Klagewelle von Flüchtlingen: “Die Lage ist dramatisch”

Von | 19. August 2017

“Wegen der immer weiter steigenden Zahl von Asylverfahren sind die Verwaltungsgerichte in Deutschland am Limit. “Man kann sagen: Die Lage ist dramatisch. Es knarzt jetzt an allen Ecken und Enden”, sagte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, der Deutschen Presse-Agentur. In diesem Jahr werde sich die Zahl der Verfahren auf rund 200 000 verdoppeln. Bereits im vergangenen Jahr hatte es bei den Klagen von Flüchtlingen eine Verdopplung gegeben: Von 50.000 (2015) auf 100.000 (2016).   (hier)

10 Gedanken zu „Klagewelle von Flüchtlingen: “Die Lage ist dramatisch”

  1. Kluftinger

    Was verwundert ist, dass Flüchtlinge das Geld haben (natürlich auch das Recht) um gegen jenen statt zu klagen, auf dessen Kosten sie leben und Schutz bekommen. Wer verdient sich da eine goldene Nase?

  2. waldsee

    interessant wie schnell sich so viele Analphabeten im deutschen Recht auskennen.! Welches Amt,wie das Formular ausgefüllt werden muß,wie das ohne eigene Papiere geht……..Gut möglich daß Mitgliieder von Religionen,polit.Parteien usw.diese Arbeit erledigen und so “Gutes tun” für ihre Religion,ihre Partei und Ideologie und Gewissen sowieso.Oft gibts sicher den Typus: “denen haben wirs aber gezeigt”.Sie werden sicher einmal aufwachen.

  3. Der Bockerer

    Kleine Korrektur: es sind weniger die Flüchtlinge, die auf die Idee kommen zu klagen. Es sind vielmehr wohlmeinende Rechtsanwälte, die hier eine neue Einnahmequelle wittern. Auf Kosten der Steuerzahler, versteht sich. In den 90er Jahren kannte ich eine junge Frau, die bei einem Münchner Anwalt tätig war, der sich sehr stark auf Flüchtlinge konzentrierte und auf Möglichkeiten, wie diese im Lande bleiben könnten. Dabei wurden alle Tricks gespielt, wie z. B. Scheinehen etc. Es gibt also schon eine Jahrzehnte lange Erfahrung auf diesem Gebiet. Ein weites Feld für Gutmenschen mit Kanzlei.

  4. Christian Peter

    Vor allem völlig nutzlos, denn nur etwa 2 % der Asylbewerber mit negativem Asylbescheid werden tatsächlich abgeschoben. Besser wäre es, auf teure und langwierige Asylverfahren gleich zu verzichten.

  5. Thomas Holzer

    @Kluftinger 07;46h
    Die haben nicht das Geld, genauso wenig wie Hartz IV-Empfänger. Leider -aber nicht verwunderlich- haben es “unsere” Politikerdarsteller bewerkstelligt, derlei dummdreiste, idiotische und widersprüchliche Gesetze zu verabschieden, daß die einzigen, welche wirklich davon profitieren, eine Heerschar an Anwälten ist, welche über ein sicheres Einkommen verfügen.
    Verlieren sie, zahlt der Staat, weil die Kläger über kein Einkommen verfügen, gewinnen sie, zahlt natürlich auch der Staat.

  6. Falke

    Das könnte man – wenn man wollte – sehr leicht abstellen: nämlich indem Bescheide des BAMF endgültig sind und nicht mehr beeinsprucht werden können. Aber man will offensichtlich nicht.

  7. mariuslupus

    @Christian Peter
    Der Staat schafft zuerst einen rechtsfreien Raum, dann noch den nächsten rechtsfreien Raum, ein perpetuum mobile. So verursacht der Staat das erste Problem, anschliessend, das nächste und das übernächste Problem. Aber kein Ansatz, dass es ein Versuch geben könnte, das Problem mit den illegalen Invasoren lösen zu wollen.

  8. Lydia

    @ alle
    Könnten wir wenigstens hier mal dazu übergehen, das Wort Flüchtling in Anführungszeichen zu setzen?! Es sind “Flüchtlinge”!!

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