Klein-Britannien?

“……Das Unabhängigkeitsstreben Schottlands gewinnt an Fahrt. Einer Umfrage von YouGov/Sunday Times am vergangenen Sonntag zufolge stimmten 51 Prozent der Befragten für ein Herauslösen Schottlands aus Großbritannien. Bei einer Umfrage vom 11. September sprachen sich nur noch 48 Prozent für die Unabhängigkeit aus…” (hier)

4 comments

  1. Thomas Holzer

    Eigenartig, wie da etwas an Fahrt Richtung Unabhängigkeit (lt. Umfragen) gewinnen kann 😉
    Umfrage YouGov/Sunday Times am 08.09.2014, 51% für die Abspaltung
    Umfrage am 11.09.2014; 48% für die Abspaltung

    Also was jetzt?!
    anyway; solange sie die Queen als Staatsoberhaupt behalten, kann ihnen nichts passieren 🙂

  2. Thomas Braun

    Geh bitte, immer das Gleiche: Sobald irgendwo ein nicht politisch-korrektes Wahlergebnis droht, springen die Medien ein und verbreiten Panik. Und das hat noch immer gereicht, um die Wahl entsprechend zu beeinflussen. Bin mir sicher, die Schotten stimmen mit 60% oder mehr für den Verbleib ab (leider).

  3. Rennziege

    14. September 2014 – 09:14 Thomas Braun – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31058#comments
    Trotzdem wird das Referendum, auch wenn es gegen die Sezession ausgeht, den Schotten große Vorteile bringen. Die Regierung Cameron hat ihnen, geradezu panisch, alle möglichen Zuckerln zugesagt, wenn sie im UK bleiben. (In der Tagespresse nachzulesen: mehr Eigenständigkeit und Subsidiarität, Löwenanteil der bislang an London abgetretenen Erdöl- und Gaserlöse, weniger Zentralbürokratie, etc.) Das allein kommt schon einem Sieg der SNP gleich.
    Das Rezept ließe sich auf die EU übertragen: Mit dem Austritt drohen und den Brüsseler Leviathan an Haupt, Gliedern, Korruption, Verschwendung und Bevormundung gründlich was abzwacken.

  4. Mourawetz

    Selbständige Staaten, die miteinander zum gegenseitigen Vorteil Handel treiben, brauchen auf den Wohlstand des anderen nicht neidig sein und demzufolge einander nicht überfallen. Gute Sezession, wünsch ich Schottland in diesem Sinne. Sezession ist ja nur ein zu Ende gedachter Föderalismus. Wenn man alle Regierungsgeschäfte selbst erledigen kann, wozu braucht man noch einen Bund ? ( nicht an die gemeinsame Sicherheit denkend)

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