Können wir uns das wirklich leisten?

“…Zu den vielen Merkwürdigkeiten rund um die Corona-Krise zählt die Aussage, Österreich könne sich jetzt zusätzliche 38 Milliarden oder auch mehr für sein Koste-was-es-wolle-Coronaprogramm durchaus leisten, weil es ja zuletzt so sparsam gewirtschaftet habe. Daran stimmt leider nur ein Teil. mehr hier

7 comments

  1. sokrates9

    Bisher war es immer eine jahrelange Schwergeburt für Steuersenkungen ein Paket von 4 MRD zu schnüren!
    Jetzt ist es kein Problem für unseren Philosophen Blümel und dem Bundesmaturant 40 MRD unter das Volk zu werfen.Ob Ihnen bewusst ist dass nun die Staatseinnahmen infolge Verlustes des Tourismus, der “exzellenten Kauflaune” der Bevölkerung den maroden Betrieben ,die Staatseinnahmen dramatisch sinken werden während die Ausgaben Arbeitslose, Konjunkturspritzen, Klima usw gewaltig steigen werden?
    Wird wahrscheinlich unsere Regierung nicht stören, solange in der Bilanz ganz unten links und rechts die selben Zahlen stehen!:-)

  2. astuga

    Neil Ferguson, ein öffentlich wenig bekannter Professor der Epidemiologie war als Regierungsberater maßgeblich für den Lockdown in Großbritannien und anderswo verantwortlich.
    Die Ironie dabei – er verstieß selbst dagegen, indem er seine verheiratete Geliebte weiterhin heimlich traf.
    Obwohl er positiv auf Covid getestet war.
    Ähnlich wie Drosten gehörte er übrigens auch schon bei anderen Epidemien zu den Panikmachern mit hoher Fehlerquote (siehe Schweinegrippe).

  3. Kluftinger

    @socrates 9
    Ich hätte ihnen mehr differenzierte Betrachtung zugetraut? Die Finanzstrategie auf zwei Personen zuzuspitzen (Kurz und Blümel) entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Die beiden Herren ( Studienabschluss hin oder her) operieren ja nicht im luftleeren Raum. Da gibt es GdD auch Fachleute die da mitreden und mitentscheiden.
    Polemik ist manchmal lustig aber nicht treffend!

  4. Johannes

    Wahrscheinlich können wir uns das nicht leisten und dennoch sehe ich keine andere Möglichkeit.
    Skurril wird es für mich wenn in dieser Situation der Chef einer Hilfsorganisation gleich einmal eine Milliarde zusätzlich für seine Agenda fordert.
    Dazu die Forderungen der SPÖ nach 30 Wochenstunde bei gleichzeitiger Erhöhung des Mindestlohnes auf 1700 netto daneben ein Grundeinkommen ohne irgendeine Verpflichtung ein Jobangebot anzunehmen. Dazu die Haftungen für andere EU Staaten und eine saftige Erhöhung der EU-Nettozahlungen.

    Es scheint jeder gute Ideen zu haben was mit dem Geld das wir nicht haben noch alles gemacht werden könnte. Das beunruhigt mich, wenn ich bedenke wie schwierig es ist netto Überschüsse zu erwirtschaften und wie leichtfertig Milliarden für alles und jedes gefordert werden dann weiß ich das es auf Dauer nicht gut gehen kann.

  5. sokrates9

    Kluftinger@ Es waren große Teams die die 4 MRD Steuersenkungen der Vergangenheit verhandelt haben, jetzt ging es mit dem Motto: “Koste es was es wolle.” Bei solchen statements die ja nicht von den Politikern sondern von den Steuerzahlern auszubaden sind ist Polemik angebracht. Wurde diese Devise im Team ausgegeben?Meines Wissens wurde innerhalb von 3 Wochen schon mindestens 3x in Milliardenhöhge nachgebessert. Somit scheint es doch an der Prognosequalität zu hapern!Kurzarbeit – Geld treicht nicht?… Schießen wir halt 2 MRD nach..

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