Kleiner Atlas der Völkerwanderung bis 2050

“…..Schnell zu beenden wäre das Sterben auf dem Mittelmeer. Die 3000 km lange Wassergrenze ist leichter zu schließen als die 25000 km lange um Australien, bei deren Überwachung durch die Operation Sovereign Border seit 2013 niemand ertrunken ist. Wer weiß, dass er nicht durchgelassen wird, geht nicht mehr in die Boote, weil er die 5000 Euro für die Schleuser als letztes Investment lieber selbst in der Tasche behält. Hier könnte Europa mit einem einzigen Befehl das Sterben beenden….” (hier)

7 comments

  1. mariuslupus

    Auseichnete, weil düstere, Analyse. Aber doch ein leichter Anflug von Wunschdenken. Es ist egal wie lang die Grenze ist. Die Politiker in Europa wollen nicht die Grenzen schliessen, sie wollen sie weiter öffnen. Die Politiker in Europa erwarten sich von der Flut der von ihnen Abhängigen die Stärkung ihrer Machtbasis.
    Im September 2015 war die Grenze nur vielleicht einige Meter offen und es sind tausende illegal eingedrungen.. Merkel hat sich durchgesetzt.
    Tony Abbott hat den Willen gehabt, Australien zu schützen und hat gezeigt dass es durchführbar ist.

  2. Fragolin

    @mariuslupus
    Richtig. Es ist vollkommen sinnlos, weiter darüber zu palavern.
    Unsere Regimes wissen ganz genau, was sie könnten. Sie tun aber, was sie wollen.
    Wir wissen es.
    Sie wissen es.
    Und?

  3. Reini

    Vielleicht wollen Politiker ja das Sterben,… dann muss die Flüchtlinge keiner erhalten!
    … Tür zu es zieht!

  4. Christian Peter

    Das australische Modell funktionierte nicht wegen der Grenzsicherung, sondern wegen der ‘No Way’ – Kampagne. Sobald illegale Einwanderer wissen, dass sie sich durch illegale Einreise keine Vorteile verschaffen, werden die Flüchtlingsströme versiegen. Würde die Praxis beendet, illegale Einwanderer rechtlich besser zu stellen als Menschen, die sich auf legalem Weg um Einwanderung bemühen, bräuchte man nicht einmal die Grenzen zu schützen, dann macht es für illegale Einwanderer schlicht keinen Sinn mehr, viel Geld für lebensgefährliche Reisen zu bezahlen und dem Schlepperwesen wäre die Geschäftsgrundlage entzogen.

  5. mariuslupus

    @Reini
    Die Politiker wollen nicht das Sterben, sie wollen das Kommen. Zynisch nutzen sie die Toten für ihre Argumentation die Notwendigkeit von “Humanitären Massnahmen” betreffend.
    @Christian Peter
    Stimmt, beides ist nötig, Grenzsicherung und keine Privilegien für Illegale. Aber, zuerst kommt der politische Wille, die eigene Bevölkerung zu schützen.

  6. astuga

    Nicht nur Australien…
    Sogar die Saudis zeigen, wie man unerwünschte (arabische) Migration stoppt.

    Mit einer hochmodernen Grenzschutzanlage welche ausgerechnet die EADS-Airbus Group errichtet hat (als letztlich Deutschland).
    Und mit dem Fehlen eines Sozialsystems für Migranten und Asylwerber.

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