Kinderarbeit: Helfen Verbote?

In Steinbrüchen arbeitende Kinder in Indien, in Kobaltminen schuftende Kinder im Kongo, oder in der Landwirtschaft tätige Kinder in Bolivien – das sind typische Bilder, die einem in den Sinn kommen, wenn über Kinderarbeit gesprochen wird. Dass deshalb häufig ein Verbot der Kinderarbeit gefordert wird, ist nachvollziehbar – wer sich dem entgegenstellt, gilt häufig als kalter Unmensch. Doch sind Emotionen zumeist ein schlechter Ratgeber, wenn es darum geht, gesellschaftliche, politische und ökonomische Zustände und Entwicklungen nüchtern zu analysieren….. (weiter hier)

One comment

  1. Calderwood

    Seit dem Neolithikum helfen Kinder bei der Landwirtschaft mit und tragen so zum wirtschaftlichen Wohlergehen der Familie mit. Außerdem lernen sie dabei schon früh jene Fertigkeiten, die sie später dringend benötigen.

    In einer arbeitsteiligen Gesellschaft ist die Situation zwar etwas komplexer, aber im Prinzip nicht anders. Auch hier findet Kinderarbeit durchwegs helfend im Rahmen der elterlichen Aktivitäten statt. Daß Eltern sich auf die faule Haut legen und ihr Kind in die Fabrik schicken, dürfte wohl eine eher seltene Ausnahme sein.

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