Ich vermute, daß ohnehin daß bei den FFF demos die meisten der paar Jungen nur wegen den vielen Mädchen mitlaufen.)

    “Bitte erläutern Sie mir, warum dann eine Diktatur – also die Herrschaft von machbesessenen, von persönlicher Verantwortung freigestellter Wissensanmaßenden – und eine darauf aufbauende erratische Politik „gerechtfertigt“ wäre?”

    Gerne. Es geht hier um das Überleben der Menschheit. (oder eben nicht, falls die Fakten die Ideologie nicht untermauern sollten, aber dann wird die Realität das problem ohnehin lösen) Falls es also um das Überleben geht, kann nur eine disziplinierte und äußerst spartanische Ökodiktatur dieses Überleben gewährleisten. Liberale Demokratie und ausufernder Indivdiualismus, wie wir sie derzeit haben, sind in einem solchen kritischem Fall vollkommen ungeeignet. Milliarden von panischen ungeführten Stimmen von dilettantischen unvorbereiteten Regierungen, Industrielobbies, NGOs etc. würden zu Chaos und Anarchie führen, das Projekt “Überleben” würde in der kakophonie von halbherzig laienhaft durchgeführten Maßnahmen unweigerlich scheitern. Deshalb ist in so einem Krisenfall eine straff geführte Diktatur überlebensnotwendig.

    Aber: letztendlich sind alle meine Ausführung uninteressant, weil zu theoretisch. In der Praxis wird der rasant stattfindende demographische Austausch und die Reaktion der afrikanischen und arabischen Neubürger das weitere Vorgehen in der Frage bestimmen, nicht wir alteingesessenen saft- und kraftlosen Westler.

  9. Selbstdenker

    @Max Mustermann:
    “Es geht hier um das Überleben der Menschheit.”

    Diese “Rechtfertigung” gab es in verschiedenen Abwandlungen schon früher.

    Jedenfalls haben solche Diktaturen nur jene Menschen überlebt, die zu den Menschen gezählt wurden, während die anderen Menschen, die – entweder aus religiösen, ideologischen oder abstammungsbedingten Gründen – nicht zu den Menschen gezählt wurden, sie nicht überlebt haben.

    Soviel zum ausgelutschten Slogan “Überleben der Menschheit”, den es gefühlt seit Anbeginn der Menscheit gibt.

    Interessanterweise war es stets der “Kapitalismus” (genauer: jenes sozio-ökonomische System, das auf Eigentum, Freiheit und Würde des Einzelnen beruht), der die Menschheit vor der malthusianischen Katastrophe bewahrt hat.

    Die Prognosemodelle sind meiner Meinung nach hochgradig unseriös.

    Es sind die Lügner und Utopisten, die ihr Weltbild vor der Realität schützen müssen und nicht umgekehrt. Mit dem Ruf nach dem Verbot “klimaskeptischer” Meinungen und die Forderung nach Errichtung einer Diktatur zeigen Klimaapokalytiker wo sie stehen und um was es ihnen in Wahrheit geht.

  10. Johannes

    Ich denke im linken anarchischen Block lauert, neben dem salafistischen Terrorpotenzial, die größte Gefahr für die Zukunft. Auch der Rechtsradikalismus ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen und eine ganz große Gefahr.
    Ich glaube aber das der linke schwarze Block und der islamistische Terror eine gewaltig größere Zahl an Anhänger und Sympathisanten hat als die ebenfalls gefährlichen Rechtsextremen.

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