Klimapolitik: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Von | 24. September 2013

“….Vom Emissionshandel bis zum Glühbirnenverbot: Die EU-Klimapolitik fußt auf der Annahme, die Erde erwärme sich immer schneller. Nun rudert der Weltklimarat zurück – und hinterlässt ratlose Regulierer…” (“Welt“)

10 Gedanken zu „Klimapolitik: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

  1. Thomas Holzer

    Ist wahrlich tragisch, wenn die Politiker als Priester des Glaubens an den vom Menschen verursachten Klimawandel, dieses Bekenntnis nicht mehr als Monstranz der versammelten Wahlgemeinde vorantragen können.
    Wie viele Milliarden an Steuergelder wurden auf Grund dieses Glaubens von “unseren Volksvertretern” verpulvert?!

  2. Reinhard

    @Thomas Holzer

    Keine Sorge, das werden noch mehr…
    Die Richtung steht fest; der Klimarat entblödet sich ja nicht, am Ende einer Studie, die eigentlich das Gegenteil wahrscheinlicher erscheinen lässt, die Schuld des Menschen am Klimawandel erneut festzuschreiben. Die Priester der Klimakatastrophen-Endzeitreligion werden diesen Part ihres neuen Katechismus vor sich her tragen, ohne alles, was davor geschrieben steht, auch nur zu beachten. Sie haben eine Aussage, auf die sie sich stützen können; worauf sich die Aussage stützt ist da egal.

    Die Wahrheit, die ich bis heute offen vertrete, ist:
    1. Es gibt klimatische Veränderungen
    2. Ob der Mensch sie beeinflusst hat oder beeinflussen kann ist unbewiesen und mehr als fraglich
    3. keiner weiß was kommt, wann es kommt und warum es kommt
    4. alles andere ist bewusste Lüge

  3. S.M.

    Die p.t. Damen und Herren “Wissenschafter” haben schon längst den Pfad der Wissenschaft verloren. Die Bezeichnung des menschgemachten Klimawandels als Religion ist eindeutig berechtigt, denn Religion ist Glaube, Wissenschaft aber ist:

    Beobachtung von Zusammenhängen, eine Ableitung ob es Zusammenhänge gibt und wenn ja, wie. Wissenschaftlich korrekt ist einzig die Beobachtung von Kausalzusammenhängen, und wenn der Mensch es noch nicht weiß oder messen kann, die Aufstellung von Wahrscheinlichkeiten. Für eine Wahrscheinlichkeit braucht man aber Tausende von Hinweisen darauf, dass B auf A folgt.
    Bei aller Toleranz ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch mit einem einzigen Gas auf das Weltklima Einfluss nehmen kann bei Weitem nicht hoch genug, um von “einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit”, wie dies der IPCC behauptet, auszugehen. Jeder seriöse Wissenschafter muss seine Theorie neu überdenken, wenn seine Thesen so überhaupt nicht mit der Realität vereinbar sind. Doch anstatt sich zu fragen, welcher Mechanismus die eigene Theorie widerlegt hat, wird gesteigert und von “einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit” geredet. Diese Reaktion ist nicht nur quasireligiös, sondern sie ist religiös.

    Ich möchte alle, die diese Worte lesen, daran erinnern, dass zur Zeit der Saurier der CO2 Gehalt in der Atmosphäre das heutige Ausmaß bei Weitem (!) überstieg:

    “Vor 34 Millionen Jahren erreichte der CO2-Gehalt der Luft einen Wert von 760 ppm. Das antarktische Eisschild begann seine gegenwärtige Form anzunehmen”

    Dieser Satz stammt aus der recht unverdächtigen Quelle Wikipedia. Diese Tatsachen sind auch unbestritten und trotzdem hält man an dem Glauben fest, dass CO2 unser Klima erwärmt. Wer das noch Wissenschaft nennt, hat noch nie wissenschaftlich gearbeitet.

  4. S.M.

    “Zwischen 200 Mio. und 150 Mio. Jahren vor heute lag der CO2-Gehalt bei rund 3000 ppm.” Auch Wikipedia.

  5. Rennziege

    Was die von Lügen, Lobbies und Verschwörungen prächtig lebenden Klima-Hysteriker nun nolens volens zizerlweis’ eingestehen, wurde in diesem Blog jahrelang abendfüllend von allen Seiten ausgeleuchtet: als größter und profitabelster Betrug aller Zeiten. Gauner à la Bernie Madoff sind dagegen mickrige kleine Handtaschenräuber.

  6. Rennziege

    A wengerl OT, aber nicht ganz:
    Wie sich die Alternative für Deutschland, keineswegs von ungelernten Steuergeld-Abzockern gesteuert, jetzt weiterentwickeln wird:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/die-afd-und-ihre-anhaenger-professoren-und-protestwaehler-12589732.html
    Thematisch hinzuzufügen ist: Diese nagelneue Partei hat auch die Klimalüge durchschaut und ist entschieden gegen die Deindustrialisierung Deutschlands, die eine zwangsläufige Folge der “Energiewende” wäre.

  7. Sven Lagler

    @ Rennziege
    Vielen Dank, das war mir neu. Wieder ein Grund mehr warum die AfD so sehr bekämpft wird.

    Hoffentlich gilt der Spruch: first they laugh at you, then they feight you then you win.

  8. Rennziege

    25. September 2013 – 11:44 — Sven Lagler
    Dieser Spruch von Mahatma Gandhi richtete sich gegen andere, fairere Gegner: Das UK war nach dem Zweiten Weltkrieg geschwächt und begann zu begreifen, dass das weltweite Empire nicht mehr zu bewahren war. Dem anfänglichen Gelächter über Ghandi folgte ein kurzer Kampf — ohne Blutvergießen, soviel ich weiß —, worauf Indien schrittweise in die Selbständigkeit entlassen wurde.
    Aber die zähnefletschenden Eurokraten sind anders gestrickt: Jeder, der die Gemeinschaftswährung kritisch sieht und die permanenten Lügen sowie den grassierenden Bruch aller einst “heiligen” EU-Verträge anprangert, wird zum Rechtspopulisten erklärt; heutzutage ist dies eine wirksamere Waffe als das Gatling-Maschinengewehr von anno dazumal. So erging es auch der AfD. Aber Gandhis Erkenntnis wird sich auch an ihr bewahrheiten. Vor allem, weil die FDP ihre liberale Identität (lang ist’s her!) längst dem Pfründen-Opportunismus geopfert hat, was ihr die Wahlschlappe eintrug. Und, Stand heute: Herr Lindner schwafelt von der Mitte, die die FDP zurückerobern müsse. Einfältiger und gesichtsloser geht’s nicht. Denn die sogenannte Mitte ist eh schon längst überfüllt von Lauwarmen und Lemuren aller Couleurs.
    Herzliche Grüße!

  9. Graf Berge von Grips

    24. September 2013 – 18:34 Rennziege

    Viel mehr als das Scheitern der FDP (Fürwassteht Die Partei?) hat mich das knappe Scheitern der AfD geärgert.
    Ich fürchte auch, dass die eklatante Abhängigkeit der österreichischen Wissenschaftler von den diversen staatlichen Fördertöpfen eine solche Parteigründung bei uns a priori unmöglich macht . Ein anderer Name müsste auf alle fälle her.
    AfA .. wäre eher kontraproduktiv 🙂

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