Keynesianisches Löchergraben

Von | 25. Juni 2013

“…Die Pleite des Baukonzerns Alpine ist jetzt also Anlass für ein möglicherweise milliardenschweres Konjunkturpaket der Regierung. So, als wäre der Riesenkonzern an Auftragsmangel und nicht an gravierenden Management- und Eigentümerfehlern eingegangen. Finanziert werden soll das aus „Reserven“, die die Regierung nicht hat….” (“Presse“)

2 Gedanken zu „Keynesianisches Löchergraben

  1. Der Grenzwolf

    …, die die Regierung nicht hat …

    Das für die Regierung maßgebliche Klientel aber glaubt es trotzdem – ja ist sogar überzeugt davon.

    Ist doch landauf und landab sehr oft zu hören- “… der Staat hat eh genug Geld …”.
    Und bei einer zwanzigminütigen Ubahn-Fahrt in der Stadt sieht und hört man das maßgebliche Klientel ganz deutlich.
    Erschreckend deutlich auch die Tatsache, dass es die Mehrheit ist – für die Demokratie maßgebliche Mehrheit.

    Mittlerweile sind wir im dreiundvierzigsten Jahr des Bildungs-Boykott’s.
    Und für beide Teile ist es sehr bequem. Die Einen haben die erforderliche demokratische Mehrheit mit immer den selben Taschenspieler-Tricks. Und Justin und Jessica erfreuen sich daran.

    Sehr gern lebe ich, doch ob ich die kommenden “Dreißiger” auch erleben möchte, darüber bin ich im Zweifel.

  2. Thomas Holzer

    Nachdem vor den Wahlen im September die Pendler und Familien mit zusätzlichem Geld bedacht worden sind, kommt jetzt halt die Bau”wirtschaft” zum Zug.
    Ich frage mich, welche Klientel die Regierungsparteien bis September noch finanziell beglücken wird, mit Geld, welches Sie nicht hat.
    Außerdem trägt die Politik – wieder einmal – durch derlei Subventionen massiv zur Wettbewerbsverzerrung bei!

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