Korruptionsskandal bei den Korruptionsbekämpfern

“In der griechischen Regierung bahnt sich ein Korruptionsskandal an: Der für die Verwaltungsreform zuständige Minister profitiert einer griechischen Zeitung zufolge finanziell von der Wiedereinstellung gefeuerter Beamter.” (SpOn)

4 comments

  1. Rennziege

    So sind sie halt gebacken und gebraten, die Griechen, aber kein Bewahrer (besonders die federführende Angie M.) der “Friedensidee Europa” will es wahrhaben. Und der ehrenwerte Georgios Katrougalos mit seinen Peanuts-Provisionen ist zweifellos nur die Spitze des korrupten Eisbergs, oddärr?
    Wer mir jetzt entgegnet, die Ägäis sei zu warm für Eisberge, hat recht. Die werden auch nicht gebraucht: Korruption, Vetternwirtschaft, Steuerbetrug, Unterschlagung von Staatsgeldern, etc. — all dies ist eine tragende Säule der Akropolis griechischen Kultur, die von der EU als schützenswert verteidigt wird. Ähnlich wie Schottenrock, Champagner und Gorgonzola. (Hoffentlich auch “die Eitrige”, das letzte unlinke Kulturgut unserer geliebten Heimat.)

  2. MaKu

    DAS IST IMMER GLEICH – GESTOHLEN WIRD AUF DER GANZEN WELT !!!!!!!!!
    Die Kommunisten der Syriza, warum anders als alle anderen ???????

  3. Fragolin

    @Rennziege
    Korruption, Vetternwirtschaft, Steuerbetrug, Unterschlagung von Staatsgeldern sind keine tragenden Säulen der griechischen, sondern der europäischen, besonders der stellvertreterdemokratischen (gewissermaßen eklektofeudalistischen) Kultur. Die Griechen betreiben es nur besonders unverschämt, aber ansonsten ist genau das doch das Problem hier in Österreich und vielen anderen besonders süd- und westeuropäischen Staaten auch.
    Einmal einen Blick hinter die Kulissen roter Vetternwirtschaft, und man glaubt schon das Rauschen der Olivenzweige zu hören.

  4. Rennziege

    22. März 2015 – 19:47 Fragolin
    Servus! Freilich haben Sie recht, leider. Ich wollte halt nicht so sehr in die Nähe schweifen. Die elektofeudalistische Kultur (danke für diese Wortschöpfung) ist allgegenwärtig, da kann man hinschauen, wo man will. Ziemlich staatstragend halt, wobei auch die Wähler mit Brosamen vom Tisch der Bonzen laufend bestochen werden. Das gefällt dem Stimmvieh, das partout nicht begreifen will, dass es diese Geschenke selbst wird bezahlen müssen, seine Fohlen, Kälber und Ferkel ebenfalls.
    That’s the name of the game, sir. Democracies have a “best before” date, too. Das Haltbarkeitsdatum europäischer Demokratien wird vor unseren Augen überschritten. Wohl bekomm’s, wer starke Nerven hat! Wir sind live dabei.

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