Klar & wahr

Von | 26. April 2016

“Wenn Werner Faymann jetzt nicht zurücktritt, zeugt das von schlechtem Charakter. Neue Köpfe genügen zwar nicht, sind aber eine Voraussetzung für das Überleben der SPÖ….” (Der ehemalige SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina, hier)

19 Gedanken zu „Klar & wahr

  1. Christian Peter

    Ganz ehrlich : Ist es nicht egal, wer bei den beiden Altparteien ÖVP/SPÖ das Ruder übernimmt ? Diese Parteien regieren das Land bereits seit 70 Jahren in den Ruin, daran wird sich auch in den kommenden 50 Jahren nichts ändern.

  2. Michael Koller

    Warum sollte Faymann zuruecktreten? Warum sollte er auf einmal gerade jetzt Charakter zeigen?
    Er hat sich das Kanzleramt mit Inseraten in der Krone erkauft, und er hat sich seither nicht geaendert.
    Aber unter den vielen Blinden ist der Einaeugige, in dieser Fall der Geschickteste ohne zuviele Skrupel, Koenig.

  3. Thomas Holzer

    Da Herr Faymann der Prototyp eines charakterlosen! Menschen ist, muß man “leider” konzedieren, daß ihm nicht mal ein “schlechter Charakter” zugestanden werden kann

  4. Rado

    Die SPÖ braucht wirklich keine neuen Köpfe. Eine neue Frisur tuts völlig.

  5. Fragolin

    Marionetten haben keinen Charakter, sie verkörpern nur den ihrer Spieler.

  6. sokrates9

    Bin gespannt ob die linken Medien den derzeitigen Trend nochmals umdrehen können!

  7. Peter Matzenberger

    Wenn man bedenkt, daß Ferdinand Lacina mit der evangelischen Pastorin und ehemaligen Bundespräsidentschaftskandidatin Ingrid Knoll zusammenlebt, so glaube ich, daß ihn an Faymann nun dessen offensichtlich abhanden gekommene “Refugees-Welcome-Politik” stört.

    Zu den Verschlechterungen im Jahresrythmus des seinerzeit von Lacina genial angedachten und implementierten Instruments der Privatstiftungen am Standort Österreich, spricht er hingegen gar nicht.

  8. aneagle

    macht der Kurier eine Neuauflage von spitting image ? Sehr gelungen ! 😉

  9. Gerald Steinbach

    Die EU macht sich schon Sorgen, die ersten sorgenrülpser kommen bereits, der erste ist von der Europäischen Volkspartei (EVP), Esteban Gonzalez Pons. Er warnt vor einer „Wiedergeburt des Populismus und des Nationalsozialismus“ in Europa
    Selbstverständlich hat er auch die Gründe parat, warum dies so ist
    “”Pons führt den Aufstieg des Populismus auch auf den Niedergang der Zeitungen zurück. „In Zeitungen konnte man besser komplexe Probleme erklären. Im Fernsehen und im Internet ist alles oberflächlicher und schneller“, so Pons.”””
    Pons könnte auch sagen, bei uns ist alles bestens, aber wo anders funktioniert es nicht

  10. Gerald Steinbach

    Sorry, mein Beitrag sollte eigentlich zum “Waldheim 2.0 “

  11. Reini

    … SPÖVP müssen noch weiter bis 2018 regieren!!! … das Volk soll so richtig heiß auf diese Wahlen werden,… denn die FPÖ soll auf Anhieb die Absolute erreichen! …

  12. mariuslupus

    Der Ferdl kann sich soche Sprüch leisten. Seine Pension ist ihm sicher. Aber entscheiden wird Genosse Häupl. Aber warum sollte er vom Kanzlermacher zum Kanzlerkiller werden ?

  13. Falke

    Das hat ja auch Brigitte Ederer verangt. Gestern in der ZiB2 Josef Ostermayer (ganz bleich, mit rot unterlaufenen Augen – offenbar schlecht oder nicht geschlafen) auf die Frage, was sich nunmehr in der Regierung grundlegend ändern werde: er zählte einfach ein paar “großartige” Gesetze auf, die die Koalitionsparteien in völliger Einigkeit bald verabschieden werden – und das war’s dann schon. Also weitermachen wie bisher.

  14. Christian Peter

    @Peter Matzenberger

    Mit dem Gailmobil machte Sebastian Kurz eine weit bessere Figur denn als Außenminister.

  15. Johannes

    Die Begründung von Lacina zeigt seine Geisteshaltung und die spricht sich, wenn ich ihn richtig verstanden habe gegen jene von Niessl und Doskozil aus. Es ist immer auch ein Zeichen von Charakter ob man als ehemaliger Politiker als Kommentator tätig wird. Ich halte nichts davon wenn ein gut dotierter Pensionist aus seinem wohlbestallten Domizil “weise“ Ratschläge erteilt. Die Leute die an der politischen Front stehen haben das nicht verdient. Auch wenn Faymann sich um 180 Grad gedreht hat so gestehe ich ihm zu das er den Ernst der Lage Österreichs verstanden hat. Wogegen ich bei Herrn Lacina nur die Sorge um den Ernst der Lage der Spö sehe, außerdem nimmt er nicht klar Stellung wie er mit weitern hunderttausenden Zuwanderern umgehen würde. Aber gerade das ist es was die Menschen interessiert.

  16. caruso

    Meine Ansicht isr, daß beide Volksparteien – als Ganzes – zuru;cktreten sollten. Danach können sie sich neu gru:nden – mit neuen frischen Köpfen. Das wäre vielleicht eine Lösung. Also, so gut ich den Erfolg Hofers verstehe, so graust es mir vor ihm als Bundespräsidenten. Wobei ich nicht ihn persönlich meine, sondern die Partei die er vertritt. Denn ich bin fu;r die – allerdings stark verbesserten – EU, bin gegen Fremdenfeindlichkeit (doch nicht dafu:r, daß wir noch Hunderttausende aufnehmen), bin gegen Rassismus jeder Art sowie gegen Antisemitismus jeder Art. Auch denke ich, daß es eine österreichische Nation jawohl gibt. Das alles paßt mit “Hofer” nicht zusammen, denke ich. Oder?
    lg
    caruso

  17. caruso

    PS Meine Ansicht ist…
    … stark verbesserte (ohne n)…

    Es ist spät und ich, alte Frau, bin schläfrig:-)))
    caruso

  18. Johannes

    @caruso: Ihre Bedenken haben viele Menschen, nicht zuletzt hat sicherlich auch die Propaganda, grundsätzlich, Spuren hinterlassen. Niemand kann im vorhinein wissen wie ein Präsident sich entwickeln wird. Ich persönlich habe die gleichen Bedenken wie sie, allerdings bei Herrn van der Bellen. Bei diesem Kandidaten habe ich viel mehr das Gefühl das sein Wahlkampf konstruiert wurde um das Grüne zu verdecken obwohl alle so kontroversen, oft so provokativen Österreich-Vernaderungen (anm. ist meine persönliche Meinung) nicht selten aus dieser Ecke kamen.
    Grundsätzlich wird kein Präsident bestehen können wenn er Parteipolitik für “seine Partei“ betreibt.
    Für mich ist wichtig das der Präsident mahnend auf die Regierung einwirkt, denn auch die Regierungsparteien können nicht bestehen wenn sie die Mahnungen das BP dauernd ignorieren.
    Für unsere Zukunft wird es sicherlich essentiell sein ob es eine Kontrolle der Grenzen sowie von Österreich und seinen Interessen bestimmte Zuwanderung gibt oder ob eine unkontrolliert dem Ermessen der EU überantwortete Aufgabe unserer Souveränität erfolgt.

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