Kirche nein – Revolutionäre 1. Mai-Demo ja?

“… Kirchen bleiben in Berlin geschlossen, aber das Ritual der linksextremen „Revolutionären 1. Mai Demonstrationen“ ist so wichtig, dass Grüne und Linke deswegen Ausnahmen von den Corona-Regeln fordern. mehr hier

4 comments

  1. Kurt mit K

    “Der katholische Ökumene-Bischof Gerhard Feige kritisiert die Ungeduld, mit der einige Christen und kirchliche Verantwortungsträger eine baldige Freigabe von Gottesdiensten während der Corona-Pandemie fordern. Auch EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm mahnte, oberstes Gebot sei, Risiken zu minimieren. Gottesdienste sollen indes unter strengen Schutzauflagen ab Mai in Rheinland-Pfalz wieder möglich sein.” (Evangelischer Pressedienst vom 20.März)

    Diese exemplarische Mitteilung deckt sich mit wiederholten Aussagen der beiden Lichtgestalten auf Deutschlands bzw. Österreichs Kanzlersessel, wonach oberste Kirchenvertreter aller Religionsgemeinschaften die aktuellen Repressionen mittrügen. Daher sprach auch der Papst in seiner aktuellen Ostermesse: “Der Herr wartet darauf, dass wir ihm unser Elend bringen, damit er uns seine Barmherzigkeit zeigen kann.”

    Die Besonderheit des kommenden Monats Mai wurde allerdings in Österreich bereits zu Beginn des verordneten Hausarrests hervorgehoben, zumal dann 3.000 Milizsoldaten eingezogen werden, wobei es sich allesamt, so die Verlautbarung vom 06. April, um Infantristen (=”Jäger”) handelt. In der BRD wird demnächst analog, mit Beschluß vom 15. April, “.. die Bundeswehr mit geschultem Personal (..) bei der Kontaktnachverfolgung und -betreuung unterstützen”.

    Konnte man unlängst gerade noch mit höchster Not einen Untergrundgottesdienst mit 15 Katholiken sprengen und die Sünder der irdischen Gewalt zuführen, so war leicht absehbar, daß strenge Schutzauflagen in Sachen Kontaktbetreuung jeden Polizeiapparat langfristig überfordern würden und Militärhilfe unabdingbar sei.

    Manche erkennen in Schüttelkrämpfen beim Erklingen der Bundeshymne ein Indiz für Instantkarma. Dasselbe werden demnächst Würgekrämpfe sein beim Herausstottern der Phrase “Neues Normal”.

    — Tief im Herzen haß ich den Troß der Despoten und Pfaffen, Aber mehr noch das Genie, macht es sich gemein damit. —- Hölderlin

  2. astuga

    Ich bin sicher, die Polizei wird so beherzt einschreiten wie bei der Handvoll friedlicher Corona-Demonstranten.

  3. astuga

    Ergänzung…
    Eine persönliche Folge von Corona bei mir: Die Sympathie für die Polizei ist deutlich geringer geworden.

    Wie deutlich anders doch in den USA.
    Dort haben sich zunehmend lokale Sheriffs und Polizeireviere geweigert, die überzogenen Vorschriften einiger Bundesstaaten gegen die Bürger umzusetzen.

  4. Kurt mit K

    @astuga
    Wie Sie zutreffend darlegen, verweigern sich in den USA bereits einige Scheriffs der Umsetzung der Repressionen, – ein positiver Sachverhalt, der sich in der Vergangenheit analog bereits im Verweigern zeigte, unkonstitionelle Red-Flag-Laws zu exekutieren und dergestalt dubios begründete Entwaffnungen der Bürger durchzuführen.
    Warum ist das in den USA möglich? — Weil Scheriffs, dem Grundsatz der “Checks & Balances” folgend, auf Bezirksebene von Bürgern gewählt werden. Die amerikanischen Gründerväter wußten offensichtlich um die nötigen Regularien zur Abwendung einer Tyrannei.

    Plausiblen Überlegungen zufolge ist die gezielte Zerstörung des Vertrauens in lokale Gesetzeshüter Teil des Kalküls, im ultimativen Ernstfall supranationale Einsatzkräfte (i.e. jene der UN) als willkommene Erlösung erscheinen zu lassen. Daß derzeit dergestalt lokale Ordnungskräfte wissentlich instrumentaliert werden resp. werden können, möge jeder mitbedenken, der berechtigt Übergriffe kritisiert, erfolgt das weltweit beobachtbare exzessive Durchgreifen doch evident als von oben angeordnet.
    Als verschärfendes Moment kommt hinzu, wonach die absurde Vermummungspflicht sowohl den Amthandelnden wie auch den mutmaßlichen Deliquenten depersonalisiert und damit das Eskalationspotential steigert. Nicht grundlos trugen etwa jene Polizisten bei jüngen Demonstrationen in Berlin (Stichwort Grundgesetz), die speziell als Mediatoren eingesetzt wurden und gelbe Westen trugen mit der Aufschrift (sinngemäß) “Polizeiliches Kommunikationsteam”, keine Masken, obwohl sie, der Situation geschuldet, nahezu permanent ohne “Sicherheitabstand” von Gruppen umringt, ihrer Arbeit nachgingen.

    Was bislang medial nicht aufgegriffen wurde, ist der nun abermals erweiterte Einsatz des Bundesheers im Landesinneren. Als vor Jahren mit dem Verweis auf “Terror” erstmals das Postieren von Soldate vor Botschaften erfolgte und selbiges von manchen Medien noch als historischer Prinzipenbruch berechtigte Kritik erfuhr, sollen hinkünftig österreichische Soldaten sogar generell vermehrt Objektschutz betreiben, oder auch Pharmafirmen in der Logistik unterstützen. Relevante Gegenstimmen? — Keine.

    Ceterum censeo: Jener möge von Würgekrämpfen befallen werden, sobald er sich der Propagandaphrase “neue Normalität” bedient.

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