Kommunikationsdesaster “Oma, die Umweltsau”

Da lachen die Hühner und die Säue empören sich: Der WDR wollte mit Agitprop auf Facebook punkten, hatte aber die Lage falsch eingeschätzt und musste Abbitte leisten. So geschehen in einer Sondersendung, die ihrerseits den Irrsinn öffentlicher Kommunikation heute perfekt dokumentierte – deshalb dokumentieren wir sie. / mehr

6 comments

  1. Mourawetz

    „…nämlich dass wir offenbar doch ein großes Umweltproblem haben. Das ist ja unstrittig und das diskutieren wir eigentlich auch. So gesehen ist jedes Mittel recht, darüber zu diskutieren…“ Jochen Rausch

    Das ist der große Fehler: zu glauben, dass jedes Mittel für die Sache, die ja so gut ist, eingesetzt werden. Diese Menschen wähnen sich so unfassbar sicher im Recht, nicht der leiseste Anflug von Zweifel. Solche Menschen machen mir Angst. Die sich und niemandem verpflichtet fühlen, nicht den Omas, nicht dem Kinderlied und nicht den Kindern des Singchores, denen sie das angetan haben.

  2. sokrates9

    Welcher “Geist” da herrscht hat man ja schnell gesehen wenn man auf Kritik die Umweltsau die die Omas kritisiert auf Nazisau ändert! ….Jede Assoziation ist rein zufällig und hat mit der Realität nichts zu tun…
    Leider wählen die OMAS und Opas weiter diese Parteien!

  3. Johannes

    Die eigene Blase war diesmal zu klein um diese ungeheuerliche Entgleisung ins Positive zu drehen.
    Wie die meisten Anrufer richtig erkannt haben, wollten sich die WDR Verantwortlichen aus der Verantwortung stehlen.
    Herr Rausch versuchte es noch tapfer aber er stand auf verlorenen Posten, die Linie auf die man sich noch zuvor im kleinen Redaktionskreis eingeschworen hatte wurde von den Anrufern ins Wanken gebracht.

    Der Medienprofi Buhrow erkannte den ernst der Lage, ganz medienwirksam und sehr darauf bedacht es zu betonen rief er vom Krankenbett seines Vaters direkt in der Sendung an um sich ohne “Wenn und Aber“ zu entschuldigen.

    Ich denke nach dieser großen und gütigen Geste des mächtigen Mannes sollten die Kleingeister endlich Ruhe geben. Sobald dann Ruhe eingekehrt ist kann man beginnen mit seinen Helfern und Helfershelfern die ganze Sache wieder ins Lot zu bringen.

    Ich denke die Strategie wird es sein eine handvoll Anrufe und Mails, welche einen strafbaren Tatbestand beinhalten, herauszugreifen. Diese Einzelfälle werden allen anderen Kritikern übergestülpt werden und somit wird jeder der Kritik übt sogleich in dieser Schublade landen.

    Warum soll, was in Chemnitz den politisch Verantwortlichen so trefflich gelungen ist, nicht auch der Führungsriege von Medien gelingen?

    Jetzt wäre es hoch an der Zeit das ein Konzert veranstaltet wird, am besten mit den toten Hosen-Fisch-Filet aber auch Herr Grölemayer sollten nach einem Aufruf durch den Bundespräsidenten an die Bevölkerung ein fulminantes Konzert geben. Ein Konzert gegen den Hass auf Hass….oder so ähnlich.

  4. Gerald Steinbach

    Ein user bei der Achse bringt die Sache auf den Punkt:
    Man ersetzte das Wort “Oma” durch Flüchtling,Muslim oder ähnliches und dann geht es ab…..

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