Konvertieren oder Köpfen!

“……Es ist ein beispielloser Exodus einer der ältesten christlichen Gemeinden im Irak: Nach einem Ultimatum der Jihadisten haben am Wochenende tausende Christen das nordirakische Mosul verlassen. In Taxis und Privatautos versuchten sie, in die benachbarten Kurdengebiete zu fliehen. Die Jihadistengruppe IS hatte ihnen mit dem Tod gedroht, sollten sie nicht konvertieren oder die Stadt verlassen….” (hier)

5 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Ich vermisse die – zumindest – mahnenden Worte unseres Herrn Kardinal Schönborn zu der Christenverfolgung im Irak!
    (oder ist Herr Kardinal gerade dabei, nichtssagende Worte zu kreieren, bevor er sich äussert?)

  2. Christian Weiss

    Das ist keine ethnische Säuberung, das ist nur die aus Sorge um die Gesundheit der Betroffenen vorgetragene Aufforderung, den Ort der Gefahr zu verlassen. Die machen das mit den Vorwarnungen vor Angriffen eben viel besser als die Israelische Armee. Darum empört sich die islamische und rot-grüne Welt weiterhin nur über den “Vernichtungskrieg” gegen die Palästinenser, der nach 2000 Luftangriffen und einer massiven Bodenoffensive gegen die Hamas-Nester ca. 300 Palästinensern das Leben gekostet hat (Dass angesichts dieser Zahlen unter den mordlüsternen Juden keine Kritik an der offensichtlichen Inkompetenz der IDF im Arbeitsfeld “Genozid” geübt wird?).
    Die Christen in Mossul haben zwar auch keinen jahrelangen Raketenhagel wie die Hamas veranstaltet, durch diese Passivität bringen sie aber nur zum Ausdruck, wie wenig ihnen an ihrer Heimat gelegen ist. Friedfertigkeit ist doch nicht die Basis eines Existenzrechts. Nein, wer ernst genommen werden will, muss hin und wieder Raketen feuern oder Selbstmordattentäter auf Märkte schicken. Sonst wird die internationale Gemeinschaft die “Verzweiflung” nicht als solche anerkennen.

  3. Selbstdenker

    Von offizieller kirchlicher Seite war – ausser ein paar inhaltslosen Floskeln – eh nichts zu erwarten.

    Papst und Bischöfe kritisieren lieber “den Kapitalismus” und leisten ihren Götzendienst an der Political Correctness anstatt sich für jene einzusetzen, die tatsächlich Hilfe benötigen. Klare Worte an die Weltöffentlichkeit und ein Stopp des sogenannten “interreligiösen Dialogzentrums” wären zumindest einmal ein guter Anfang.

    Bei der Wiederherstellung mittelalterlicher Verhältnisse wollen es sich die kirchlichen Machthaber halt nicht mit ihren Komplizen Verbündeten vertun. Da nimmt man die Ermodung und Vertreibung hunderttausender Menschen halt in Kauf.

  4. Selbstdenker

    @Christian Weiss: auch ich schließe mich Ihrem Posting hundertprozentig an.

    Ich hätte zudem nie geglaubt, dass es einmal einen amerikanischen Präsidenten geben wird, der außenpolitisch, strategisch und militärisch noch schlechter als George W. Bush ist.

    Unerträglich ist auch die Heuchelei der Gutmenschen und die Art und Weise wie sich westliche Medien – inbesondere die “sozialen” Medien – als nützliche Deppen dieser religiösen Faschisten instrumentalisieren lassen!

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