Kohl gegen die Kanzlerin

“…….Der deutsche Altkanzler Helmut Kohl hat in der “Bild” angekündigt, sich mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orban treffen zu wollen – dem härtesten Kritiker der deutschen Willkommenskultur….” (hier)

10 comments

  1. mariuslupus

    Kohl könnte sagen “Die Schlange an meiner Brust”, aber er ist der Haupverantwortliche am unaufaltsamen Aufstieg der SED-Angela. Jetzt zu jammern ist zu spät. Orban wird Kohl auch kein ruhiges Gewissen verschaffen.
    Aber eins ist, noch, positiv zu vermerken. Noch darf Kohl treffen wenn er will, sagte die Einheitsparteivorstzende. Aber wie lange noch ?

  2. Falke

    @mariusplus
    Ich darf daran erinnern, dass Kohl sich vor seinem Rücktritt mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat, dass Merkel seine Nachfolgerin wird; das war damals ein offenes Geheinmis. Er hat sie wohl schon allzu gut gekannt und durchschaut. Offenbar hatte sich Merkel aber zu diesem Zeitpunkt bereits genügend Rückendeckung innerhalb der CDU verschafft, um auf den Schild gehoben zu werden. Man kann Kohl höchstens vorwerfen, dass er nicht schon viel früher agiert hat, als Merkel noch das “unschuldige Mädchen” aus dem Osten war; aber vielleicht hat er sie damals noch nicht wirklich ernst genommen.

  3. Mona Rieboldt

    Merkel hat ihn dann ja aus dem Amt gekippt wegen nicht angegebener Spenden für die Partei. Zu dem Zeitpunkt war Merkel schon so stark, dass sie sich gegen Kohl wenden konnte. Am Anfang hat Kohl sie aber schon gefördert in der Partei. Eine aus dem Osten kam damals halt gut an, sozusagen eine Art Integration von Ossis.

  4. Rennziege

    Späte Erkenntnis des Altkamzlers Kohl über “sein Mädchen”::
    Ach, ein Kind, das du erzogen,
    das an deiner Brust gesogen,
    droht den Pfleger zu ermorden,
    denn es ist zur Schlange worden.
    (Picander/Bach, “Matthäus-Passion”)

    Text natürlich gestohlen von Shakespare, “Antonius und Cleopatra”. Der unvergleichliche Johann Sebastian brauchte sich in prä-urheberrechtlichen auch nicht zu genieren. Stimmt aber exakt für Helmut Kohl und Angela Merkel. Mich deucht, dass der alte Herr, bei allen Schwächen, mehr Charakter hat als seine voreilig adoptierte FDJ-Mamsell.

  5. Rennziege

    P.S.: soll heißen: “in prä-urheberrechtlichen Zeiten auch nicht zu …”

  6. Rennziege

    P.P.S.: und natürlich Shakespeare, nicht -pare. Pardon! Aber im Laufschritt auf Smartphones zu tippen ist halt a wengerl fehlerträchtig. Herzliche Grüße aus Toronto, an alle!

  7. astuga

    Kohl ist sowohl für den Aufstieg Merkels wie für die Migration von radikalen Muslimen nach Deutschland mitverantwortlich.
    Und mit ihn zahlreiche andere.

    Dass er jetzt zum Kritiker mutiert kommt also spät und nützt reichlich wenig.

  8. sokrates9

    Kohl bemerkt nun welches Kuckucksei er sich da in das Nest gelegt hat! Der Kuckuck schafft es alle seine Mitvögel aus dem Nest zu werfen!

  9. mariuslupus

    @Falke
    Kohl war Politiker, Kanzker und er wäre gerne Staatsmann geworden. Dazu fehlt ihm das Format, bzw. die Weitsicht. Der letzte mir bekannte Staatsmann war Metternich.

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