Kein Steirerobst für “Refugees”

“…..In Spielfeld wiehert der Amtsschimmel: Steirische Äpfel sind offenbar nicht gut genug für Flüchtlinge, denn die Lebensmittelbehörden haben die Verteilung des Obsts an die an der österreichisch-slowenischen Grenze ankommenden Migranten gestoppt. Der Grund dafür ist einem Bericht der “Kleinen Zeitung” vom Donnerstag zufolge, dass die Äpfel “gespritzt” seien…” (hier)

9 comments

  1. Fragolin

    Also das ist nicht die ganze Geschichte.

    In Spielfeld war eine amtliche Hygienekontrolle, die bemängelte, dass das Obst vor dem Verzehr nicht gewaschen werden kann, und da Äpfel mit der Schale gegessen werden, könnten Rückstände vom Spritzen mitgegessen werden.
    Daraufhin intervenierten die Lieferbetriebe, dass das Obst vor jeder Auslieferung gewaschen würde und praktisch aus der Stiege heraus verzehrbar wäre. Das Amt prüfte die Angaben der Lieferanten und gab die Auslieferung wieder frei. Der Lieferstop dauerte nur wenige Stunden. Was auch kaum eine Rolle spielt, weil nur sehr wenige der Ankömmlinge überhaupt Äpfel essen, die sind denen nämlich zu sauer. Ganz oben im Ranking liegen Bananen.

    Dass der Herr Konrad, zwar ohne Ahnung was wirklich vor Ort ablief, fröhlich dampfplauderte und damit bei den versammelten sensationsgeilen Schreiberlingen (und später auch deren Abschreiberlingen) für Schnappatmung sorgte, wirft nur ein besonders erhellendes Licht auf diese leuchtende Lichtgestalt der “Flüchtlingskoordination”. Wenn er in anderen Fragen seiner Ägiden ebenso von Information und Kompetenz unbeleckt vor sich hin koordiniert, wundert einen rein gar nichts mehr.

  2. aneagle

    @Fragolin
    Köstlich, Österreich pur ! Danke, das wäre keinem Kabarettisten eingefallen. Und nicht nur Konrad, nein auch Ferdinand Maier ist bei der Nummer wieder dabei! Hier ist die Welt noch in Ordnung.Was einst unter dem Giebelkreuz gezüchtet wurde gedeiht sichtlich prächtig. 😉

  3. Thomas Holzer

    Die Tragik(Komödie) besteht darin, daß es anscheinend erst einer sogenannten “Flüchtlingskrise” bedarf, um den Irrsinn der österreichischen Gesetzgebungsmaschine jedem vor Augen zu führen.
    Vor ein, zwei Wochen marschierten ja auch in Spielfeld Lebensmittelkontrolleure auf, welche die Lagerung der Lebensmittel bei den “Ständen” der freiwilligen Helfer beanstandeten

  4. cmh

    Eigentlich sind wir schon seit dem Amtsantritt der Gewerkschaftsregierung Faymann mausetot.

    Es fängt nur jetzt an zu stinken.

    Aber wie sagte dieser Katzian wiederholt in seinem Interview? Augenhöhe, Augenhöhe, augenhöhe und nochmals Augenhöhe …

  5. Reini

    … Schweinsschnitzel und Schweinsbraten wären auch für die Integration viel vorteilhafter! 😉 …

  6. wbeier

    Das ist ja nur eine Nebelgranate vom Herrn Konrad – seines Zeichens Edelmensch und Innenministerwunschkanditat (OT Faymann).
    Tatsächlich beginnt jetzt die Stunde der Lobbyisten beim Aufbau der Infrastrukturen für unsere orientalischen Freunde und der Kuchen ist gigantisch. Hier ganz vorne bei der Aufteilung des Kuchens dabei zu sein ist für Leute mit diesen “Stallgerüchen” Auftrag.
    So gesehen ist es verständlich, allen Unbill von den künftigen Subjekten des eigenen Profits abzuwehren – sogar ungewaschene Äpfel……..

  7. Fragolin

    Naja, einen Vorteil hat die Völkerwanderung:
    Ich habe schon eine ganze Weile Gestalten wie Conchita Wurst oder Harald Glööckler nicht mehr auftreten sehen. Zu Talkshows über Integration, wenn geht mit Renate Künast und Pierre Vogel, werden diese geschlechtskreativen Wesen ja leider nicht geladen. Und an die Grenze zum Würstchen verteilen gehen sie auch nicht.
    Obwohl… eigentlich schade! 😀

  8. Rennziege

    13. November 2015 – 16:26 Fragolin
    Conchita Wurst und Harald Glööckler nicht mehr sichtbar? Dem Himmel sei Dank! So vergehen auch die übelsten Augenkrankheiten. 🙂
    Es fällt auch auf, dass diese Superstars der Friseurpresse (und des ORF, naturalmente) im Gesangsverein der Willkommenstrunkenen nicht mitgejodelt haben — vermutlich ahnend, dass ihre Optik, Kosmetik und Geschlechtskreativität auf die herzliebst Willkommenen etwas befremdlich wirken würde.

  9. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Das wäre mal endlich eine “interessante” Gesprächsrunde: Die Künast, das Wurst, der Vogel, dann noch der Özdemir, der Lopatka und die Glawischnig, und als Diskussionsleiter der Herr Fischer 😉

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .