Klima gerettet, Mensch tot

“…….Beim Klimagipfel in New York hat die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks die Absicht der Bundesregierung bekräftigt, den Bau von Kohlekraftwerken in Afrika nicht mehr zu fördern. Sie offenbart damit das antihumane Denken der Klimarettergemeinde.
Fast drei Milliarden Menschen weltweit kochen noch auf offenem Feuer. Sie verbrennen Holz, Kuhfladen oder Holzkohle. 4,3 Millionen sterben jährlich an den Folgen der Schadstoffbelastung durch diese Art der Energienutzung…” (hier)

18 comments

  1. Matthias Wolf

    Und mit mehr Kohlkraftwerken in Afrika würden diese Menschen nicht mehr auf offenem Feuer kochen?

    Die Liberalen anscheinend angeborene Blindheit gegenüber Klimathemen irritiert mich.

  2. sokrates9

    Sorry Goldfrage ist in falsche Kolumne gekommen!
    Weitere Frage von Sokrates:
    CO2 Gehalt in der Luft macht 0,5% aus!- Durch menschliches Zutun kann der weltweite CO2 Ausstoß laut wissenschaftlichen Berichten um maximal 3 % beeinflusst werden! – Und das macht den Klimawandel aus indem wir heuer wieder einen tropischen Sommer hatten – Ironie off – und das Eis an beiden Polen um 15% zulegte??

  3. FDominicus

    @Matthias Wolf. Haben Sie in Erwägung gezogen, in die Haushalte Stromkabel zu verlegen. Kleine Nachfrage: Wie sinnvoll meinen Sie kann es sein ein E-Werk zu bauen ohne Anschluß an ein Stromkabel?

    Billiger und hoffentlich zuverlässiger Strom ist eine Grundlage von jedwegen Wohlstand.

  4. Christian Weiss

    @ Matthias Wolf: Liberale mögen den allgemeinen Klimaalarmismus nicht so teilen. Wirklich irritierend ist aber, wenn man an den ganze Klimaweltuntergang glaubt und das CO2 dafür verantwortlich macht und dann trotzdem alles tut, damit dieser CO2-Ausstoss ansteigt. Das antiphysikalisch-antiökonomische Komplott der Linksgrünen bewirkt nämlich in Deutschland aktuell genau das: Mit der Energiewende und dem Atomausstieg muss zwangsläufig auf Energieproduktionsformen zurückgegriffen werden, die mehr CO2 in die Atmosphäre blasen.

  5. Christian Weiss

    Billiger und hoffentlich zuverlässiger Strom ist eine Grundlage von jedwegen Wohlstand. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31380&cpage=1#comment-45557

    Zumal ja Strom und Wohlstand, wie ja im Artikel schon beschrieben, ausgesprochen positive Auswirkungen auf das Überleben der Menschen haben. Die ganze Menschenverachtung gewisser Öko-Kreise wird anhand solcher Beispiele deutlich. Das Klima wollen sie “retten”. Wovor? Davor, dass es sich wie die vergangenen 2 Mrd. Jahre ändert? Die Menschen können schauen, wo sie bleiben.

    Dabei hätte ja ein steigender Wohlstand in der Dritten Welt durchaus auch positive Effekte auf Energie- und Ressourcenverbrauch: Die Geburtenquote sinkt und das ohne Zwang. (Bei manchem Gejammer über “Überbevölkerung” und “Welt verträgt nur 1 Mrd. Menschen”-Geschwafel hat man ja eh je länger je mehr das Gefühl, da träumt einer davon, der nächste Heinrich Himmler zu werden.)

  6. Thomas Holzer

    Der “Beweggrund” der Frau Hendricks ist der Falsche; daß Deutschland keine Bauten -egal welcher Art- in sog. Entwicklungsländern nicht fördert, erachte ich aber als richtig. Die meisten sog. Entwicklungsländer haben genug Rohstoffe, um diverse Bauten selbst finanzieren zu können; es ist nicht Aufgabe des “Westens”, die Staatenlenker und Regierungen dieser Länder bei Korruption, Bereicherung und Geldverschleudern noch zu unterstützen.

  7. FDominicus

    @Thomas Holzer, das versteht sich für mich von selbst. Natürlich sollen es sich die Länder, besser noch Firmen aus diesen Ländern oder auch anderen dieses Werk bauen. Aber zu glauben unsere Politiker würden das aus der Hand geben ist – Aberglaube. Man fährt/fliegt (auch Du liebe CO2 Bilanz) in diese Länder, nimmt eine Schere in die Hand und übergibt mit einer pompösen Rede “Meilenstein der Zusammenarbeit, wunderbares Beispiel von Hilfe bla fasel ” das Wert seiner Bestimmung, daß Werk läuft einen Monat und wird dann wegen völliger Beraubung dicht gemacht und die Politiker dieser Länder sind “kurioserweise” viel reicher geworden.

    Oder völlig unkorrekt: Afrika sucks (na ja Europa und Amerika, Asien und Ozeanien auch) …

  8. Matthias Wolf

    @sokrates: genau so ist es – auch wenn das schwer vorstellbar ist. (Und dass der Sommer hier vergleichsweise kühl – wenngleich /immer/ noch über dem 30-jährigen Schnitt! – war, heißt noch lange nicht, dass das Jahr insgesamt nicht warm war. Den extrem heißen Frühsommer haben Sie bereits wieder vergessen? Aber machen Sie sich nichts draus: lokale Wetterausprägungen sagen weder in die eine noch in die andere Rihtung etwas aus.)

    @FDominicus: Haben Sie denn erwogen, wie groß Afrika ist, und wie (im Verhältnis) dünn besiedelt? Wünsche viel Erfolg beim Verlegen der Stromleitungen für ›billigen Strom für die Haushalte‹. Und selbst wenn: wo sollen dann eigentlich die Elektroherde herkommen?

    Bitte die Dinge bis zum Ende durchdenken; wenn man aus unserer Sicht und mit dem, was für uns selbstverständlich ist, argumentiert, kann man den Nagel eigentlich nur verfehlen.

    C.Weiss: einen ›Alarmismus‹, insbesondere (Zitat) ›Klimaweltuntergang‹, wie er so gerne angeprangert wird, gibt es so gut wie nicht. Ich würde ihn auch nicht teilen. Und ich habe auch nicht davon gesprochen, sondern von: blind gegenüber Klimathemen. Und allein dieser Thread zeigt das ja.

    BG M.Wolf

  9. Christian Weiss

    @ M. Wolf
    Aber eben, erklären Sie mir mal, was denn der richtige Umgang mit “Klimathemen” wäre? Der ökosozialistische Komplex nimmt allem Anschein das Thema selber auch nicht sehr ernst:
    Alles, was uns zurzeit von Politikern und Ökoaktivisten als “Klimaschutz” verkauft wird, ist im besten Fall nutzlos, üblicherweise – wenn man an den verheerenden Effekt des Kohlenstoffdioxids glaubt – aber noch kontraproduktiv.

    Dieser Thread beweist vor allem, dass unter liberalen Geistern der Horizont noch so weit offen ist, dass man noch andere Aspekte und Zusammenhänge von Ökonomie, Ökologie und menschlicher Entwicklung in Betracht zieht und nicht einfach “Klimapolitik” auf Kosten der Ärmsten macht, weil “Klimapolitik”, die mit dem Eindämmen der Klimaveränderung nichts zu tun hat, einfach gerade dem Zeitgeist entspricht.

  10. gms

    Matthias Wolf,

    “Haben Sie denn erwogen, wie groß Afrika ist, und wie (im Verhältnis) dünn besiedelt? Wünsche viel Erfolg beim Verlegen der Stromleitungen für ›billigen Strom für die Haushalte‹. Und selbst wenn: wo sollen dann eigentlich die Elektroherde herkommen?”

    Ich teile Ihre Einschätzung, wonach der Satz (sinngemäß) vom Verheizen von Kuhfladen ein argumentativer Schuß in den Ofen ist und den Beitrag entwertet.
    Berechtig bleibt dennoch das Aufzeigen, wonach auch und insbesondere in Hinblick auf medizinische Versorgung und Verkleinerung diverser Alltagsrisiken das Kosten-Nutzen-Verhältnis von billigem Strom in Afrika definitiv nicht durch eine europäisch angegrünte Brille betrachtet werden darf. Jene, die empörismustrunken bevorzugt den Alleskleber “menschenverachtend und zynisch” im sprachlichen Bastelladen verwenden, schießen sich damit auf gegebenen Spielfeld ein respektables Eigentor der Preisklasse: “Bleibt ihr doch in der Steinzeit, damit unser Gewissen sauber bleibt.”

    Ein P.S. ohne doppelten Boden zu Ihrem obigen “Wünsche viel Erfolg ..”: Nachträglich alles Gute zum Jubiläum.

  11. gms

    [ 2. OKTOBER 2014 – 03:23 gms Ihr Kommentar muss noch freigegeben werden.]

    Sehr geehrter Herr Ortner,

    Hat Ihre Foren-Software einen “w*lf”-Detektor, oder ist es bloß der Gipfel der Unwahrscheinlichkeit, wonach evident viele Postings mit dieser Zeichenfolge der Quarantäne anheimfallen?

  12. Matthias Wolf

    @C.Weiss: das weiß ich leider auch nicht. Aber ich weiß, was der falsche Umgang ist: unventiliertes, reflexartiges Abstempeln als Panikmache, Alarmismus oder bewusst falsch dargestellte (=gelogene!!!) Ergebnisse. (Irgendwann, irgendwo im letzten ¼ Jahrhundert müssten ja dann doch einmal die richtigen durchgesickert sein. Sind aber nicht.)

    Zur ›Nutzlosigkeit‹: woher wollen Sie das wissen? Aber ich mache nochmals auf den Überhöhungseffekt aufmerksam: die Klimawissenschaft redet nicht von ›verheerend‹. Lediglich von Effekt, und der ist da und er ist verstanden und er ist quantifiziert und er ist durch /diverseste/ Beobachtungen belegt.

    Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen lautet meine Buchempfehlung dazu: ›Heiße Luft‹ von Reinhard Böhm (wirklich: auch der Skeptiker findet eine Menge Material darin, versprochen! Keine verschwendete Zeit!) Gratis abrufbar als e-Book: http://austria-forum.org/ebook/wbin/ambrosius.html#pagenum=0&layer=default1&book=Sachbuch/Heisse_Luft&pageid=cover_vorne&thumbview=2p

    Ohne es in Worte fassen zu können: dieses Buch ist für mich der Inbegriff des richtigen Umgangs mit Klimathemen.

    Aber ich habe auch eine Frage an Sie: in den vergangenen Jahren wurde von Skeptikern immer wieder China als ›Hort der Vernunft‹ bejubelt, weil es sich um CO2-Emissionen nichts pfiff und im 14–Tages–Rhythmus ein Kohlekraftwerk ans Netz ging. Meine Frage: Warum sollte ein autoritäres System nun den größten CO2-Markt der Welt einführen, was China nämlich tut? Wenn man den Leuten mehr Steuergeld abknöpfen will, dann macht man das einfach, dazu braucht man keinen Markt erfinden. (Eigentlich gilt dasselbe für die westliche Welt.)

    @gms: 1. Danke!

    2. Ja und auch wieder nein: die westliche Welt sollte Afrika unbedingt auf die Füße helfen (sofern das überhaupt geht, das müssen Berufenere diskutieren, denn das Problem hat viele Facetten, bis hin zur Mentalitätssache. Die ›klassische‹ Art der Entwicklungshilfe halte ich für völlig daneben.)

    Es ist aber keine Hilfe, wenn der Hilfesteller es sich dabei billiger als möglich macht (und letztendlich allen, auch sich selbst ins Knie schießt). Äquatornähe und die Wüstenflächen legen Sonnennutzung nahe (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fullneed.jpg – wenn Sie Details interessieren, lohnt sich Überfliegen des Artikels http://de.wikipedia.org/wiki/Desertec ). Warum nicht so etwas fördern?

    (3. Ach was, es gibt hier Freischaltungen auch ohne Quarantäne? Ich kenn das gar nicht anders.)

  13. gms

    Matthias W*lf,

    > [ Solarenergie für Afrika ]

    Dank des besseren Wirkungsgrads ist das sicher eine Option, ob es sich gesamtwirtschaftlich rechnet kann und will ich im Moment nicht beurteilen.

    >(3. Ach was, es gibt hier Freischaltungen auch ohne Quarantäne? Ich kenn das gar nicht anders.)

    Das war auch meine Vermutung. Solange die Automoderation bei ‘w*lf’ anschlägt (gilt übrigens auch für ‘Leitw*lf”, das jemand hier als Pseudonym nutzt), sind Sie mit Ihrem Klarnamen hier in jeder Hinsicht benachteiligt.

  14. Motthias Walf

    (@W*lf: so be it.)

    Wenn man die Kohle aus dem Spiel nimmt, stellt sich die Frage, ob sie wirtschaftlicher ist, nicht mehr. Es interessiert uns auch nicht mehr, ob Contergan das günstigere Beruhigungsmittel ist: es ist raus.

  15. FDominicus

    Vera… kann ich mich selber. Habe ich irgendetwas von flächendeckende Verkabelung geschrieben? und selbst wenn. In Afrika leben über 1 Mrd Menschen auf einer Fläche gerade mal nur 3 x China und viele Bereiche sind schlicht und einfach so gut wie gar nicht gewohnt, warum sollte man China verkabeln können Afrika aber nicht. Ach ja ich vergaß, die guten (da offensichtlich total korrupten) Regierungen.

  16. Matthias Wolf

    @C.Weiß: vera… tun Sie sich offensichtlich auch selber, denn Sie übersehen (absichtlich?) die chinesischen Metropolen, die Afrika in der Form nicht hat, und die eine infrasrukturelle Versorgung einfacher machen. Nur für die Akte: China 9½Mio km², Afrika 30Miokm², China 140Menschen/km², Afrika 30.

    Und wenn Sie selbst nicht begreifen, dass Sie de facto von flächendeckender Verkabelung gesprochen haben – wie sollten sonst die offenen Kochstellen verschwinden? – dann kann ich es Ihnen ganz gewiss nicht auseinander setzen.

    Da ich aber weder Lust noch Anlass habe, mich mit Leuten zu unterhalten, die sich abrupt im Ton vergreifen, wünsche ich einen schönen Tag!

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