Kosten die Flüchtlinge Deutschland 375 Milliarden Euro?

Von | 10. Mai 2016

“…Die europäische Union plant diejenigen Länder, die sich nicht an EU-Umsiedlungsprogrammen für Flüchtlinge beteiligen, mit bis zu 250.000 Euro Strafzahlung pro Migrant zu belegen. Ich verstehe diese Sichtweise ehrlich gesagt nicht ganz, bisher wurde doch in Deutschland darauf bestanden, dass die Zugewanderten eine absolute Bereicherung für das Land sind – warum sollen dann die anderen jetzt Strafe zahlen, wenn diese Bereicherung ihnen nicht zu Teil wird? Nun gut, Konsistenz und Logik sind in dieser Frage ja schon lange unter dem Hubschrauber-Landeplatz des Kanzleramtes begraben worden. Jetzt werden Flüchtlinge, Asylbewerber und sonstige Besucher ohne Aufenthaltserlaubnis von der EU-Kommission mit einem Preisschild versehen. Bislang praktizierte man so etwas eher im Rahmen des Emissionshandels, bei dem Schadstoffe einen Marktpreis erhalten, damit man mit ihnen handeln kann. Beispielsweise das Kohlendioxid („Klimagift“). Wer sein Kohlekraftwerk nicht sauber kriegt, kann im Rahmen des europäischen Handels beim Nachbarn mit den abgasfreien AKW’s Zertifikate kaufen, die der nicht benötigt.

Schlepperbanden und Leute wie Erdogan haben nun eine Kopfgeld-Größenordnung

Es ist keine wirklich aparte Idee dieses Verfahren de facto nun auf den Menschenhandel auszuweiten – und negative Kopfgelder einzuführen. Auch der Fachbegriff “Cap and trade” für die Festlegung einer Obergrenze innerhalb der gehandelt werden darf, bekommt so eine völlig neue Bedeutung. Schlepperbanden und Staaten, die für Deutschland die Drecksarbeit machen sollen, haben nun eine zuverlässige monetäre Größenordnung für künftige Erpressungsversuche.

Aber sehen wir es mal so: Auch der gemeine Bürger erfährt zum ersten mal, welche Kosten die EU-Kommission realistischerweise pro Zugewandertem kalkuliert. Nach Deutschland sind im Laufe der letzten 15 Monate geschätzte 1,5 Millionen Menschen gekommen. Eine einfache Multiplikation mit dem Taschenrechner ergibt 1,5 Millionen mal 250.000. Das macht 375 Milliarden Euro (ich dachte erst, ich hätte mich um eine Null vertan, hab es deshalb dreimal eingetippt und es kommt immer noch dieser Betrag raus)…..” (weiter hier)

12 Gedanken zu „Kosten die Flüchtlinge Deutschland 375 Milliarden Euro?

  1. aneagle

    diese deutsche Mathematik stammt aus dem 1.Klasse Lehrbuch “ich bau mir eine Welt, wie sie mir gefällt”, 2014 Berlin, Fassung und Druck: Angela Merkel, Autoren: Heiko Maas und Martin Schulz, zwei geeichte Genossen, bei denen sogar noch Karl Marx und Sigmar Gabriel als völkisches Pack durchgehen. 😉

  2. Fragolin

    Endlich kommt die Wahrheit an’s Licht: Es geht nicht um “Flüchtlinge”, “Menschlichkeit” und “Güte”, sondern mal wieder ganz schnöde um die dicke Kohle. Wie immer, wenn die “Gerechten” und “Fairen” und “Guten” ausrücken um die Welt ein bisschen besser (also meistens gefährlicher, ärmer und konfliktreicher) zu machen.
    Egal, Hauptsache die Kasse klingelt. Linke funktionieren nämlich exakt so, wie sie es dem “Kapitalismus” immer vorwerfen…

  3. Lara

    Die EU wurde doch nicht als Einwanderungsverein gegründet . Wie kommen alle Staaten dazu, die irren Ziele der Frau Merkel finanziell zu unterstützen? Hoffentlich bekommt dieser Plan genug Gegenwind.

  4. Fragolin

    @Lara
    Die EU wurde auch nicht als Superzentralstaat in spe gegründet, auch nicht als Transferunion oder Währungs- und Wirtschaftsvernichtungsunion, nicht als Reglementierungsunion und nicht als Demokratievernichtungsinstrument – und trotz allem ist sie genau das geworden oder auf dem Weg dorthin.
    Deshalb gehört diese EU schnellstmöglich entsorgt (oder zumindest verlassen, falls andere lieber so weitermachen wollen), und ein freies Vertragswerk mit den Nachbarstaaten aufgebaut. Man kann sich nämlich durch einfache Verträge miteinander organisieren ohne eine Superverwaltung aufzublähen, deren größte Sorgen im Wahlverhalten der Provinzen, der Wassermenge in standardisierten Klospülungen und der Fadenhöhe des Normteppichs besteht.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Österreich zwar relativ zur Einwohnerzahl die mit Abstand meisten Okkupanten aufsaugen musste und trotzdem jetzt auch noch Strafzahlungen angedroht bekommt, weil es eine Obergrenze für die Zukunft beschlossen hat, kann man sich nur für die Brüsseler Wahlhelfer der Blauen bedanken. Ebenso für die Rotzer von Merkels Speichelleckern, die Österreich allen Ernstes vorwerfen, nicht das outgesourcte Massenflüchtlingslager für alle von Merkel angelockten Schatzsucher, Glücksritter, Kleinkriminelle, Verbrecher und Terroristen spielen zu wollen. Pöbeleien und Befehle aus Berlin kommen bei Österreichern immer sehr gut an. Ihnen zu befehlen, den richtigen Kandidaten zu wählen, ansonsten man sie züchtigen werde (“wirtschaftliche und politische Konsequenzen”), führt zu entsprechenden Reflexen in der Bevölkerung. Man hat hier einfach keine Lust, schon wieder von präpotenten großkotzigen Maulaffen aus Berlin auf ihrer Fahrt in den Abgrund mitgerissen zu werden.

  5. Lisa

    @Fragolin: was für “politische und wirtschaftliche Konsequenzen ” konkret? Österreich wird doch wohl Manns genug sein, mit einem Öxit zu kontern: Einführung der direkten Demokratie oder sogar einer konstitutionellen Monarchie wäre durchaus denkbar: das Land wär klein , dh. übersichtlich genug, um das zu realisieren. Oder sitzt den Ösis immer noch der “Anschluss” im Nacken?

  6. sokrates9

    Lara@.. sitzt den Ösis immer noch der „Anschluss“ im Nacken? es ist noch viel schlimmer: Van der Bellen kann völlig ungestraft sagen dass er die FPÖ nicht an der Regierung beteiligen lassen kann, solange sie nicht den Kotau vor der EU macht und sich total unterwirft ! Nicht einmal Hofer traut sich diese präpotente aussage in Frage zu stellen und eine Diskussion entfachen was uns die EU in den letzten 10 Jahren positives gebracht hat!

  7. Reini

    … nur keine Hektik,… es warten noch (100) Millionen von Menschen auf die Einreise nach Europa! … den Afrikas Einwohnzahl verdoppelt sich die nächsten 40-50 Jahre!!! … dann geht’s nicht mehr ums Geld!!

  8. Fragolin

    @Lisa
    Diese Aussagen kommen nicht von mir, daher die Gänsefüßchen. Aber Österreich hat bereits eine Phase der “Sanktionen” durchgemacht, die meist zahnlos waren aber einige Firmen arg gebeutelt haben. Das prägt und lässt, abgesehen von den Erinnerungen an die “gute alte Zeit”, Reflexe aufleben, die sich positiv auf die Wahl auswirken könnten.
    So gesehen sitzt ihnen der “Anschluss” sehr wohl im Nacken. Wieder gibt es Zwang aus Berlin, wieder werden Befehle ausgegeben, wieder kurz vor einem Volksentscheid – schon einmal wurde die Situation nach solcher Rhetorik mit der Wehrmacht geklärt. Das sitzt tief. Die Sozen Deutsch-Europas merken nicht einmal, dass sie inzwischen die gleiche Vorgehensweise nutzen, das gleiche Verhalten an den Tag legen wie Hitler und seine Kriecher vor dem Einmarsch. Sie sind an einem Punkt angekommen, wo sich die geistige Verwandtschaft nicht mehr verstecken lässt.
    @sokrates9
    Hofer war denkbar schwach an dem Abend. Van der Bellen hat ihm solche Bälle vor die Füße gelegt, und er hat nicht einen eloquent getreten. Wohl ein Kotau vor der political correctness, denn wenn man VdB die Wahrheit in’s Gesicht sagt, in einer Gesellschaft, die von der Frage, ob er zuviel Kaffee getrunken habe, so schockiert ist dass sie sie schon als “massiven Angriff” wertet, dann ist Feuer am Dach. Obwohl viele Menschen auf genau so etwas warten, aber Hofer ist eben nicht Trump.
    Aber sehr viele Menschen haben VdB’s Aussagen richtig gedeutet und den Sinn verstanden: In Österreich regiert man nicht mehr, weil man von einer Mehrheit der Österreicher gewählt wird, das ist nur Makulatur; nein, man regiert von Gnaden der Brüsseler Alkoholikerriege rund um Kaiser Jean-Claude und sein Faktotum Martin.
    Eine, nur eine Aussage hätte ich mir von Hofer gewünscht, nämlich dem Herrn VdB genau das in’s Gesicht zu sagen: Meine Priorität liegt auf Österreich und dem österreichischen Volk, weil ich nicht eine Minute vergessen werde, von wem ich gewählt und bezahlt werde! Nicht von der EU, nicht von Deutschland, Italien oder Frankreich, sondern einzig und allein den Österreichern, die mit Fleiß all jene Werte erarbeiten, von denen wir bezahlt werden und die zu verteidigen unsere Aufgabe ist, und nicht, die zu verschenken und zu verspielen!”
    Liebe Blaue, ich brauch’ kein Honorar, ihr dürft die Vorlage gratis haben!

  9. Falke

    Die Idee stammt ja von der Kommission (Juncker), müsste jedenfalls vom Rat bestätigt werden, was wohl eher unwahrscheinlich ist, da ja dort auch die Regierungschefs von Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei sitzen.

  10. Christian Peter

    Nun liegt wenigstens eine ehrliche Schätzung der Kosten der illegalen Zuwanderung aus dem Nahen Osten vor. Experten rechneten bislang mit Kosten von 100.000 – 150.000 Euro pro illegal Zugewanderten – mit dem Vorbehalt ‘unter günstigen Voraussetzungen’.

  11. Gert Cok

    Orban hat vorgerechnet, dass diese Summe (250.000 EUR) das Lebensverdienst eines durchschnittlichen ungarischen Arbeitnehmers ist (520 EUR/Monat 40 Jahre lang). Er fügte noch dazu, die Brüsseler Bürokraten sitzen in einem Elfenbeinturm und wissen von der realen Welt in der EU nichts.

  12. Christian Peter

    @Falke

    dort wird in solchen Angelegenheiten aber nur mit ‘qualifizierter Mehrheit’ entschieden, d.h. 55 % der Länder müssen zustimmen, die mind. 65 % der EU – Bevölkerung repräsentieren (Die EU hatte bereits gegen den Willen Ungarns die europaweite Verteilung der illegalen Einwanderer beschlossen). Ungarn und Polen stellten aber den Austritt aus der EU in den Raum, sollte Brüssel die wahnwitzigen Vorschläge tatsächlich umsetzen. In Ungarn wird in dieser Angelegenheit demnächst eine Volksabstimmung abgehalten.

    https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=7&ved=0ahUKEwi9j8_Ns8_MAhXIKsAKHY0AB9cQFghAMAY&url=http%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fpolitik%2Fausland%2F2016-02%2Fviktor-orban-referendum-ungarn-fluechtlinge-in-europa-fluechtlingspolitik&usg=AFQjCNHYKieXX5dQ3nAB6LtGV74dsoUhsQ

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