Krieg, eine Gebrauchsanleitung

“Ich glaube, dass die internationale Gemeinschaft einer Bedrohung gegenübersteht, zu deren Beseitigung sie alle nötigen Mittel hat – wenn sie nur will.Warum tut sie es nicht? Warum geizen wir so mit der Hilfe für unsere kurdischen Verbündeten? Und was ist das für ein merkwürdiger Krieg, den die Vereinigten Staaten unter Barack Obama derzeit nicht gewinnen wollen? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, hier liegt der Schlüssel.
Und ich weiß, dass die Alternative klar ist: „No boots on their ground“ bedeutet „more blood on our ground“.”   (Bernard-Henri Lévy, lesenswert, hier)

5 comments

  1. wbeier

    Dieser Bernard-Henri Lévy erinnert mich in seinen Ausführungen an einen anderen 68er, den ehem. deutschen Außenminister Joschka Fischer mit seiner Philosophie von den gerechten Bomben auf Yugoslawien.
    Ein 68er wäre aber kein 68er, wenn er nicht auch den hellen Biotopen, also dem „aufgeklärten, urbanen Islam“, besondere Schutzbedürftigkeit einräumt. Eine eigenartige Aufforderung zum totalen Krieg während man selbst im Bistro in ein herzhaftes Croissant beißt.
    Als Anmerkung vielleicht noch die Tatsache, dass Frankreich seit 70 Jahren kein französisches Blut in Bodenkriegen vergossen hat. Das waren ausschließlich Frankreichs „fremde Söhne“ aber wie heißt es so schön? – mit voller Hose ist gut stinken…….

  2. Thomas Holzer

    “„No boots on their ground“ bedeutet „more blood on our ground“.”

    Darüber kann man trefflich streiten; seit “many boots on their ground e.g. in Iraq” waren, haben Terroranschläge sicherlich nicht abgenommen.

    Ob es so intelligent ist, daß sich die EU in einen innerislamischen Religionskrieg einmischt wage ich zu bezweifeln. Die Türkei, der Iran, die arabischen Staaten, welche sich bei jeder Gelegenheit, ob passend oder nicht, über die Einmischung und den schlechten Einfluß des “bösen” Westens alterieren, sollen nun mal zeigen, wie sie ihre ureigenen Probleme selbst lösen

  3. Mona Rieboldt

    Man sollte all die jungen moslemischen Männer aus Syrien bewaffnen und nach Syrien fliegen, um selbst gegen den IS zu kämpfen. Warum sollten da europäische Soldaten sterben, während diese kräftigen und unausgelasteten Moslems hier Kaffee trinken? Anstatt Massenschlägereien im Asylantenheim wären sie besser im Kampf gegen den IS aufgehoben. Aber hier werden sie von sovielen Helfern gehätschelt, gefüttert und bekommen kostenlos Strom etc. und noch Bargeld auf die Hand, das lassen sich die vielen helfenden Gutmenschen nicht nehmen.

  4. Reini

    Mona Rieboldt – bitte erst in Syrien bewaffnen!! 😉 … ich schätze die Syrer haben ihre Heimat aufgeben!!! … sonst würden Frauen und Kinder zu erst flüchten!

  5. Mona Rieboldt

    @reini
    wäre es nicht ihre Pflicht, ihre Frauen und Kinder zu verteidigen, anstatt sich einfach abzusetzen? Andererseits, würden sich ja die Gutmenschen langweilen, wenn sie den “edlen Wilden” nicht verhätscheln könnten.

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