Keine Verteilung ohne Erzeugung

Die Quelle des Wohlstands – Produktivitätserhöhung durch technischen Fortschritt – mit einer Steuer zu bestrafen, ist falsch. Wichtiger ist es, die neue Technik den Menschen dienlich zu machen… ” (lesenswert, weiter hier)

21 comments

  1. Selbstdenker

    Unter diesen Artikel von Rahim Taghizadegan setze ich meine Unterschrift. Genau so ist es.

    Passend zu den Diskussionen der vergangenen Tage im Ortner Blog:

    “Beträge sind irrelevant, entscheidend ist der Zugriff auf reale Güter und Dienstleistungen, also die Kaufkraft.”

    So viel zum Thema Wert und Preis.

    “[…] der staatlich administrierte Zwang für jeden Staatsbürger, eine gewisse Zeit seines Lebens als Zwangsarbeiter die Lebensmittel zu schaffen, die dann an alle als Grundversorgung verteilt würden. Der Gedanke ist wesentlich ehrlicher, weil er aus einer Zeit stammt, in der der «Schleier des Geldes» noch nicht so blasenhaft die Umverteilungsprozesse überzog.”

    Auf den Punkt gebracht.

    Dazu vier Frage meinerseits:

    1) Warum sollte es keine Arbeitspflicht für Leute geben, die ihr bedingungsloses Grundeinkommen der Zwangsarbeit anderer Menschen zu verdanken haben?
    2) Warum wird das Konsumieren von Werten gegenüber dem Schaffen von Werten bevorzugt?
    3) Könnte es sein, dass die Verschuldungskrisen im Westen damit zu tun haben, dass die Menschen mehr konsumieren als sie produzieren?
    4) Womit werden Kredite abgesichert, wenn man es mit einen Kreditgeber zu tun hat, der sowohl das Wesen vom Fiat-Geld kennt als auch weiss, dass staatliche Schuldner notfalls die Notenpresse rotieren lassen?

    Kleiner Tipp zu 4: eine alte Bauernregel aus dem Silikoner Tal besagt: If there is no price, then you are the price.

    “[…] dass das Hauptproblem der Arbeitslosigkeit nicht mangelndes Einkommen ist, sondern mangelnde Struktur und mangelnder Lebenssinn.”

    Damit sollte jedem klar sein, dass ein durch die Zwangsarbeit anderer finanziertes Nichtstun zur dauerhaften Entwertung jenes persönlichen Kapitals führt, das sich jeder Mensch durch Erfahrung aus Arbeit aufbauen kann.

    Das von rot-grün so favorisierte bedingungslose Grundeinkommen wird zu sozialen und ökonomischen Katastrophen führen, da eine neue Form der Unterschicht entstehen wird: die der erlernten Unfähigen. Mitnomaden, normalisierte Dauerarbeitslosigkeit über Generationen hinweg, Messies, Spinsters, etc. sind ein erster Vorgemack auf das was hier herangezüchtet wird.

    Aber was schert’s die Politiker: Hauptsache dauerhaft abhängige Wähler, die aus der Abhängigkeit ihrer gutbezahlten “Helfer” nie wieder herauskommen werden.

    “Die Quelle des Wohlstands, nämlich Produktivitätserhöhung dank technischem Fortschritt, mit einer Steuer bestrafen zu wollen, ist grundverkehrt.”

    Dies sei allen Steuererfindern im Namen der “guten Sache” ins Stammbuch geschrieben: ihr sägt den Ast ab, auf dem im verhältnismässig rohstoffarmen Europa alle sitzen.

    “Die Produktionsmittel sind Programme und Baupläne, also Daten.”

    Soviel zur Diskussion betreffend der bereits mehrfach als Scharlatanie entlarvten “Arbeitswerttheorie”. Information ist – so wie Grund, Arbeit und Kapital – ein weiterer Produktionsfaktor. Und der Wert dieses Faktors bemisst sich primär an der Anwendung.

    “Die einseitige Zwangszuteilung von Digitalem hingegen, ganz «kostenlos», würde so schieflaufen wie jede Kapitalverteilung: Sie verzehrt mehr, als nach der Zuteilung bleibt.”

    Eine Neuauflage der Tragödie der Allmende im digitalen Zeitalter.

    “Viel wesentlicher als die Kreativität, sich neue Steuern auszudenken, war die Kreativität, Wege zu finden, die neue Technik den Menschen dienlich zu machen.”

    Das ist der Unterschied zwischen der “Kreativität” von Politikern und Umverteilungsbeamten einerseits und Unternehmern anderseits.

    Die Lösung im wirtschaftlichen Sinne lautet Eigentum. Und die technische Lösung im ditialen Zeitalter lautet Blockchain.

  2. Reini

    Die Arbeiter jammern ihr Einkommen reicht nicht fürs Auskommen, sie wollen eine Lohnerhöhung! … man kann sie damit vertrösten, dass der Staat über 50% von ihrem Gehalt einkassiert!
    Wer das Volk am Besten mästet, wird gewählt. Das dumme Stimmvieh wählt die eigenen Schlächter. Eigentlich dürften nur Nettosteuerzahler wählen. Denn nur sie erhalten den Staat aufrecht,…

  3. Thomas Holzer

    off topic!
    Laut ORF Morgenjournal um 08:00h hat Herr Tusk zum Wahlsieg des Herrn Macron folgendes “getwittert haben: “Glückwunsch an die Franzosen, die der Tyrannei von fake news eine Absage erteilt haben”
    Da stellt sich mir unweigerlich die Frage: “Geht’s noch dümmer?”

  4. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    In Sachen Dummheit gibt es keinen absoluten Nullpunkt. Das beweisen “unsere” Politikerdarsteller jeden Tag aufs Neue.

  5. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Ja, leider; aber wieder einmal einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ich meine, von einer “Tyrannei von fake news” zu schreiben oder reden, ist wohl mehr als nur übertrieben. Als ob die Untertanen gezwungen würden, diese zu lesen und Glauben zu schenken.
    Der Mann sollte mal nachlesen, was das Wort “Tyrannei” bedeutet

  6. mariuslupus

    @Reini
    Evtl. doch Ständewahlrecht ? Leider keine Chance, wer soll es einführen ? Die es nach geltenden Recht einführen könnten sind ausnahmslos Sozialhilfeempfänger. Der Entzug des arbeitsfreien Einkommens würde sie zu Sandlern machen.

  7. Fragolin

    Wir befinden uns in einer Phase des Aufzehrens. Die regulären Regale sind bereits geleert und die meisten Waren existieren nur noch als ungedeckte Versprechungen auf zukünftige Produktion; der Rest liegt am Grabbeltisch und ist zum Plündern freigegeben. Man sieht es an den langen Schlangen vor den Toren des ausgeplünderten Supermarktes Europa, die hineindrängen um noch ein paar Schnäppchen abzugreifen, bevor der Laden zusammenbricht.
    Hier fragt keiner mehr, woher etwas kommen soll, sondern nur noch, wo man noch etwas abbekommen kann, denn bald gibt es gar nichts mehr.

  8. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Die “hereindrängenden Schlangen” sehe ich im Zusammenhang mit meiner Frage 4: Welche Sicherheit wird einem (Rohstoff-)Kreditgeber geboten, der sich über das Wesen von Fiat-Geld bewusst ist?

    Naheliegend wäre meiner Meinung nach z.B. etwas, das sich der Kreditgeber schon länger wünscht.

    Also nochmals: wer bezahlt mit welchen Mitteln an wem den Preis für die grosse europäische Wohlfahrtsstaats-Party?

  9. Fragolin

    @Selbstdenker
    Den Preis zahlt niemand. Es kommt der Tag der Insolvenz, dann kracht die Bude zusammen und übrig bleibt ein leergesaugter Kontinent auf kulturellem Afghanistan-Niveau.
    Was jetzt aufgezehrt wird haben die Generationen bis jetzt aufgebaut. Das ist schon da. Neues kommt nicht mehr, denn das Alte wurde durch Werte geschaffen (Fleiß, Stolz, Ehre) die gaga sind und Relikte einer angeblich widerlichen Vergangenheit.
    Wenn die Speis’ leer ist, ist die Party vorbei. Alle Viecher sind geschlachtet, der Stall ist leer, alles Korn weggegfressen und nichts mehr für die Neusaat da. Wenn die Jungen begreifen, dass die Alten recht hatten mit dem Hinweis, mit Verstand zu wirtschaften, ist es zu spät.

  10. Reini

    Fragolin,… bin auch der Meinung,… leider lernt das Volk aus der Geschichte nicht,… immer schön, die Gendenken der Politiker an den Krieg und deren Folgen, sie sollten mal nachdenken wie es so weit gekommen ist. … ein “Trost”, bis jetzt haben sich noch alle Völker im (nach dem) Reichtum vernichtet.

  11. Fels

    Alle Schwarzmalerei in Bezug auf die Entwicklung des zukünftigen Reichtums ist vollkommen unangebracht. Die Menschheit nähert sich mit Riesenschritten einem Zustand an, wo sie ihre Arbeitszeit minimiert und den Reichtum, der ihr entspringt, maximiert. Daher ist auch die Vorstellung, dass die Verteilungsprozesse in Zukunft schwieriger zu gestalten sind als heute vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Wenn sich drei Kinder um einen Kuchen streiten, geht`s härter zur Sache als wenn der gleichen Kinderschar sechs Kuchen zur Verfügung stehen. Die Probleme, die auf die Menschen zukommen, sind ganz anderer Natur und haben mit Produktion und Verteilung nur am Rande zu tun:

    1) Die Menschheit verliert das, was man Nationalstaat nennt, also ihr über Jahrhundete gewohntes Regulativ.
    2) Die Verstädterung und Verdichtung nimmt zu und führt zu den aus der Tierwelt bekannten Prozessen.
    3) Die Verdummung greift in abenteuerlicher Geschwindigkeit um sich.

    Es mag paradox klingen, dass der Reichtum der Menschheit dann am größten wird, wenn sie längst ins Tal der Dummheit gefallen ist. Aber der Widerspruch löst sich auf, wenn man das Leben eines “jungen Herrn” betrachtet. Da nichts von ihm gefordert wird, höchstens das Absitzen von ein paar Arbeitsstunden, wird er auch nichts erschaffen, was seinem Verstande auf die Sprünge helfen könnte. Es wird ein trostloses und noch dazu sehr langes Leben werden, das die Menschen auf der Erde zu verbringen haben…..

  12. Selbstdenker

    @Fels, @Fragolin:
    Werte Herren, es gibt einen Punkt, wo wir – meiner persönlichen Meinung nach – völlig unterschiedliche Betrachtungsweisen haben (was bitte nicht als negative Kritik zu verstehen ist).

    1) Fragolin betrachtet das Thema aus Sicht einer geschlossenen Volkswirtschaft mit Fiat-Geld,
    2) Fels betrachtet das Thema primär aus Leistungsbilanzsicht unterschiedlicher Volkswirtschaften, die Freihandel betreiben
    3) und meine Wenigkeit betrachtet es eher aus einer – nennen wir es – transaktionalen Sicht.

    Unter den passenden Rahmenbedingungen gehen alle drei Konzepte auf. Auf was ich in meiner Betrachtung allerdings zu berücksichtigen versuche, ist die Frage wer Schuldner und wer Gläubiger ist.

    Ein Staat als Schuldner tut sich leicht private Gläubiger innerhalb seines Staatsgebietes mit dem Fiat-Geld zu prellen. Wenn nun private Großanleger – bevorzugt aus dem Ausland – und andere Staaten als Gläubiger auftreten, ist die Sache nicht mehr ganz so einfach.

    Jenachdem mit wem man es tun hat, sind mehr oder weniger handfeste Sicherheiten bzw. Gegenleistungen für die Gewährung großer Kreditsummen üblich.

    Die USA sind hier ein Ausnahmefall, da sie als militärisch hochgerüstete Nation, den Fiat-Dollar als Weltwährung und jede Menge eigener Rohstoffe jederzeit auf “Notbetrieb” (=geschlossene Volkswirtschaft) umstellen kann, wenn ringsherum die ökonomischen Atompilze hochgehen.

    Die europäischen Ländern sind hier in einer anderen Situation: sie haben einerseits ihre Verteidigungsfähigkeit über Jahrzehnte hinweg sträflich vernachlässigt und verfügen anderseits selbst über keine nennenswerten Rohstoffe.

    Also sind sie darauf angewiesen, dass sie sich von den Amis verteidigen lassen und von den Saudis das Öl kaufen. Zwischen Konsum und Produktion klafft seit längerer Zeit eine Lücke, wodurch ein riesiger Schuldenberg angehäuft wurde, der rasant weiter wächst.

    Um beim Beispiel von Fragolin zu bleiben: der Hof steht noch, die Scheune ist voll mit Heu, die Kühe grasen auf der Weide und die Bauerstochter ist im heiratsfähigen Alter. Der einzige Wehrmutstropfen: der Hof ist pleite und die Altbauern können nicht mehr arbeiten.

    Also wie wird die Schuld abbezahlt? Dies vor dem Hintergrund, dass man es mit unterschiedlichen Arten von Geldgebern zu tun hat.

  13. Fels

    @Selbstdenker: Eine Forderung/Verbindlichkiet ist ja nur ein Merkposten auf zukünftige Teilhabe an dem Produkt. Hat der Haushalt x zum Beispiel plus 1000 Euro, und das Unternehmen y minus 1000 Euro, dann hat x einen zukünftigen Anspruch auf das Produkt des Unternehmens y in der Höhe von 1000 Euro. Das Risiko des Gläubigers (=Haushalt x) ist, dass er nicht weiß, ob die Zukunft das Produkt hergibt, ob er also tatsächlich für seine 1000 Euro von y irgendetwas bekommt. Das Risiko des Schuldners (=Unternehmen y) ist, dass der Haushalt x die von ihm produzierten Waren nicht abnimmt, womit es auf kurz oder lang in Konkurs gehen muss. Dann ist die Forderung/Verbindlichkeit bereinigt. Man sieht also: Eine Forderung/Verbindlichkeit kann aus der Welt geschafft werden durch a) Lieferung von Ware oder b) Konkurs. Die Höhe des jährlichen Produkts, der Reichtum der Menscheit, hat damit nichts zu schaffen, der hängt alleine von der Arbeitsproduktivität ab………

    PS: Der Staat treibt seine Schuld per Zwang ein, das Unternehmen per Warenangebot und -absatz…

  14. Selbstdenker

    @Fels:
    Und wie sieht so ein Konkurs aus, wenn die Gläubiger entweder
    a) die Tante Mizzi,
    b) die örtliche Raika oder
    c) ein paar dunkel gekleidete Herren aus Kasachstan sind?

    Könnte es sein, dass es hier unterschiedliche Modalitäten gibt?

    “Die Höhe des jährlichen Produkts, der Reichtum der Menscheit, hat damit nichts zu schaffen, der hängt alleine von der Arbeitsproduktivität ab […]”

    Wir reden jetzt aber nicht von der gesamten Menschheit, sondern von einzelnen Ländern. Und wenn ein Land dauerhaft Leistungsbilanzdefizite aufweist – z.B. weil die Arbeitsproduktivität nicht mit den Konsumvorstellungen schritthalten kann – werden die in irgendeiner Form gedeckt werden müssen.

    Wenn nun die inländischen Haushalte selbst über beide Ohren verschuldet sind, werden Sie allerdings als Gläubiger ausfallen. Na, wer ist dann der Gläubiger?

  15. Fels

    @ Die Haushalte sind Netto-Gläübiger. Es mag darunter Netto-Schuldner geben, aber über die Gesamtheit betrachtet sind sie Netto-Gläubiger. Die Staaten und die Unternehmen sind Netto-Schuldner, wie man aus den Bilanzen leicht ablesen kann. Ein Unternehmenskonkurs ist klar reglementiert, ein Staatskonkurs ist immer eine Feilscherei. Der Grund ist, dass die Gläubiger bei einem Staat – anders als bei einem Unternehmen – kein Durchgriffsrecht auf die Aktiva haben. Man kann sich als Gläubiger – Beipsiel Griechenland – nicht an Inseln schadlos halten, weil die staatliche Gewalt dem entgegensteht. Kurzum: Geht ein Staat in Konkurs, ist die Forderung (in der Regel) futsch. “Das Geld ist weg”, sagt richtigerweise der Herr Sinn…-)

  16. Selbstdenker

    @Fels:
    “Beipsiel Griechenland – nicht an Inseln schadlos halten, weil die staatliche Gewalt dem entgegensteht.”

    Wollen Sie damit andeuten, dass die griechische Regierung in Sachen Schulden noch souverän entscheiden kann?

  17. Fels

    @Selbstdenker: Natürlich, keinen Groschen werden sie zahlen (können)! Das ist ja dir große Lüge, dass so getan wird als gäbe es noch eine Chance auf Rückzahlung (=Warenlieferung von Griechenland). Welche Waren sollen die Griechen denn liefern? Schafkäse?.-)

  18. Selbstdenker

    @Fels:
    Ihnen ist aber schon bekannt, dass sich die Hellenische Republik von Staatsvermögen trennt und daß es de facto massive Eingriffe in die Souveränität Griechenlands durch die internationalen Geldgeber gibt? Freiheit haben die Griechen im Zuge der Schuldenkrise jedenfalls keine gewonnen.

  19. Fels

    @Selbstdenker: Das stimmt, sie mußten anstatt Waren Eigentum liefern (Häfen privatisieren, etc.). Aber das sind nur marginale Beträge. Fakt ist, mit jedem Tag, an dem GRE mehr Waren/Dienstleistungen importiert als exportiert, wächst die Aussenschuld GRE`s an. Und das Land hat seit Jahrzehnten einen negativen Leistungsbilanzsaldo….

    PS: Das wird im öffentlichen Diskurs gar nicht verstanden: Die einzige Möglichkeit die Aussenschuld GRE`s zu reduzieren, ist: dass sie endlich damit beginnen mehr zu exportieren als zu importieren. Im vorigen Jahr, glaube ich, ist ihnen das sogar gelungen (das erste Mal seit einer Ewigkeit)….

  20. Fels

    PS: Der Denkfehler, der überall herrscht, ist ja leicht zu entlarven. Nehmen wir an, Herr Selbstdenker, sie halten eine Anleihe von einem griechischen Unternehmen (oder vom griechischen Staat). Was heißt das? Dass der Schuldner, also das griechische Unternehmen, an Sie etwas liefern muss. Ja, aber was? Der typische Zeitungsfritze sagt nun: Geld! Ja, aber was ist Geld? Nehmen wir an, Sie verkaufen die Anleihe an eine griechische Geschäftsbank. Nun verändert sich das Schuldverhältnis. Aus “Griechisches Unternehmen <= Herr Selbstdenker" (Zu lesen: Sie haben eine Forderung gegen das griechische Unternehmen) wird: "Griechisches Unternehmen <= Griechische Geschäftsbank <= Herr Selbstdenker" (Zu lesen: Sie haben eine Forderung gegen eine griechische Geschäftsbank und diese wiederum hat eine Forderung gegen das Unternehmen, nämlich die Anleihe). Das ist "Geld"! Jetzt erst ist es entstanden! Ein Intermediär, die Geschäftsbank, ist dazwischengetreten und ihre Forderung hat nun die Gestalt von (Giral-)geld. Wenn man das begriffen hat, ist jedem klar, dass Geld bloß eine Forderung ist, und dass das Unternehmen daher Ware verkaufen muss, um seine Anleihe zu tilgen. Anders geht`s nicht. Und das Gleiche gilt für ein Aggregat wie GRE……..

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