Kleingeister am Ballhausplatz

Von | 1. Dezember 2013

“Ich erwarte, dass es vor Weihnachten eine Regierung gibt”, drückt Bundespräsident Heinz Fischer bei den Koalitionsverhandlungen auf’s Gas. Als ob es nur auf das Tempo ankäme. Ein wirklich starker Präsident hätte sagen müssen: “Ich erwarte mir, dass die Verhandlungen zu einer Koalition mit klar formulierten Zielen und Lösungen für die großen Probleme führen.” Aber es residieren offenbar rund um den Ballhausplatz nur Kleingeister, die keine großen Würfe schaffen. (Der Journalist Peter Rabl)

6 Gedanken zu „Kleingeister am Ballhausplatz

  1. Christian Peter

    Es gibt nur eine vernünftige Lösung : Das völlig überflüssige Bundespräsidentenamt endlich abzuschaffen. Es kann nicht angehen, übergewichtigen Berufspolitiker – Bonzen 328.000 Euro im Jahr für rein repräsentative Tätigkeiten zu bezahlen. Zum Vergleich : Der amerikanische Präsident als Bundeskanzler/Präsident in Personalunion verdient nur 270.000 Euro. Die frei werdenden Mittel (ca. 5.000.000. Euro jährlich) sollte man für dringendere Zwecke verwenden.

  2. Christian Peter

    Selbst wenn wir Genies am Ballhausplatz hätten : Mit Händeschütteln und Äußern von Kommentaren lässt sich in der Politik nichts bewegen.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    Ist es eigentlich noch wichtig was Herr Fischer vom Ballhausplatz von sich gibt?
    Lies : Hans Prtetterebner: “Wie viel Charakter braucht ein Bundespräsident?”
    (alt aber treffend?)

  4. Thomas F.

    @Christian Peter
    Der Bundespräsident könnte sehr wohl etwas bewegen. Er hat nämlich die Kompetenz das Parlament aufzulösen und Neuwahlen zu veranlassen, wenn er die Demokratie in Gefahr sieht.
    Anläßlich des Wählerbetrugs mit dem “Budgetloch” wäre diese Argumentation eigentlich gar nicht so weit hergeholt.
    Aber Fischer will einfach möglichst rasch eine weitere SPÖVP-Regierung, damit er seine Ruhe hat und weiterpennen kann.

  5. Thomas Holzer

    “Kleingeister” sind im Vergleich zu diesen Politdarstellern geistige Größen! 🙂

  6. Christian Peter

    @thomas f.

    Diese lächerlichen Aufgaben mit Symbolcharakter lassen sich ohne zusätzliche Kosten (z.B.) auf den Nationalratspräsidenten übertragen – dafür bedarf es keines eigenen Amtes und Verschwendung von 7 Millionen Euro Steuergeld pro Jahr.

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