Korruption als Ursache der Flüchtlingswelle nach Europa

Von | 16. Februar 2016

(Volker Seitz) Wenn über die Flüchtlingskrise gesprochen wird, dann fällt mit schöner Regelmäßigkeit ein Satz: “Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen. Auch und vor allem in den krisengeschüttelten Staaten Afrikas.” Man kann gut verstehen, dass weite Teile der Öffentlichkeit den Slogan von der Notwendigkeit zur verstärkten Bekämpfung der Fluchtursachen völlig einleuchtend halten. Diejenigen allerdings, die seit langem mit der Entwicklung in Afrika befasst sind, reiben sich…. (weiter hier)

18 Gedanken zu „Korruption als Ursache der Flüchtlingswelle nach Europa

  1. Thomas Holzer

    “Verantwortlich für eine Änderung ist in erster Linie die Bevölkerung, die den Druck auf die Regierenden-auch im Internet- erhöhen muss”
    Ja eh; aber siehe Sudafrika: dort wird nicht der Fähigste gewählt, sondern der, welcher die Hautfarbe der Mehrheit “trägt”

  2. schlechter Geschmack

    Afrika ist für uns nicht so einfach zu ändern. Daher muss man es bei Wahrung der eigenen Interessenlage so lassen, wie es halt sein will.

    Dass die Entwicklungshilfe aber nicht greift, hätten unsere Politiker spätestens seit Mitte der 80 Jahre des vorigen Jahrhunderts sehen müssen. Mitte der 90 Jahre war das dann allen Sehenden klar.

    Und nur dass unsere Politiker sich gegen besseres Wissen mit dem Geld ihrer Staatsbürger zu Komplizen der afrikanischen Potentaten gemacht haben, dass hingegen ist schon unser Problem. Lösen wir dieses Problem nicht, dann sind unsere Länder auch nicht viel besser als diese Staaten.

  3. Reini

    … “die Fluchtursache”,… wir haben vielleicht keine Grenzen, und wir haben ein Sozialsystem aufgebaut das ausgenutzt wird!!! … Welcome!!

  4. Fragolin

    Wenn die Enten am Teich zu mir “flüchten”, dann nicht, weil ein kleiner Junge mit Steinchen nach ihnen wirft, sondern weil ich ihnen Brotkrumen streue…

  5. Marianne

    @Fragolin
    Haargenau. Die Realität ist oft viel einfacher als das sophistizierende Journalistengeschwurbel. Hoher Lebensstandard kombiniert mit üppigen Sozialleistungen lockt die “Enten” an.

  6. Lisa

    Wieso müssen “wir”die Ursachen in den Ländern der Flüchtenden bekämpfen? Haben die Aliierten oder andere Länder vielleicht Mussolini oder Hitler “entfernt”, als schon bekannt war, wie autokratisch die regierten? Erst Pearl Harbour und offizielle Kriegserklärungen haben überhaupt dazu geführt, dass nach und nach auch Hitler und seine Schergen ins Visier gerieten. Hat irgendwer auf der Welt den sog.”Anschluss” Österreichs etwas unternommen? gegen den Einmarsch der Wehrmacht in Polen, in der Tschechoslowakei? Darum machen mir diese Brandherde im nahen Osten auch Angst: mal hier ein Flugzeug abschiessen, mal dort ein paar Raketen senden, und gerade gestern zivile Anlagen wie Spitäler und Schulen aus der Luft angreifen. Und immerhin geht es nciht um irgendwelche unzivilisierte Stämme in Afrika, die sich gegenseitig die köpfe einschlagen, sondern mit gut gerüsteten global players…Soll man sich da einmischen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, warum? und wer ist “wir”?

  7. Christian Peter

    Nicht böse sein, aber es gibt nur eine einzige Ursache der Flüchtlingskrise : Illegale Einwanderer mittels einer völlig verrückten Einwanderungspolitik einzuladen, die Flucht nach Europa anzutreten und jeden Illegalen rechtlich besser zu stellen als Menschen, die sich auf legalem Wege um Einwanderung zu bemühen. Erst wenn diese Missstände behoben sind, wird es sich nicht mehr lohnen, Schlepper viel Geld zu bezahlen und die Flüchtlingsströme werden versiegen.

  8. Mona Rieboldt

    Der Geburtenüberschuss in arabischen und afrikanischen Ländern wird nach Europa entsorgt, auch ganz ohne Krieg wären sie gezwungen auszuwandern, denn für die 3. 4. etc. Söhne gibt es keine Arbeitsstellen und auch nicht genug Land. Und in Deutschland bekommen sie mehr Geld je mehr Kinder sie haben. Und wie bitte will man diese Fluchtursache bekämpfen? Abgesehen davon, dass europäische Länder nicht die ganze Welt befrieden können, damit keine Flüchtlinge mehr kommen. Man muss die Grenzen schließen und robust verteidigen.

    Die deutsche Mittelschicht, die das Sozialwesen bezahlt, verliert immer mehr Menschen, die aus der Mittelschicht heraus fallen durch niedrige Löhne, zu hohe Stromkosten, dauernde Erhöhung von Grundsteuern etc. Und die Kosten für das rundum Pampern von orientalischen Asylanten wird uns nicht nur finanziell “auffressen”, auch der Islam tut ein Übriges. Und die Islamisierung Deutschlands gibt es, entgegen dem Geblabel der Politiker.

  9. Rennziege

    Volker Seitz hat vollauf recht und wird durch die bittere Realität bestätigt.
    Waghalsiger Gedanke in der Mittagspause: Würde gewohnheitsmäßige Korruption in allen Ländern zu Flüchtlingswellen führen, wäre Österreich seit Jahrzehnten menschenleer. Aber unsere Landsleut’ haben offenbar unempfindlichere Geruchsorgane und beschnuppern die einheimische cloaca maxima lieber aus der Nähe als aus der Ferne.

  10. Rennziege

    16. Februar 2016 – 19:00 Thomas Holzer
    A wundascheens Büüdl! Und Frau Heinisch-Bindestrich übt mit ihren wohlmanikürten Pfoterln grad die staatstragende Raute der deutschen Kanzlerin. Oisdann: Mir san in guade Händ’, wås soi uns passiern?
    Überraschend dabei nur: Wo und wie hat das Bundesheer noch einen fahrbereiten Lkw aufgetrieben?

  11. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Der LKW war nicht fahrbereit; der wurde vom ÖAMTC dorthin geschleppt 😉

  12. Rennziege

    16. Februar 2016 – 19:57 Thomas Holzer
    Wir danken dem ÖAMTC von ganzem Herzen! 🙂
    Außerdem hat die üble Auslandsösterreicherin sich vohin vertan: Auf der Lkw-Pritsche steht Faru Mikl-Bindestrich, komplett mit Merkel-Raute. (Wenn ich nicht irre.)

  13. dickbrettbohrer

    @Lisa

    Ausgezeichneter Beitrag. Das ist genau der Punkt.

  14. dickbrettbohrer

    @Christian Peter

    Volle Zustimmung!
    Ich werde nie begreifen, wie sich das so entwickeln hat können, und vor allem: wie das nun so weiter geht, bis es offenbar nicht mehr geht. Für uns selbst.

  15. dickbrettbohrer

    Afrikanische Verhältnisse ändern, das ist reichlich verstiegen und genauso vergeblich, wie ein ganzes Haus zurechtrücken zu wollen, weil ein Wandbild schief hängt.

  16. Fragolin

    @dickbrettbohrer
    “…das ist reichlich verstiegen…”
    Nein, das ist genau die Ansichtsweise des Westens.
    Wir haben den Einen Wahren Glauben, unsere einzig legitimierte Einstellung zu Leistung und Karriere, unsere glorreiche und fehlerfreie Gesellschaftsform, unsere moralische Überlegenheit über den ganzen minderwertigen Haufen um uns herum, unsere missionarische Kraft der Belehrung und Bekehrung, unser Recht zur gewaltsamen Durchsetzung des Einen Wahren Glaubens…
    Wenn ich es mir recht überlege, sind die Unterschiede zu den Radikalmuslimen kleiner als erhofft… 🙁

  17. Christian Peter

    @dickbrettbohrer

    im Frühling wird’s interessant, 4 – 6 Millionen Syrer warten bereits auf wärmeres Wetter, um die Reise nach Deutschland anzutreten.

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