Klar & Wahr

Von | 25. Juli 2013

„Die kalte Progression bedeutet eine stille Steuererhöhung, die nie demokratisch beschlossen wurde“ (Christian Keuschnigg, Chef des Instituts für Höhere Studien)

9 Gedanken zu „Klar & Wahr

  1. S.M.

    Keine Steuer wurde je demokratisch beschlossen oder ist jemandem eine Volksabstimmung zu einer Steuer bekannt? Und wenn mir jetzt jemand mit Wahlen und den Nationalrat kommt, dann bekommt er die Realverfassungskeule übergezogen!

  2. Thomas Holzer

    Und wenn die kalte Progression “demokratisch legitimiert” wäre, dann wär’s besser?!
    Das wage ich wohl zu bezweifeln.

  3. Regninnam

    @Thomas Holzer
    Sehr unwahrscheinlich, trifft doch die kalte Progression v.a. kleinere und untere Mittelklasse Verdiener.

  4. Reinhard

    Wie oft werden diese Wahrheiten noch in medialen Nischen wiedergekäut?
    So lange der smartgephonte Kevin und die gepiercte Jessica samt ihren tevauverblödeten Erzeugern diese Wahrheit nicht flächendeckend und so dass sie sie begreifen um die Ohrwascheln geschlagen bekommen, nutzt es nix.
    Wir wissen’s eh.

  5. perry

    @S.M.
    wohl wahr, aber daran sieht man auch, was von dem herrn keuschnigg zu halten ist.

  6. Christian Weiss

    Gibt’s in Österreich keine Vorgaben wie jene aus der Schweizerischen Bundesverfassung Art. 128 Abs. 3? “Bei der Steuer auf dem Einkommen der natürlichen Personen werden die Folgen der kalten Progression periodisch ausgeglichen.” (“periodisch” meint faktisch jährlich)

  7. Wolf

    Die einzige wirkungsvolle Methode gegen die kalte Progression (und meiner Meinung nach auch die einzig halbwegs gerechte Art der Besteuerung) wäre die Flat Tax – also ein fester Steuersatz für alle Einkommen (evtl. mit einem steuerlichen Freibetrag, um Niedrigverdiener zu schützen). Die gibt es ja auch in einigen EU-Staaten (Tschechien, Slowakei, Rumänien). Ich erinnere mich übrigens, dass diese auch einmal – vor vielen Jahren – von Jörg Haider vorgeschlagen wurde, worauf er natürlich von allen Seiten windelweich geprügelt wurde. Wo kämen wir denn hin, wenn der Staat nicht jedes Jahr so unbemerkt und “hintenherum” mehr Lohn- und Einkommenssteuern einnehmen würde – die Verschuldung wäre ja noch viel höher.

  8. Mourawetz

    Der sozialistische oder halbsozialistische Staat braucht eben Geld, um unrentable Betriebe zu führen und Beamte durchzufüttern, “sowie staatliche Angestellte, Politfuzis und ihr Anhang, die Sozial- und Migrationsindustrie, Asylanten, Institute für Arschritzenforschung, überflüssige Akademiker, die unnützen Blödsinn studiert haben, Faule, Migranten mehrheitlich eines bestimmten Glaubens, Alleinerziehende, Rentner und Pensionäre, Demokratieabgabeempfänger, entbehrliche Staatskünstler, Subventionsbonzen, Erneuerbare-Energie-Barone usw.” (Akif Pirincci)

    Wenn dann auch noch rauskäme, wen die arbeitende Bevölkerung durchbringen muss, dann endlich hätten wir die Krise der Inflationskultur.

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