Klimawandel, kühl betrachtet

Von | 25. November 2021

(C.O.) Wenn die Medien über das Klima berichten, dann in aller Regel in der Tonalität eines Katastrophenfilms aus Hollywood, in dem eine Monsterwelle Flugzeugträger wie Surfbretter durcheinanderwirbelt und ganz New York überflutet, bis nur mehr die Spitzen der höchsten Wolkenkratzer aus dem Wasser lugen. Der einzige Unterschied: in Hollywood führt da meist Weltuntergangs-Spezialist Roland Emmerich Regie, in der Realität die „Friday-for-Future“ – Bewegung und, unter deren Druck, erhebliche Teile der politischen Klasse, aus recht diversen Motivlagen.
Sowohl Medien als auch die Politik profitieren von dieser kreischenden Tonalität, die einen, weil sie schließlich im Aufmerksamkeits-Business sind, die anderen, weil sich im Panikmodus viel leichter unpopuläre Maßnahmen durchsetzen lassen; vor allem den Grünen hilft das bei der Durchsetzung ihrer Agenda enorm. In der Biologie nennt man, was da entsteht, eine Symbiose: ein Zusammenleben zum gegenseitigen Nutzen. mehr hier

5 Gedanken zu „Klimawandel, kühl betrachtet

  1. Allahut

    Gerade die Grünen befeuern mit willfährigen Medien die Klimahysterie, ist der „Klimawandel“ doch ihr einziges Thema wo sie glauben, punkten zu können. Aber nicht nur politische Parteien profitieren von diesen gezeichneten Schreckensszenarien, auch viele Industriezweige werden zu den großen Gewinnern zählen, und die überwiegende Mehrheit wird halt zu den Zahlern gehören. Zum Nachdenken sollte schon jetzt die Tatsache anregen, wie bereitwillig sich die Bürger von einigen Politikern in Zusammenhang mit dem „Klimawandel“ am Nasenring durch die Arena ziehen lassen. Klar kann ein Minister verkünden, dass klimaschädliches Verhalten in Zukunft bestraft werden muss, sein E-Auto bezahlt ja ungefragt der Steuerzahler, und ein Ministergehalt entspricht ungefähr dem jährlichen Durchschnittseinkommen eines Normalbürgers.

  2. Cora

    Genausogut könnte man die Kernfusion als Solarenergie bezeichnen, denn nichts anderes passiert in der Sonne als Kernfusion. Kernfusion ist genauso natürlich wie Solarenergie. Aber erklärens das mal einer Grünen. Die zuckt aus. Der verstandesmäßige Umgang mit einer Sache ist bei Amagdalya-Gelenkten technisch nicht möglich.

  3. sokrates9

    Der klimawandel bedeutet auch dass wir weniger heizen müssen, was ja für das Klima auch nicht schlecht ist!

  4. Allahut

    @sokrates9
    nicht nur das, wir brauchen keinen Pelzmantel mehr, was ja wiederum die Tierschützer freuen wird, zudem fallen teure Maßnahmen zur Wärmeisolierung von Bauten weg, auch Landwirtschaft ist bis in hohe Lagen und möglicherweise ganzjährig machbar, damit kann man den steigenden Nahrungsmittelbedarf besser decken, steigt der Meeresspiegel, haben wiederum mehr Fische Platz und wir haben in Zukunft vielleicht wieder einen direkten Zugang zum Meer, dadurch würden die langen Autofahrten in den Urlaub inklusive Staus wegfallen usw.

  5. aneagle

    Vorneweg:
    Wenn es stimmt, dass die Erde und Ihre Sonne im wesentlichen gemeinsam erkalten, ist mittelfristig nicht die Erderwärmung unser Problem. Und wenn wir uns irren und nach uns alle nachfolgenden, technisch überlegenen Generationen an der Lösung scheitern, sodass die Erde in ca. 50 Millionen Jahren tatsächlich verbrennt und sie unseretwegen weil wir noch immer mit Diesel fahren, 5 Tage früher verbrennt, so ist das, gemessen an der Unbill, die wir uns gerade einhandeln, ein beeserer Deal als der green Deal. Und jene, die meinen es ist ohnehin schon zu spät, weil die Erde am nächsten Donnerstag um 16:00 unwiderbringlich kippt und verbrennt, sollten ihre knapp bemessenen Zeit, statt mit Demonstrationen und dem Erzwingen von Regierungshandlungen, sinnvoller in die Konsultation eines Nervenarztes investieren (#erwachet!)

    Aber:
    Es ist nun einmal nicht wegzudiskutieren, dass bildungsferne Mitbürger mit Emotionen und Katastrophen besser zu erreichen sind, als kopfgesteuerte, skeptische Bildungsbürger mit Selbstreflexion und abstrakten Werten. Und es gibt noch die Gruppen der Denkfaulen, der Unterwürfigen, der Karrieristen der mental Minderbemittelten und der Profiteure. Wenn sich mehrere dieser Gruppierungen überlappen, entstehen ganz leicht Bewegungen ala F4F oder schlimmer, demokratischen Mehrheiten.

    Unbestritten ist die erreichbare Gehaltsklasse für mental weniger begabte Experten für alles in den Politikregionen deutlich höher als in einem Leistungsjob der Fertigkeiten verlangt.
    Das führt mittelfristig dazu, dass in populistischen Demokratien, die Dummen und Abstrusen mittels der Politikerkaste die Bevölkerungen regieren. Ein Schwachpunkt der Demokratie. Die deutsche F4F-Aktivistin Luisa Neubauer war ein schönes Beispiel, als ihr von einer knieweichen Geschäftsführung ein Aufsichtsratposten bei Siemens angeboten wurde. Es spricht für die junge Dame, dass Sie das abgelehnt hat. Ebenso können Aktionären von Siemens über dieses fatale Armutszeugnis ihrer Geschäftsleitung nachdenklich werden.

    Wer nach Brüssel blickt, fragt sich wer den green deal bestellt hat, wer die Kommission als nicht Basisgewählte anführt und wessen Ziel WEF-Boss Charles Schwab mit seinem hochemotionalen, nicht mehrheitstauglichen Mantra: „you will own nothing and you will be happy“ mit unseren EU Geldern anstrebt. Kürzlich erst, hat er sich ungefragt, über die Negativzinsen der Banken eine – 0,5% EU-Zusatzsteuer gewährt.
    In keinem der drei Beispiele ist der Wille des Wahlvolkes erkennbar, eher jener eines künstlich hochgejazzten Mobs, der von sich glaubt „We are the 99%“ und von der großen Transformation träumt. Möchten die Bevölkerungen der EU tatsächlich willenlos jenen Flötenspielern in den vorhersehbaren Abgrund folgen?

    Und noch etwas: Nach Vahrenholt ist die Durchschnittsjahrestemperatur des Planeten seit Jahren immer stabil um ca.16,0 Grad . Nur verschiedene Regionen sind mal kälter oder weniger kalt,. Es ist dies so unwahrscheinlich stabil, dass über einen Temperaturausgleich über den Gesamtorganismus der Erde spekuliert wird. Scheinbar hat der Planet mehrere Fähigkeiten , sein Klima so zu regulieren, wie es ihm nötig escheint. Eine Fähigkeit, welche die selbsternannten Klimaschützer sich wohl anmaßen, aber nicht beherrschen. Und wozu auch? Um uns EU-Bürger am Öko-Business verarmen zu lassen?

    So wie er jetzt den fruchtlos hysterischen EU-Aktivismus des green deal ungerührt ignoriert, wird es der Planet auch in zig Millionen Jahren noch tun, sofern ihn nicht früher ein mittelgroßer Meteor aus der Bahn wirft. Ein Ereignis, das so real ist, wie die Furcht vor der angeblichen Erderwärmung. Durch diese haben wir jene Geldmittel verprasst , die wir erfolgreicher gegen einen sehr unwahrscheinlichen Meteortreffer aus dem All investiert hätten. Also im wahrsten Sinne: Dumm regiert, dumm gelaufen!

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