Klima: Gegen Gefühle sind Fakten hilflos

(C.O.) Regionale Produkte zu verwenden, gehört beim Klimaschutz heute zum guten Ton. Für die Umwelt kann das freilich auch nachteilig sein. mehr hier

10 comments

  1. Sven Lagler

    Jan Fleischhauer hat auch schon vor Jahren geschrieben, dass wenn die Worte „Ich habe Angst“ bei einer Diskussion fallen, die Experten einpacken und gehen können.
    Rationale Erklärungen fruchten nicht mehr, Gefühle sind der neue Maßstab für Bewertungen.

  2. sokrates9

    Unsere gesamten Medien sind heute auf Gefühle aufgebaut! Facts und figures sind viel zu kompliziert und zählen nicht!

  3. Gerhi09

    Wenn ich mir die Kommentare in der Wr. Zeitung ansehe, dann kommt mir das Grausen. Ist denn der Kommunismus nicht totzukriegen?

  4. Max Mustermann

    @Sven Lagler
    “Jan Fleischhauer hat auch schon vor Jahren geschrieben, dass wenn die Worte „Ich habe Angst“ bei einer Diskussion fallen, die Experten einpacken und gehen können.”

    Sorry, aber wenn in einer Diskussion mit mir, jemand anderer als eine Frau oder ein Kind, bei denen selbstverständlich solche Worte zu erwarten sind, meint “ich habe Angst….” fallen läßt, kann ER einpacken und gehen. Mit so einem östrogengeschwängerten Schwachmaten diskutiere ich nicht lange.

  5. Selbstdenker

    @Gerhi09:
    Das sind ein, zwei Personen, die mit mehreren Accounts und IP-Adressen (VPN…) posten. Man erkennt sie an ihren Methoden, dem monotonen Inhalt ihrer Kommentare und häufig auch an den gleichen ausgelutschten Formulierungen.

    Diese Leute versuchen den Eindruck zu erwecken, dass eine größere oder zumindest eine relevante Anzahl an Personen ihre Meinung teilt. Zum Teil waren diese Gestalten auch auf Ortner Online aktiv; zur Zeit betätigen sie sich als “stille Mitleser”.

    Ein Klassiker ist zum Beispiel das systematische Durchsuchen neuer Gastkommentare von einen bestimmten Autor um dann als erster die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu lenken. Oder das Durchkämmen von Online-Foren nach bestimmten Trigger-Wörtern, mit denen dann die Narrativ-Feuerwehr verständigt wird.

    Wenn ich zum Beispiel schreibe, dass Kommunismus, National-Sozialismus und Faschismus mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede aufweisen und dass es sich in allen drei Fällen um verschiedene Derivate vom Sozialismus handelt, mischen sich mit einer grossen Wahrscheinlichkeit die üblichen Verdächtigen in die Diskussion auf Ortner Online ein.

    Eine andere methodische Signatur ist es einige Tage später noch einen ausführlichen Kommentar zu schreiben, mit dem die Diskussionsgegner “widerlegt” werden bzw. ihnen irgendetwas unterstellt wird. Wie diese Leute gestrickt sind, kann man vom Umstand ablesen, dass es ihnen ein Gefühl der Befriedigung gibt, wenn andere auf ihre meist untergriffigen bzw. beleidigenden Beiträge nicht mehr antworten – obwohl dies lediglich daher rührt, dass die meisten einen Beitrag nur einen Tag lang kommentieren.

  6. Rizzo C.

    ” wer braucht schon T-Bones aus Südamerika? ”

    Ich.
    Dry aged, von 100% grass-fed Rindern, die nie in ihrem Leben einen Stall von innen gesehen haben.

  7. Mourawetz

    Herzig sind auch immer wieder die Ausweichmanöver, wenn man die Klimabewegten schonungslos mit kalten Fakten des Aberglaubens überführt, sofort wird auf einen weicheren und damit noch schlechter standhaltenden Grund ausgewichen. Nun sind es plötzlich soziale Gründe, warum man keine Rose aus Kenia kauft, „außer man will sich seine Pfoten in Blut und Tränen tränken!“ wie ein Leserbrief schreibt. Dieses Ausweichmanöver, das andere neue Gründe vorschiebt, den alten stillschweigend fallen lässt implizit die Faktenlage anerkennend, ist ebenfalls ein Muster in der Debatte mit Linken, das regelmäßig wiederkehrt, immer wieder aufs Neue.

    https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-global-besser-waere-als-regional/1662312

  8. Marianne Gollacz

    Es handelt sich hier um die Sehnsucht nach Verwurzelung mit der Heimat, nationaler Identität, Werten und Traditionen… Das darf man nicht so klar benennen sonst ist es FPÖ und pfui.

    @Max Mustermann
    Eine erwachsene Frau sollte genauso wie ein Mann keine irrealen Ängste haben, sonst ist sie noch ein Kind. Als Mutter sollte sie genauso wie der Vater im Stande sein, den Kindern bei der Überwindung der irrealen Ängste zu helfen. Es gibt auch Männer, die nicht erwachsen geworden sind. Ihren Kommentar würde ich daher noch mit dem Satz “Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen sind unerträglich” ergänzen 😉

  9. TomM0880

    Mag sein, dass die Rosenbauern in Afrika einen sehr geringen Stundenlohn erhalten, aber wenn Europa die Rosen nicht mehr kauft, mögen die ganzen Schwachmaten zwar ein wohliges Gefühl der moralischen Überlegenheit bekommen, der Bauer bekommt aber dann nicht einmal den niedrigen Stundenlohn. Vielleicht sollten die selbsternannten Weltretter die Rosenzüchter aus Afrika interviewen was ihnen lieber wäre.

  10. Max Mustermann

    @Marianne
    “Eine erwachsene Frau sollte genauso wie ein Mann keine irrealen Ängste haben, sonst ist sie noch ein Kind. Als Mutter sollte sie genauso wie der Vater im Stande sein, den Kindern bei der Überwindung der irrealen Ängste zu helfen. Es gibt auch Männer, die nicht erwachsen geworden sind. Ihren Kommentar würde ich daher noch mit dem Satz “Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen sind unerträglich” ergänzen”

    Ich sehe das in einem archaischen Zusammenhang. Der Grund ist, daß ich vor einem Mann der offen und verbal vor mir zugibt, vor einer Situation Angst zu haben, keinen Respekt habe. Mit sojemandem würde ich nicht z.B. jagen gehen wollen oder meinen Stamm verteidigen. Neben so einem im Kampf zu stehen, während der Feind versucht mir seine Axt ins Hirn zu rammen ist im besten Falle wenig vertrauenserweckend und im schlimmsten Falle für für mich selbst suicidal. Bei Frauen und Kindern sieht dies anders aus. Sie reagieren naturgemäß emotionaler und sind in den oben angeführten Extremsituationen aufgrund der fehlenden Körperkraft nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen, Ihre Aufgabe in der Gemeinschaft ist gänzlich anders (nicht minder wichtig möchte ich betonen).

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