16 Gedanken zu „Keinen Rotwein bitte, wir sind Franzosen!

  1. herbert manninger

    Schritt für Schritt setzte Schmitz seine Absichten im Hause Biedermanns um, selbst “Respekt und Verständnis” Gottliebs nützten nichts. Warum auch.

  2. de Voltaire

    herbert manninger :Schritt für Schritt setzte Schmitz seine Absichten im Hause Biedermanns um, selbst “Respekt und Verständnis” Gottliebs nützten nichts. Warum auch.

    Chapeau!

  3. oeconomicus

    Prinzipiell haben Manninger und Voltaire recht, aber müssen wir unsere Mitbürger provozieren?

  4. Rennziege

    @oeconomicus
    Max Frisch provoziert heutzutag’ nimmer, aber kann dabei helfen, die Brandstifter wenigstens zu identifizieren. Im Deutschunterricht meiner Schule war das Stück noch ein wochenlanges Thema, inkl. öffentlicher Aufführung durch die Schüler. Noch gar nicht lang her.
    Heute wird wohl die noble und systemkompatible Frau Jelinek auf dem Lehrplan stehen. Aber ob die unseren G’schrappen was anderes auftun kann als Frust, diffusen Hass und Depression?

  5. Gert Cok

    “Eine Verbindung zur extremen Rechte habe sie nicht, sagte sie.” die Organisatorin nämlich.

    Man muss also heutzutage aufpassen, dass nicht selbst normales Denken mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht wird!

  6. de Voltaire

    @oeconomicus
    Fallen Rotwein und Grillwürstel schon unter Provokation? Dann läuft in der Gesellschaft etwas schief.
    Fällt die Durchführung eines ortsüblichen Strassenfestes schon unter Beleidigung einer Religion? Dann läuft in der Gesellschaft etwas schief.

    Dürften umgekehrt Muslime am Karfreitag eine Grillparty mit Rind- oder Hammelfleisch feiern?
    Ja? Warum sollen hier andere Maßstäbe gelten?
    Nein? Dann läuft in der Gesellschaft etwas schief.

  7. Rennziege

    @de Voltaire
    Gehen Sie einmal durch den Berliner Stadtteil Neukölln und wagen Sie den provokanten Gruß “Grüß Gott!” an die dort bildfüllenden, stets grußlosen Muftis und Sehschlitzklamottenträgerinnen! Obwohl “Gott” und “Allah” eigentlich Synomnyme sind, werden Sie Ihr blaues grünes (Farbe des Islams) Wunder erleben, was da alles an ungefilterter Aggression auf Sie zuflattert.
    Ich trau’ mich das nur mit einem (meinem!) Mannsbild an der Seite, und der Spaß ist es allemal wert — solange dieser harmlose alpine Gruß nicht eh verboten wird, zwecks ungestörter Integration der zuagrasten Bereicherer der abendländischen Kültür.

  8. Christian Weiss

    Dabei hätte eine schöne Strassenparty mit einem tüchtigen und enthemmenden Rausch sowie der Konsum des hochwertigen und hochbekömmlichen Nahrungsmittels Schwein vielleicht positive Auswirkungen auf Körper und Geist der ansässigen Bevölkerung. Mit Ethylalkohol Dampf ablassen, ist besser, als mit Trinitrotoluol Rauch aufwirbeln. Oder frei nach Dieter Nuhr: Wer säuft, detoniert nicht.
    Ich vermute jedenfalls schon länger eine ungesunde Kausalität zwischen der Alkoholabstinenz gewisser muslimischer Kreise und ihrem Drang, in grossen Menschenmengen Bomben zu zünden.

  9. Christian Weiss

    Rennziege :
    @de Voltaire
    Gehen Sie einmal durch den Berliner Stadtteil Neukölln und wagen Sie den provokanten Gruß “Grüß Gott!” an die dort bildfüllenden, stets grußlosen Muftis und Sehschlitzklamottenträgerinnen!

    Könnten aber auch gut assimilierte Neopreussen sein, die sich an der bairisch-alemannischen Kulturinvasion stossen, wo doch schon die Schrippen zu Wecken geworden sind.

  10. Rennziege

    @Christian Weiss
    D’accord! Die Neopreußen, sich gern halal (aber ja nicht koscher; dieses Wort, obwohl inhaltlich fast deckungsgleich, gilt ja als zionistisch, o Graus!) ernährend, sind ziemlich pfegeleicht, sobald sie in einem Kiez Fuß gefasst haben, ohne dem “Vater” Staat, also à la longue sich selbst, zur Last zu fallen. Viele haben die nötigen grauen Zellen, um zu erkennen, dass jeder Staat ein Rabenvater ist, der stets mehr nimmt, als er gibt.

    In dem Viertel Berlins, wo meine große Schwester wohnt und wo ich öfter vorbeischau’, betreibt eine liebenswerte türkische Familie ein für mich neues Geschäftsmodell von Bäckerei, Kneipe, Imbiss, Gemischtwarenladen, Wäscherei und Eisenhandlung (letzteres sogar mit mikroskopisch winzigen Schräubchen aus Messing und gebläutem Stahl, teilweise antik, die mein Uhrenfreak von Mann bei x Uhrmachern vergeblich gesucht hat.)

    Und nun die erfreuliche Nachricht, Herr Weiss: Zweieinhalb Ösis als Stammgäste haben Volkan, dem Chef des Ladens, schon genügt, um oberhalb von “Schrippen, Brötchen, Wecken” groß ins Schaufenster zu malen: “Kaisersemmeln” … und nun verkauft er dreimal soviel Gebäck wie früher, Löwenanteil: die Kaiser-Variante. Volkan mischt und backt noch selbst, schüttet nicht nur Wasser in fertige Mischungen, heute sehr selten geworden, und Schwesterherz und ich haben ihm und seiner Frau vor etlichen Monaten nur das klassisch geschwungene Zeigefingermuster im Teig vorgemalt, just for fun.

    Ich schreib’ schon wieder einmal víel zu lang. Aber der unerwartete Erfolg der k.u.k. Kaisersemmel in Friedrichshain, ehemals SED- und Stasi-Hochburg, in einer türkischen Bäckerei bestätigt mich in der Erfahrung, dass Menschen sich auch spontan vertragen, mögen und a wengerl voneinander lernen können, ohne in einem planwirtschaftlichen Kerker einzusitzen. (Volkan pfeift auf die EU wie wir Schwestern.)

  11. world-citizen

    Bevor man darüber nachdenkt, ob man so einen Hoax glauben soll, ist es sinnvoll, wenn man sich erst mal die Quelle ansieht. 20min ist ein Gratis-Schmierblatt, daß in der Schweiz an den meisten Bahnhöfen zur freien Entnahme bereitsteht und etwa mit dem Wiener “Heute” vergleichbar ist.
    Da werden zur Auflagensteigerung gerne mal Mäuse zu Elefanten aufgeblasen.

  12. Christian Weiss

    @world-citizen
    Die Geschichte ist nur alt (also hier, im 20 Minuten kam sie sehr aktuell), nicht falsch. Vielleicht erscheinen Ihnen diese Quellen glaubwürdiger:
    http://www.lepoint.fr/societe/paris-interdiction-de-l-apero-saucisson-pinard-15-06-2010-466934_23.php
    http://www.leparisien.fr/paris-75/l-apero-saucisson-et-pinard-interdit-par-la-prefecture-15-06-2010-965567.php

    (Auch wenn die Tatsache, dass 20 Minuten – wie die “Bezahlzeitungen” auch – von Inseraten lebt, es noch nicht zu einem “Schmierblatt” macht. Und man sich fragen kann, ob eine Zeitung, die von den Pendlern ohne zwei mal hingucken aus dem Entnahmekasten genommen wird, tolle Headliner braucht, um die Auflage zu steigern. Nebenbei bieten die Welt und ihre Bewohner genug Extraordinäres und “Lüpfiges”, mit dem man die Rubrik “Vermischtes” füllen kann.)

  13. Weninger

    @world-citizen
    seriösere Quelle, aber auch etwas weniger aufgeregt: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/138119#.UeQ_bqydky4

    Organizers of the event said they were holding the festivities as a form of protest against the Islamization of France and the encroachment of Muslim values in the neighborhood. Several streets in the area are blocked during Friday prayers.

    Muslim groups had announced a counterparty serving halal (Muslim-certified) food.

    Police ultimately chose to ban both events, which they saw as creating a grave risk of a public squabble. Furthermore, the events would have coincided with the World Cup soccer match between England and predominantly-Muslim Algeria.

    oder USA today: The party drew the support of several right-wing groups, including Secular Counterattack, Identity Bloc and Solidarité avec les Français, says France24 TV, which carries a report in English here.

  14. KClemens

    Rennziege :@Christian Weiss D’accord! Die Neopreußen, sich gern halal (aber ja nicht koscher; dieses Wort, obwohl inhaltlich fast deckungsgleich, gilt ja als zionistisch, o Graus!) ernährend, sind ziemlich pfegeleicht, sobald sie in einem Kiez Fuß gefasst haben, ohne dem “Vater” Staat, also à la longue sich selbst, zur Last zu fallen. Viele haben die nötigen grauen Zellen, um zu erkennen, dass jeder Staat ein Rabenvater ist, der stets mehr nimmt, als er gibt.
    In dem Viertel Berlins, wo meine große Schwester wohnt und wo ich öfter vorbeischau’, betreibt eine liebenswerte türkische Familie ein für mich neues Geschäftsmodell von Bäckerei, Kneipe, Imbiss, Gemischtwarenladen, Wäscherei und Eisenhandlung (letzteres sogar mit mikroskopisch winzigen Schräubchen aus Messing und gebläutem Stahl, teilweise antik, die mein Uhrenfreak von Mann bei x Uhrmachern vergeblich gesucht hat.)
    Und nun die erfreuliche Nachricht, Herr Weiss: Zweieinhalb Ösis als Stammgäste haben Volkan, dem Chef des Ladens, schon genügt, um oberhalb von “Schrippen, Brötchen, Wecken” groß ins Schaufenster zu malen: “Kaisersemmeln” … und nun verkauft er dreimal soviel Gebäck wie früher, Löwenanteil: die Kaiser-Variante. Volkan mischt und backt noch selbst, schüttet nicht nur Wasser in fertige Mischungen, heute sehr selten geworden, und Schwesterherz und ich haben ihm und seiner Frau vor etlichen Monaten nur das klassisch geschwungene Zeigefingermuster im Teig vorgemalt, just for fun.
    Ich schreib’ schon wieder einmal víel zu lang. Aber der unerwartete Erfolg der k.u.k. Kaisersemmel in Friedrichshain, ehemals SED- und Stasi-Hochburg, in einer türkischen Bäckerei bestätigt mich in der Erfahrung, dass Menschen sich auch spontan vertragen, mögen und a wengerl voneinander lernen können, ohne in einem planwirtschaftlichen Kerker einzusitzen. (Volkan pfeift auf die EU wie wir Schwestern.)

    Wo ist der Laden genau? Da muss ich hin!

    Und würde ich Sie, werte Rennziege dort ebenfalls einmal antreffen, heiße ich Sie auf türkisch willkommen, schmeiß’ ne Runde Türkisch Mokka und ‘ne Runde Schrauben!

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