Krass beleidigt, wie immer

“Gäbe es einen Nobelpreis für Beleidigtsein, die islamische Welt würde sicher nicht so leer ausgehen wie sonst in den Kategorien Medizin, Chemie oder Physik…..” (ausgerechnet in der “taz”, vergnüglich zu lesen)

4 comments

  1. Thomas Holzer

    Ich würde es allgemeiner formulieren:
    Geistig minderbemittelte, um ihre eigene Identität ringende Menschen fühlen sich immer sehr schnell beleidigt und machen immer alle Anderen für ihre eigene Unfähigkeit, ihr eigenes Scheitern verantwortlich;

  2. cmh

    Schade, dass wieder einmal die Gelegenheit (im taz-Artikel) versäumt wurde, die “nicht ganz so friedlichen Worte Jesu” zu hören. Die Bibeltexte sind ja leicht zu zitieren mit Evangelist/Kapitel/Vers. Daher verwundert es immer wieder, dass diese Worte Jesu jedesmal aufs neue behauptet, aber nie nicht zitiert werden.

  3. Christian Weiss

    Laut Evangelien hat sich Jesus mal mit den Wechselstubenbetreibern und Kreditgebern im Tempel von Jerusalem geprügelt, die seiner Meinung nach diese religiöse Stätte entweiht haben. Das war’s dann aber auch.

    Kein Vergleich, wenn man bedenkt, dass der Staat Saudi-Arabien und mit ihm ein Grossteil der Muslime weltweit bis heute nur schon das Betreten Mekkas und Medinas durch Ungläubige als Entweihung betrachten. Oder die Palästinenser Intifadas beginnen, wenn ein Jude sich am Tempelberg blicken lässt.
    Jesus ist da entschieden offener: „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“ Markus, 11,17.
    Und während Jesus den Geldwechslern ein paar Tritte und Rutenhiebe verpasst hat, war man ihm bei weitem nicht so nachsichtig gesinnt: “Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren.” Markus, 11,18.

  4. Christian Weiss

    Ein gefälliger Text von Deniz Yücel. Nur bei einem Satz macht er meiner Meinung nach eine Fehlinterpretation: “Die berufen sich zwar gern auf Menschenrechte, doch eigentlich kennen sie nur eines, die Religionsfreiheit nämlich, der sie alles andere untergeordnet wissen möchten.”

    Die Religionsfreiheit beinhaltet zumindest in zivilisierten Ländern ausdrücklich auch die negative Religionsfreiheit: Schweizerische Bundesverfassung: Art.15 Abs. 4 “Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.”
    In dem aber Personen wie Erhat Toka eine Anerkennung der Unantastbarkeit einer religiösen Lehre oder ihres angeblichen Verkünders fordern, verstossen sie ganze eindeutig dagegen. Wenn von allen Leuten verlangt wird, dass sie die muslimische Position von der Heiligkeit des Korans und des Propheten Mohammeds übernehmen, zwingt man sie diese Lehre wenigstens teilweise anzuerkennen, was entschieden der Religionsfreiheit widerspricht.
    Unter diesem Gesichtspunkt kann man übrigens auch das Minarettverbot in der Schweiz sehen: Während einige deutsche Städte bereits den Muezzin-Ruf zulassen, der im Gegensatz zum einfachen Glockengeläut der Kirchen religiöse Aussagen enthält und damit gegen das Recht verstösst, nicht an religiösen Handlungen oder religiösem Unterricht teilnehmen zu müssen, darf man in der Schweiz nicht mal die Türme bauen, von denen der Muezzin ruft. Das ist konsequente Religionsfreiheit!

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