Kleine Kulturgeschichte des Nazivergleichs

Von | 25. Januar 2021

Die Ineinssetzung von Personen, aktuellen Ereignissen, Entwicklungen und Haltungen mit solchen aus der Nazizeit, insbesondere mit Hitler, Goebbels und Freisler, Judenstern, Holocaust, der Pogromnacht, dem „Stürmer“ oder dem „totalen Krieg“, ist ein rhetorisches Massenvernichtungsmittel. Sie garantiert, dass jede Diskussion in Schreierei ausufert und jede Differenzierung auf der Strecke bleibt/ mehr

6 Gedanken zu „Kleine Kulturgeschichte des Nazivergleichs

  1. sokrates9

    Bei dem geschichtlichen ( Nicht-)wissen der heutigen Jugend locken Nazivergleicher nur mehr die letzte Generation, die heutige versteht da gar nichts mehr. Wenn aber alle Coronaleugner und die wachsende Zahl von Demonstranten alle als Nazis bezeichnet werden, werden sich die Rechten bald über einen rapiden Zuwachs freuen können. Wenn alles Nazi ist was nicht der herrschenden Meinung entspricht und alle Ärzte, Wissenschaftler, Politiker die berechtigte Fragen stellen so tituliert werden ist schnell mit einer “Aufwertung” des Nazibegriffes zu rechnen.

  2. Johannes

    Arnold ist ein Pensionist der seine Bedeutungslosigkeit mit seinem Ego nicht in Einklang bringen kann.
    Würde er sich nicht bei allen Gelegenheiten jeder nur denkbaren Zeitgeistströmung anbiedern, würde kein Hahn mehr nach ihm krähen.
    Wer im Privatflugzeug um die Welt jettet, eine ganze Flotte von Spritfressern hortet, einen großen Teil seines Vermögens mit Immobiliengeschäften verdiente die wohl nicht immer der Ökologie dienten, wenn er also es trotzdem schafft der Schutzpatron von Greta zu werden dann weiß man als Beobachter, man ist im falschen Film.
    Einer seiner größten Filmflops, “Wahre Lügen” haben ihm eine schöne Gage dem Produzenten aber ein dickes Minus gebracht.
    Wir sollten uns hüten Produzenten seiner nunmehrigen Realitishow zu werden.

  3. Falke

    Jeder Vergleich mit dem Nationalsozialismus ist absurd und zeugt von der Ignoranz dessen, der ihn zieht. Hätte ich bis vor kurzem noch gesagt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich in letzter Zeit immer wieder an diese Zeit erinnert werde (obwohl ich sie natürlich, als Nachkriegsbeborener, nicht selbt erlebt habe). Etwa, wenn der Zugang zu gewissen Ereignissen, Veranstaltungen oder Berufen an (derzeit) einen Impfnachweis und (zukünftig) an einen Impfnachweis oder Impfpass gebunden ist bzw. sein wird. Da kommt einem unwillkürlich der “Ariernachweis” bzw. der “Ahnenpass” in den Sinn. Oder wenn das deutsche “Infektionsschutzgesetz” die staatlichen Organe ständig zu allem möglichen Einschränkungen der Freiheit wörtlich “ermächtigt”, kann es niemanden verwundern, wenn man sofort an das “Ermächtigungsgesetz” erinnert wird. Ebenso, wenn die Polizei – wie es die ÖVP ursprünglich plante – auch in Privatwohnungen zur Kontrolle eindringen dürfte, könnte man durchaus an die Gestapo denken – auch wenn man sich die diversen Berichte und Videos anschaut, wie die Polizei gegen friedlich demonstrierende oder gar nur spazierende Bürger gewalttätig wird und sie verhaftet, oder zumindest bestraft.

  4. Allahut

    @Johannes

    Arnold hatte heuer Glück, er musste nicht über den Atlantik rudern und danach mit dem Fahrrad nach Kitzbühel.

  5. Johannes

    @Allahut
    Ich bin überzeugt er wird in einem guten Statement über die Geschichte Kitzbühls, “The Downhill of Broken Bones“ und den Parallelen zum Sturm auf das Kapitol dozieren und als Videobotschaft senden.

  6. Johannes

    Korrigiere nicht “Wahre Lügen ” sondern ” Letzter Action Held” war der Flop.

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