Kleine Sonntagspredigt

“Gutes mit anderer Leute Geld tun“, dieses Diktum krankt an zwei Defekten: Erstens muss das Geld durch Zwang den Eigentümern weggenommen werden. Zweitens gehen Menschen mit anderer Leute Geld niemals gut um. (Milton Friedman)

2 comments

  1. Rennziege

    Leider hat Milton Friedman (nicht nur hier mit Hayek eng verwandt) in den Wind gesprochen wie die meisten Kassandren einst und heute. Ihm erging es nicht anders als einem hiesigen Hans-Werner Sinn oder Thilo Sarrazin, die augenblicklich in ein mediales Ghetto verbannt werden. Ultralinke Keynesianer wie Krugman und Piketty dominieren die gegenwärtige Wirtschafts-“Wissenschaft”, die zu einem systemkonform halluzinierenden Insassen des Fiat-Money-Irrenhauses verkommen ist.

    Milton Friedman (1912 – 2006) hätte mindestens einen dritten Defekt von „Gutes mit anderer Leute Geld tun“ hinzufügen können, wären ihm die Sumpflandschaften der Politik nicht zu unappetitlich erschienen: die Freunderlwirtschaft und die Korruption, die hinter dem Paravent der “sozialen Gerechtigkeit und Nächstenliebe” gewaltige Summen einstreichen. Offiziell unbemerkt. Viele wissen’s, halten aber brav das Goscherl, weil sie ansonsten übern Jordan gehen, zumindest beruflich.

  2. Falke

    Leider sind die Menschen, mit deren Geld angeblich “Gutes” getan wird, nur sehr selten damit einverstanden, sonst würden sie es ja selber tun und nicht erst warten, dass der Staat (oder sonstwer, der Gutes tun will) es ihnen wegnimmt.

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