Kern ist jetzt nur noch Passagier

Von | 13. Mai 2017

“…..Christian Kerns Zaudern war ein strategischer Fehler. Sebastian Kurz wird ihn in den nächsten Tagen auf offener Bühne abmontieren. Was Kern sich nämlich nicht traute, macht jetzt Kurz und bestätigt damit jenes Spiel, das seit Monaten aufgeführt wird: Kurz macht, Kern springt hinterher. Warum kommt Kurz bei den Wählern so gut an? Weil er Politik macht. Diese Politik kann man mögen oder nicht, aber er macht, was er sagt, und zieht durch, wofür er steht. Dieses Land ist führungslos, seit zu vielen Jahren wird nur noch vertagt, das haben die Wähler satt…..” (hier)

80 Gedanken zu „Kern ist jetzt nur noch Passagier

  1. Christian Peter

    @Gerald Steinbach

    Selbstverständlich würden erfolgreiche Menschen aus der Privatwirtschaft in die Politik wechseln, hätten wir ein anderes politisches System. Politische Ämter sollten nicht auf Dauer ausgeübt werden, nach Ablauf einer bestimmten Zeit sollten Volksvertreter wieder in ihren zivilen Beruf wechseln. So wie es momentan läuft, spült es in der Regel die Unfähigsten nach oben, kein Wunder, dass die Politik einen derart schlechten Ruf genießt.

  2. Thomas Holzer

    @Oliver H. 18:36h
    Eines sei Ihnen unbenommen; Ihre “Gabe”, nach Ihrem Gutdünken Beitrage anderer zu interpretieren.
    Sei’s drum, Sie haben freie “Wildbahn”, zumindest von mir; auch wenn Sie darauf keinen Wert legen.
    who cares: ein “anderer/neuer” nick scheint die Intention des “posters” nicht zu ändern. Anders formuliert: “Böses muß fortwährend Böses gebären”

  3. Thomas Holzer

    @CP
    Und wer bestimmt die Zeit?!

  4. stiller Mitleser

    zu Makedonien:
    Makedonien ist der einzige ex-jugoslawische Bundesstaat, in dem die Lage trotz notirisch schlechter Wirtschaftsdaten und ethnisch gemischter Bevölkerung nie eskaliert ist; es gab zwar brenzlige Situationen, aber das Übergreifen der bewaffneten Konflikte der Nachbarländer konnte immer verhindert werden. Daß ausgerechnet jetzt – ohne aktuelle Nachbarkonflikte – so große interne Streitigkeiten ausbrechen, ist schon bemerkenswert.
    Der große Wohltäter hat eigentlich alle NGOs am Balkan mit dem Ziel eine Gegenöffentlichkeit zu den “Separatisten” zu schaffen, gesponsert, das war allgemein bekannt und der Beginn seiner politischen
    Aktivitäten.

  5. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Fraktur!
    Sie meinen wohl einen Herrn Soros!
    Warum diese Bekümmertheit und mehr als nur devote Zurückhaltung?
    Ich lebe noch immer, und sollte ich morgen tot sein, wissen alle warum, vielleicht 😉
    Eher starb ich an Whiskey-Überdosis 🙂

  6. raindancer

    lustig der Artikel ..so geschrieben als gäbe es bei den nächsten Wahlen keine FPÖ, keine Grünen, keine Neos.
    Aber ja vielleicht sind ja die Österreicher auch nicht anders als die Deutschen, Franzosen, Niederländer…

  7. Oliver H.

    @Thomas Holzer

    Was auch immer Ihr kryptisches Gemurmel bedeuten soll: Es ist definitv offtopic! Die Interpretation mutet plausibel an, wonach Sie inhaltlich nichts Relevantes beitragen können zur Frage, ob Kurz ein per medialer Legendenbildung geschnitzter Systemkanditat ist oder nicht.
    Zur These, er sei ein Kind des fortwährend Böses Gebährenden, werden Sie sich hier wohl nicht hinreissen lassen, sondern eher im Gegenteil diese “Böses hier, Böses da”-Sager wie gehabt als Zuckerl für Gespenster sehende Kinder generös in die Runde werfen, aufdaß man sie ihnen erneut postwendend in den Bart pickt.

    Brauchte man ein Paradebeispiel für die von ‘Selbstdenker’ hier initial eingebrachten Quellen betreffend kultureller Subversion (“even if you shower them with truth ..”), so wären Sie der heißeste Kanditat auf den Anwärter des Jahres hierfür. Rechts und links kracht es, und aus der Mitte entsteigt der Messias und fleischgewordene Traum aller Schwiegermütter. Er hat heldenhaft die Balkanroute geschlossen, ich habe eigenhändig das tote Meer umgebracht, er zeigte der EU, wo in Sachen illegaler Einwanderung der Hammer hängt, und ich habe die Mona-Lisa gemalt und das Penezilin entdeckt.

    Was bleibt: Die zum Kurz-Anbetungsverein mutierte ÖVP wird mit Griss und NEOS als bürgerbewegte Hilfsmotoren das kleine Österreich in eine heilvolle Zukunft führen. Amen.

  8. Dr.Fischer

    Selbstdenker 12.00 und 12.08
    Danke,ist interessant. Die Strategie scheinbar nicht zusammenhängender Aktivitäten, die sich im übrigen zunehmend verdichten, fiel mir schon auf. Diese Häufung führte in letzter Zeit dazu, daß sie vermehrt Aufmerksamkeit erregten, der Philantrop wirkt nicht mehr nur im Verborgenen. Absicht? Oder bereits egal?… what next?

  9. raindancer

    ich finde die ganze Parteienlandschaft weltweit verrottet und korrupt.
    Ich möchte nicht für Parteien oder Menschen wählen, ich möchte Entscheidungen bei Thematiken wählen.
    DIREKT und dafür minimalen Personenaufwand. Jeder Politiker ist zunächst sich selbst der Nächste und somit ist auch jegliche Politik zum Scheitern verurteilt und ziehlt niemals auf das Gesamtwohl eines Staates ab.

  10. Christian Peter

    @TH

    ‘Wer bestimmt die Zeit ?’

    Der Gesetzgeber. 10 – 12 Jahre als Volksvertreter sind genug, es kann nicht angehen, dass Parteisoldaten in Österreich von der Wiege bis zur Bahre ein Leben als Interessenvertreter auf Kosten der Steuerzahler verbringen. Schon in der griechischen Antike wurden politische (sowie die allermeisten anderen staatlichen) Ämter auf Zeit vergeben.

  11. Rennziege

    Wie ich schon vorgestern oder so zu schreiben wagte, halte ich Sebastian Kurz für den ersten echten homo politicus Österreichs nach Wolfgang Schüssel. Ich staune aber, welche vielfach verästelten und erratischen Diskurse er hier auslöst. Ist er doch schlicht ein junger Bursch, den die Chance seiner hohen Beliebtheit (Kunststück, bei der unterkrottigen Konkurrenz in allen Lagern!) dazu motiviert, den Augias-Stall nicht nur seiner eigenen Partei auszumisten.

    Was gibt es an dieser frischen Brise, selten genug “bei uns dahaam” wehend, auszusetzen? Besser als alles, was wir bisher von den herrschenden Lemuren erdulden mussten. Freuen wir uns doch einfach! Schauen wir uns an, ob er morgen die Vollmachten kriegt, ohne die er den Job eh nicht machen wird. Wird spannend: großes Theater nach vielen Jahren der Lähmung und Langeweile.
    Falls nicht, wird Herr Kurz sich lächelnd in die Privatwirtschaft verabschieden, eventuell vorher an eine amerikanische Elite-Uni, die sich gern mit Jungpolitikern aus exotischen Ländern schmücken.
    Er hat nichts zu verlieren, der Kurz; also traut er sich was. Finde ich gut.

  12. raindancer

    Christian Peter
    das Problem ist ..sie haben es sich gerichtet…es ist bekannt dass Kern nach zwei Jahren Anspruch auf eine Kanzlerpension hat…selbst wenn sie also das Amt nach 4 Jahren niederlegen, besteht bereits der Anspruch wo andere 60 Jahre wochentlich 40h arbeiten müssen.

  13. Rennziege

    13. Mai 2017 – 20:22 — Oliver H.
    Sie sind aber ein reichlich seltsamer Vogel in der hiesigen Voliere. O.K., Gottes Tiergarten ist halt groß.

  14. raindancer

    i like Johannes und Oliver H …Johannes weil er schreibt wie DATA mit 70 (Star Trek Fans seien gegrüsst) und doch so schreibt er so Wahres…
    und Oliver weil er so toll antipodenmässig agiert ..like auf alle Fälle – like
    alle anderen mag ich natürlich auch bis auf wenige Ausnahmen
    *winke winke *

  15. Christian Peter

    Themenwechsel : Hat jemand eine Ahnung, welches Haargel S. Kurz sich in seine jugendliche Haarpracht schmiert ?

  16. Rennziege

    13. Mai 2017 – 21:46 — Christian Peter
    “Themenwechsel : Hat jemand eine Ahnung, welches Haargel S. Kurz sich in seine jugendliche Haarpracht schmiert?”
    Eh klar! Er gelt seine Haare mit dem klebrigen Schleim Ihrer Postings, die Sie täglich mehrfach und gleichlautend absondern.

  17. Christian Peter

    @raindancer

    Wenigstens schmückt sich Kurz nicht mit gestohlenen akademischen Titeln, das soll bei Politikern der Christdemokraten sonst gang und gäbe sein.

  18. raindancer

    @Christian Peter
    naja Taxifahrer is auch net üppig…Parteikarrieren generell nicht…

  19. raindancer

    willst aber private Superstars in der Politik wirds richtig teuer und man erspart sich Lobbyismus, weil die Lobbies Politik und Lobby in einem werden
    alles nicht so toll in unserer Demokratur

  20. Selbstdenker

    Die blauen Troll-Poster* – allen voran Christian Peter – wirken heute sehr aufgescheucht.
    Offenbar speist sich ihre Geschäftigkeit im Drehorgenspielen aus einer gewissen Nervosität.
    Woran das etwa liegen mag?

    *) Vorhin hat mir Mr. Samsung das Wort “Poster” in “Pfosten” umgedreht. Ich finde, so unrecht hat der kleine Koreaner gar nicht

  21. Christian Peter

    @raindancer

    Berufspolitiker sind nicht ‘billig’, denn diese werden von der Wiege bis zur Bahre vom Steuerzahler durchgefüttert und genießen zahllose Privilegen. Bei Verträgen auf Zeit könnte man deutlich mehr bezahlen und gleichzeitig wesentlich qualifizierteres Personal rekrutieren.

  22. raindancer

    @Selbstdenker
    haben sie schon mal bedacht, dass jede Forderung jeder Partei(politischen Richtung) eine Berechtigung hat, aber wenn eine zu dominant wird …wirds ungemütlich in Österreich?
    Gestatten..falls ich darauf eine Antwort bekomme, replye ich morgen, da ich mich jetzt zu Bett begebe :))
    sweet dreams to all 🙂

  23. Christian Peter

    @raindancer

    In Ländern wie Österreich sowieso, denn Österreich leistet sich die teuerste Demokratie der Erde. Angesichts dieser enormen Kosten würden die Bürger Besseres verdienen, als von drittklassigen Berufspolitikern regiert zu werden.

  24. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer am 13.5. um 19.46
    “Warum diese Bekümmertheit und mehr als nur devote Zurückhaltung?”
    Weil ich´s nicht besser und nicht mehr weiß. Allerdings, wie schon Selbstdenker sagte, Nebeneinanderstellen von Beobachtungen und Sachverhalten kann indizieren, etwa so, wie im Museum Bilder durch die Art der Hängung einander selbst erklären können.

    zum Whiskey: eigentlich erlaubt unsere Kultur diese gelinde Euphorisierung (die Achterln Rotwein der 9ojährigen Damen, das Chaudeau für Kranke und Genesende, den stärkenden Eisenwein, den Kräuterwein, den Whiskey in regnerisch-kalten Landstrichen, den Riesling zu Herausgebackenem, das Verdauungsschnapserl und den Grappa,….) doch gern.

    Schönen Maiensonntag!

  25. Christian Peter

    Außerdem : Für die Witzfigur Kurz ist nach den kommenden NR – Wahlen allenfalls das Familien- oder anderes Ministerium unter dem Kanzler Strache realistisch – unter den günstigsten Voraussetzungen. Unter schlechten Voraussetzungen wird sich die ÖVP nach 27 Regierungsjahren in Folge in (wohlverdienter) Opposition wiederfinden.

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