Kein Blindenhund bitte, wir sind Molems!

“….Auch nach Wochen sind Ärger und Unverständnis bei Gabriele Jandrasits aus Innsbruck groß. Vor dem Urlaub wollte sie ein Taxi zum Flughafen vorbestellen – und dabei ihren kleinen Hund, einen Beagle-Jack-­Russell-Mischling, in einem flugzeuggerechten Transportkäfig mitnehmen. Doch obwohl sie bereits am Vorabend anrief, habe man ihr bei der Funk-taxizentrale erklärt, dass man den Transport für den nächsten Morgen nicht garantieren könne. Als Begründung habe man ihr mitgeteilt, dass es die meisten Fahrer aus Glaubensgründen ablehnen würden, Hunde mitzunehmen.” (mehr hier)

15 comments

  1. Rizzo C.

    Also in Zukunft bei der Bestellung eines Taxis deutlich dazusagen “ich komme mit Hund”, auch wenn man gar keinen hat. Wieder eine neue Codierung gelernt.

  2. sokrates9

    Wieso lassen wir es zu dass wir immer mehr unterminiert werden? Eine Moslemfamilie in Niederösterreich, ca 10 Personen, ohne Einkommen hat jetzt durchgesetzt in einer NÖ Ortschaft ein Haus kaufen zu dürfen! Wahrscheinlich finanziert von unseren Beihilfen! Alle tief verschleiert, gegen den Willen der Gemeinde die keine schleichende Islamisierung will und de jure das Gesetz auf ihrer Seite hat da es sich bei den Hauskauf nicht um Inländer handelt!! Musterbeispiel von Leuten die sich nicht integrieren wollen!

  3. astuga

    Ebensogut könnte man dann islamisch argumentieren, keine Frau ohne Kopftuch zu befördern, oder keine Frauen ohne männliche Begleitung.
    Oder niemanden der in der Einkaufstasche Produkte vom Schwein mitführt.
    Oder jemanden der sein Geld aus der schweinsledernen Geldbörse zückt.

    Faszinierend nur, dass diese Leute es überhaupt ertragen in unseren Ländern zu leben.
    Teilweise ja auch von uns.
    Wahrscheinlich weil sie so tolerant sind…

  4. GeBa

    Das ist in Wien auch nicht anders. Was aber bei Funktaxis kein Problem ist, sagen dass man mit einem Hund oder einem anderen Tier kommt, jeder Fahrer der die Funkberechtigung hat, ist bei den Zentralen so registriert, was er befördert. Noch ein Tipp – will man einen inländischen Fahrer – bitte einen ortskundigen Fahrer verlangen, das ist dann nicht rassistisch 🤭 auch klar.

  5. Marianne Gollacz

    “Wir versuchen, den Fahrern immer wieder begreiflich zu machen, dass so etwas bei uns nicht geht”. Diese Haltung ist nicht nur das Problem der Geschäftsführer der Taxifunkzentrale, sondern unser aller. Wir versuchen, Menschen mit einer Religion im Hintergrund, die jede ihrer Handlungen bestimmt, die kritisches Hinterfragen nicht erlaubt, unser gesellschaftliches Zusammenleben begreiflich zu machen.
    Sobald Menschen mit unveränderbaren Regeln (die eine “heilsversprechende” religiöse oder politische Ideologie vorgibt) eine gewisse Anzahl, egal ob in der Schule, in einem Betrieb, an öffentlichen Orten, in der Politik, in der Gesellschaft erreicht haben, werden sie sich gegenüber den Anpassungsbereiten, Toleranten … durchsetzen.

  6. GeBa

    Wobei – ich nehme in meinem Privatauto auch keine Hunde mit und wenn man die vielen unerzogenen Kläffer überall sieht, habe ich dafür Verständnis dass auch Berufsfahrer sagt, leider nein.

  7. Otto mosk

    ein Taxifahrer darf also Gäste mit hund aus religiösen gründen ablehnen. und wenn ein Bürgermeister Leute aus religiösen gründen ablehnt, ist das juristisch diskriminierend? wann klagen Österreiche Gruppen, Parteien, Anwälte das recht einen hund mitnehmen zu dürfen, ein?

  8. Otto mosk

    übrigens ist das hunde-moslem Thema bestens für die Politik geeignet, da es viele betrifft. ein Freund ging mit seinem hund gassi, als ein moslem so schwer auf den hund einzutreten begann, dass dieser eingeschlafert werden musste. auch amer albajatis hund wurde in der Innenstadt von Wien von einem moslem mit fusstritten misshandelt.

  9. astuga

    @GeBa
    Ob Sie als Privatperson keine Hunde, keine kleinen Kinder oder keine räucherstäbchengeschwängerten Hare Krishnas mitnehmen ist Ihre Sache.

    Aber Sie sind ja auch nicht freiwillig angetreten in einem reglementierten Gewerbe als Arbeitnehmer eine Dienstleistung anzubieten.
    Hunde sind Teil unserer Kultur, und wenn ein Taxiunternehmen deren Beförderung nicht ausdrücklich ausschließt, dann ist es auch nicht Sache des Fahrers sich wichtig zu machen.
    Dann ist er schlichtweg im falschen Job und im falschen Land.

    Wie gesagt, der nächste weigert sich dann als Muslim vielleicht unverschleierte Frauen oder Frauen ohne männliche Begleitung zu befördern.
    Aber angesichts der mittlerweile zahlreichen sexuellen Übergriffe durch muslimische Taxifahrer… pardon, Südländer sollte man das als Fahrgast vielleicht ohnehin vorher abfragen.
    https://www.krone.at/1978982

  10. fxs

    Verstöße es etwa gar gegen das Gleichbehandlungsgesetz, wenn ein Taxiunternehmen im Dienstvertrag mit den Fahrern festhält, dass ordnungsgemäß gehaltene Hunde ohne Rücksicht auf die Religion der Fahrer zu transportieren sind?

  11. Johannes

    Integration die auf den Hund gekommen ist, was für ein Hundeleben für Menschen mit Beeinträchtigung wenn sie von einem solchen Hundling nicht mitgenommen werden. Ich würde sagen das ist doppelter Rassismus zum einen der, das ein Mensch bestimmten Glaubens einen anderen Menschen mit scheinbar anderen Glauben ( sonst hätte er wohl keinen Blindenhund) nicht mitnehmen will zum anderen weil der Taxler tatsächlich ein Lebewesen anderer Rasse (Hund) als der Mensch ebenfalls nicht mitnehmen will.
    Ein Fall für ZARA würde ich meinen.

  12. Lia

    Ich bin jahrelang in Wien mit meinem damaligen Hund Taxi gefahren. Knapp über 30 kg schwerer, reinrassiger American Staffordshire. Vorne unterm Beifahrersitz bei den Füßen transportiert. Beisskorb, falls ein Taxler sich fürchten sollte. Niemals Probleme gehabt, egal welcher Nationalität der Fahrer war. Ein Afrikaner hat mehrfach in seiner lustigen, gestikulierenden Art während seiner Erzählungen dem Hund sehr kräftig den Schädel getätschelt. Fand ich mutig, der Hund hat es kommentarlos weggesteckt.
    Vielleicht hat sich in den letzten 6 Jahren soviel verändert oder Tirol ist diesbezüglich intoleranter als Wien. Aber früher war Taxi fahren mit großem Hund kein Problem.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .