Kriegswaffen haben bei der Polizei nichts verloren

Von | 25. September 2018

(ANDREAS TÖGEL)  Aktuellen Meldungen ist zu entnehmen, dass die Sicherheitslage in Deutschland und Österreich immer besser wird. Wer daran nicht glauben will, ist ein rechtsradikaler Paranoiker.
Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung, besteht keinerlei Grund zur Sorge. Damit das auch so bleibt, schicken sich die um grundlos verängstigte Bürger besorgten Obertanen soeben an, die Polizei aufzurüsten. Das hat weder mit wachsenden Bedrohungen oder steigender Kriminalität, noch mit den herbeiphantasierten Gefahren der Islamisierung zu tun, sondern ist als vorsorgliche Maßnahme zu verstehen. Man weiß ja schließlich nie und niemand denkt, plant und handelt so langfristorientiert, wie demokratisch gewählte Regime.
Vollautomatische Militärwaffen sollen für die Polizei in Hessen und für die österreichische Polizei angeschafft werden. Mehr Feuerkraft schafft größere Sicherheit, so das Kalkül der beamteten Experten. Gehören aber vollautomatische Kriegswaffen tatsächlich in die Hände von Polizisten?
Wer, etwa während der Militärdienstzeit, die Gelegenheit hatte, mit vollautomatischen Waffen zu schießen, weiß, was das bedeutet: Es verursacht ebenso viel Lärm wie Spaß, bringt aber auf Punktzielen eine verhältnismäßig geringe Trefferausbeute. Wer ein anvisiertes Ziel zuverlässig treffen und dabei Kollateralschäden vermeiden will, wird daher auf den Einsatz von Dauerfeuer verzichten und auf kontrolliertes Einzelfeuer setzen.
Das heißt nicht, dass Militärs blöd sind, weil sie auf die Verwendung vollautomatischer Waffen nicht verzichten. Denn die Einsatzgrundsätze des Militärs unterscheiden sich ganz grundsätzlich von denen der Polizei: Im Krieg kümmert es in aller Regel keinen, ob auf der Feindseite unschuldige Opfer zu beklagen sind.
In den USA hatten die lokalen Sicherheitskräfte und das Militär nie etwas miteinander zu tun. Sheriffs sind vom Vertrauen der Bürger abhängig, sind keine unkündbaren Beamten, sondern werden gewählt. Die Bewaffnung der Polizei unterscheidet sich von der des Militärs: Standard sind Revolver, Pistolen und Flinten. Über vollautomatische Waffen verfügen nur Spezialeinheiten, wie etwa S.W.A.T.-Teams (Special Weapons And Tactics). Dass europäische Polizeieinheiten überwiegend in militärischer Tradition stehen und entsprechend organisiert sind, drückt sich zunehmend auch in ihrer Bewaffnung aus.
Grund für die geplante Aufrüstung der hiesigen Polizeien ist die Terrorismusabwehr. Kriegswaffen sind indes nur für Terroristen erste Wahl, weil sie damit ein Maximum an Schaden anrichten können. Aufgabe der Polizei ist es aber nicht, Blutbäder unter Unschuldigen anzurichten. Waffengleichheit mit Terroristen anzustreben, ist also absurd. Daher ist es fragwürdig, Sicherheitspolizeieinheiten Militärwaffen in die Hand zu drücken.
Die nun von der Polizei zu beschaffenden Sturmgewehre (in Deutschland vermutlich das HK G36 und in Österreich das Steyr AUG), sind für das Nato-Kaliber .223 Rem. (5,56 x 45mm) ausgelegt. Dabei handelt es sich um eine kleinkalibrige Patrone mit hoher Mündungsgeschwindigkeit und – speziell bei Verwendung militärischer Vollmantelgeschosse – großer Durchschlagsleistung. Sie durchdringen problemlos einen menschlichen Körper, was die Gefährdung Unbeteiligter auf belebten Plätzen unvermeidlich macht. Nicht auszudenken was geschähe, würde die Polizei in einer Bahnhofs- oder Flughafenhalle, beim Oktoberfest oder auf einem Weihnachtsmarkt, vollautomatische Waffen einsetzen. Ungezählte Opfer unter Unbeteiligten wären unmöglich zu vermeiden. Bei der im Hinblick auf Polizeitaktik und –Ausrüstung weit besser aufgestellten Polizei in den USA weiß man, weshalb man auf Flinten und nicht auf vollautomatische Kriegswaffen setzt. Die Beschaffung von Repetierflinten und ein intensiviertes Schießtraining, würden auch in Euroland mehr bringen, als die weitere Militarisierung der Polizei.
Kriegswaffen gehören in die Hände von Militärs. In Polizeistreifenwagen haben sie nichts verloren.

Der Text ist zuerst in der Ausgabe 186 des Magazins „eigentümlich frei“ erschienen

19 Gedanken zu „Kriegswaffen haben bei der Polizei nichts verloren

  1. Rick Schuster

    Sehr geehrter Herr Tögel!
    Ihren Essays und Artikeln ist im Normalfall einfach nur Kopfschüttelnd zuzustimmen – im aktuellen Fall aber zu widersprechen. Es geht nicht darum die Polizei mit Kriegswaffen auszustatten sondern einfach nur darum Waffengleichheit herzustellen. Es geht auch nicht darum mit Dauerfeuer auf Flughäfen und Bahnhöfen bzw. Weihnachtsmärkten herumzuschießen sondern darum auch auf eine gewisse Entfernung noch Trefferwirkung zu haben und nicht (wie in Annaberg) einem Aggressor mit einem durchschnittlichen Jagdgewehr ausgeliefert zu sein. Polizeieinheiten in Österreich haben schon seit Jahrzehnten die AUGs aus der heimischen Waffenschmiede Steyr in Verwendung – allerdings oftmals in der entschärften 9mm Version welche auf weite Entfernung nicht zielführend sind. Jetzt werden diese ausgemustert und ein einheitlicher Standard hergestellt. Im Schiesstraining wird auf gezielte Einzelschüsse wert gelegt und nicht auf spraying.
    Dass diese Gewehre auch gegen Leute eingesetzt werden, die noch nicht so lange hier leben….dieser Umstand wird sich leider nicht vermeiden lassen.

  2. Rado

    Das beste langfristige Mittel gegen den Terrorismus ist immer noch die vollständige Beendigung des polizeilichen und steuerfinanzierten Personenschutzes für Berufspolitiker.
    Abgesehen davon ist die Zeit des Dorfgendarmentums vorbei und kommt nie wieder. Eine Streifenbesatzung muss in Amoklagen oder bei Terroranschlägen sofort in der Lage sein, die Oberhand zu gewinnen.
    Stelle mir auch gerade vor, mit einem 9mm Pistölchen oder einer Flinte mit Vogelschrot ein rasenden schweres Auto zu stoppen. Das wird nicht so einfach gehen.

  3. Sicherheitslage

    Ja, die Sicherheitslage wird immer besser, kaum nenneswerte Einzelfälle:
    Sonntag in Sachsen Anhalt:
    Afghanen töten Deutsche:
    https://www.derwesten.de/panorama/22-jaehriger-deutscher-stirbt-nach-streit-mit-afghanen-id215285591.html
    Samstag in Dortmund:
    Nordafrikaner stechen Deutschen nieder:
    https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/raub-dortmund-krimstrasse-messer-id215282815.html
    Samstag in Mainz:
    Araber greifen Mann mit Messer an:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117708/4055755
    Samstag in Wiesbaden:
    Mehrere Farbige belästigen junge Frauen sexuell:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11815/4055858
    Samstag in Karlsdorf:
    Mann mit dunklem Teint versucht Mädchen zu vergewaltigen:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/4055934
    Samstag in Fulda:
    3 Südländer schlagen und treten Mann bewusstlos:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/4055796
    Freitag in Gütersloh:
    Südländer überfallt 85jährigen:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/23127/4055676
    Donnerstag in Friedberg:
    Syrer sticht auf Mann ein:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43647/4053755
    Donnerstag in Schwerte:
    3 Südländer bedrohen Jogger mit Messer:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65856/4054995
    Mittwoch in Köln:
    Südländer versucht Frau zu vergewaltigen:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4055131
    Mittwoch in Wittlingen:
    Mit Versorgung unzufriedener Flüchtling randaliert in Unterkunft – 15.000 € Schaden:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/4054345
    Dienstag in Speyer:
    40 Asylbewerber greifen Sicherheitspersonal in Unterkunft an:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117688/4052468
    Dienstag in Essen:
    Nigerianer greift Polizeibeamte an:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/4051121
    Dienstag in Gotha:
    3 Afghanen schlagen und treten auf Jugendlichen ein:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/126721/4052865
    Montag in Reutlingen:
    Syrer legt Feuer in Mehrfamilienhaus:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/4052227
    Sonntag in Ravensburg:
    Schwarzafrikaner versucht Frau zu vergewaltigen:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/4051429

  4. Rick Schuster

    Nachtrag…..um noch auf die von Ihnen als Beispiel genannten United States zurückzukommen….der Sheriff welcher mit gehalftertem Revolver im Diner nach dem Rechten sieht ist eher die Ausnahme als die Regel. Obwohl in den USA sehr viel Wert auf die Wahlmöglichkeit der Sicherheitsorgane bezüglich ihrer Waffen gelegt wird, entscheidet sich die Mehrheit für Pistolen von Glock, SIG oder Beretta als dem früher üblichen Smith&Wesson oder Colt. Und Flinten werden ebenso geführt wie diverse M4 Carbine – ebenfalls um nicht in der Reichweite unterlegen zu sein. Warum Flinten in Österreich nur Spezialeinheiten vorbehalten sind muss in den Vorzimmern diverser Parteien nachgefragt werden….dort will man seine in der Antifa tätigen Nachwuchspolitiker wahrscheinlich nicht der Gefahr aussetzen sich ein gezieltes Gummigeschoss bei der Ausübung des Demonstrationsrechts gegen Auslagenscheiben und parkende Autos einzufangen…

  5. Andreas Tögel

    Halten wir uns an die Fakten:
    1.) Der Polizeipräsident Wiens erklärt vor vollem Auditorium im Club Unabhängiger Liberaler sinngemäß, dass es nicht möglich ist, Polizeipersonal (gemeint sind gemeine Schupos, nicht juristisch gebildete Akademiker) mit einem IQ > 85 zu rekrutieren.
    2.) Wenn heimische Kiberer zur Tat (zum Waffeneinsatz) schreiten, schießen sie entweder daneben, legen Unbeteiligte um, oder bohren sich selbst ein Loch ins Knie oder in den Bauch (man denke an den legendären OPEC-Überfall, an das Debakel beim Überfall auf den Flughafen Wien, oder an immer wieder auftretende Fälle, in denen “sich plötzlich ein Schuss aus der Dienstwaffe gelöst” hat).
    Wenn also patscherte Vollpfosten mit vollautomatischen Militärwaffen (gleich welchen Kalibers) ausgerüstet werden, dann sträubt sich jedes einzelne der wenigen mir verbliebenen Haupthaare.
    Rado sollte wissen, dass sich aus Flinten nicht nur “Vogelschrot” verschießen lässt. Für im urbanen Raum übliche Einsatzentfernungen reicht eine mit “Buckshot” geladene Flinte allemal. Für die Terrorbekämpfung aber kommen ordinäre Schupos eh nicht infrage – es sei denn, man will sie loswerden. Für derlei Fälle leistet der Bund sich ja (leider auch um mein Geld) “Spezialisten”, die, falls es jemals ernst werden sollte – darauf gehe ich jede Wette ein – total versagen werden. Begründung: Wer, außer einer absoluten Negativselektion, wird denn heute noch Polizist?
    In Israel werden, wenn ich nicht irre, 80% aller Terrorangriffe binnen weniger Sekunden von bewaffneten Zivilisten beendet. Die haben nämlich ein gutes Motiv – den Schutz ihres eigenen Lebens (und sie verfügen über die notwendigen Gerätschaften dafür). Was sollte dagegen pragmatisierte Beamte motivieren, die ihre (überhöhte) Gage in jedem Fall kriegen?
    Wenn unsere Obertanen ernsthaft an mehr Sicherheit interessiert wären, würden sie die Volksbewaffnung vorantreiben und die Masse der Kiberer ins Salzamt versetzen, wo sie keinen Schaden anrichten können. Amen.

  6. Rick Schuster

    Nun…ihr Misstrauen gegenüber Polizisten – von ihnen abwertend Schupos genannt – sei ihnen gegönnt. Auch habe ich schon diverse Schiesskünstler in den Reihen der Exekutive mit Bangen beim schiessen erlebt. Allerdings finden sich auch ausgemachte Top Profis im Umgang mit allen Arten von Schusswaffen in den Reihen der österreichischen Exekutive im Rang von Staatsmeistern, Europameistern und sogar Weltmeistern….zu glauben, dass diese irgendwelchen islamistischen…terroristischen oder einfach schlicht und einfachen Verbrechern nicht haushoch überlegen sind lässt mich an ihren Sinnen zweifeln. Oder ist einem Terrorkommando jemals die Flucht aus einer Konfrontation mit militärischen oder polizeilichen Einheiten gelungen (zugegeben…ohne irgendwelche skandalöse windige Deals mit Politdarstellern ausgenommen Stichwort „Carlos“) – nein…na also! Und weil Sie den Herrn Pürstl ewähnt haben….dann soll die Wiener Exekutive halt nicht speziell bei Bewerbern mit Migrationshintergrund Personal fischen und anständige Gehälter zahlen…dann bekommen sie auch keine „isch mach dich Strafzettl“ Polizisten….if you pay peanuts you get monkeys

  7. Rado

    Sehr geehrter Herr Tögel!
    Meine Erfahrungen mit Polizisten, auch solchen aus Wien, sind etwas anders, aber ich kenne natürlich auch nicht alle. Vollautomatische Waffen gehören seit über 70 Jahren zu allen bewaffneten Wachkörpern in Österreich. Und mir ist kein einziger Waffengebrauch in Erinnerung, in welcher ein Unbeteiligter unter Anwendung einer Dauerfeuerfunktion verletzt wurde (bitte mich ggf. zu verbessern).

  8. Andreas Tögel

    Verehrte Herren Rado und Schuster,
    wenn, wie Sie meinen, eh kein Polizeiminister oder Polizeigeneral an den Einsatz der Dauerfeuerfunktion denkt – wozu dann dafür eingerichtete Waffen beschaffen? Ich bin einfach schon zu lange auf dieser Welt, um mir einreden zu lassen, dass irgendeine staatliche Aktivität – gleich welche – jemals etwas Positives hervorbringen könnte. Das gilt auch und besonders für die Aufrüstung der willigen Vollstrecker der Staatsgewalt.
    Meine Besorgnis ist, was Sie wahrscheinlich nicht überraschen wird, grundsätzlicher Natur. Wer Krieg führen will, beschafft sich eben Kriegswaffen. Klar. Gegen wen aber will Big Brother Krieg führen? Gegen Falschparker oder Schnellfahrer? Gegen Raucher im Kaffeehaus? Oder doch eher gegen dissidente Mitbürger? Eine Prognose traue ich mir zu: Es wird nicht mehr lange dauern, da wird man zuerst in Deutschland (wo sonst?) sehen, wohin die Reise geht: Das moribunde Regime dortselbst lässt zwar vorerst nur gewaltbereite Antifanten gegen ihre bürgerlichen Kritiker von der Leine. Weil das auf Dauer aber nicht reichen wird, wird sie und die ihr willfährige Nomenklatura – unter dem Beifall der korrupten Staatssender – sehr bald reguläre Truppen (gleich welche Uniform die tragen werden) die Drecksarbeit machen und auf demonstrierende Bürger (Neusprech: „Zusammenrottungen“) schießen lassen. Und für genau derartige Einsätze – und für keine anderen – braucht die Polizei Kriegswaffen.

    Die EUROGENDFOR wurde übrigens vorsorglich als nicht anderes denn als Bürgerkriegsarmee gegründet – mit der Lizenz zum Töten (der eigenen Bürger nämlich): https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/28/eu-schafft-grundlagen-zum-militaer-einsatz-gegen-die-buerger/
    Keiner sollte den Machthabern (wurscht welcher Coleur) weiter über den Weg trauen als er sie schmeißen kann. Wie heißt das berühmteste Zitat Lord Dalbert Actons…? Eben.

  9. Rado

    Sehr geehrter Herr Tögel!
    Die österreichische Gendarmerie hatte die längste Zeit ihres Bestehens auch noch einen Auftrag zur Landesverteidigung, der sich ausrüstungsmäßig bis in die 1990 Jahre durchgezogen hat. Die Schlagkraft der Gendarmerie bewährte sich während der Unruhen im Oktober 1950, dem soganannnten “kommunistischen Putschversuch”. An der demokratischen Haltung der Gendarmerie gab es mW. nie einen Grund zu zweifeln. Da gleiche gilt für die Zollwache. Deren Aufzug und Bewaffnung war quasi ebenso paramilitärisch. Dür Deutschland möchte ebenso ich den paramilitärischen Bundesgrenzschutz ins Treffen führen, welcher ebenso aufgelöst wurde.
    Meiner Meinung nach lassen sich die Gefahrenzeichen eines außer Rand und Band geratenden Staatswesens nicht an der Bewaffnung und der militärischen Struktur der Polizeiorganisation festmachen. Die ist heute geringer als jemals zuvor in der Geschichte!

  10. Gianni Brunner

    Sehr geehrter Herr Töne, ich War beim Militär und muss Ihnen widersprechen. Mit unserer Standardwaffe dem Stg 77 wurde beim Scharfschiessen ausschließlich per Einzelschuss geschossen!!! Feuerstoss war nur auf ausdrücklichen Befehl erlaubt, fast nie und Dauerfeuer War strengstens untersagt! Und die Trefferquoten beim Einzelschuss auf kurze und mittlere Entfernung Waren sehr hoch. Warum sollten also Polizisten, die, vorausgesetzt sie führen regelmäßige Schusstrainings durch, schlechtere Schützen sein?! Das ist doch Blödsinn. Und es stimmt auch nicht, dass in den USA nur Spezialeinheiten Full Automatic Guns haben. Wo haben Sie das den her? M4 A1 etc. sind sehr wohl usus. Wobei von Bundestaat zu Bundesstaat etc. Unterschiede bestehen

  11. Giovanni Brunner

    Weiß jetzt nicht, ob mein längerer Kommentar angekommen ist, darum nochmals.Seit wann bitte kann man bspw mit einem Stg 77 keine Einzelschüsse abgeben!? Beim Heer trainierten wir nahezu nur per Einzelschuss auf kurze und mittlere Distanz!!! Und das in den USA nur Spezialeinheiten Automatikwaffen haben, also bitte….Blödsinn

  12. Giovanni Brunner

    Sehr geehrter Herr Tögeli – ich War beim Militär und muss Ihnen widersprechen. Mit unserer Standardwaffe dem Stg 77 wurde beim Scharfschiessen ausschließlich per Einzelschuss geschossen!!! Feuerstoss war nur auf ausdrücklichen Befehl erlaubt, fast nie und Dauerfeuer War strengstens untersagt! Und die Trefferquoten beim Einzelschuss auf kurze und mittlere Entfernung Waren sehr hoch. Warum sollten also Polizisten, die, vorausgesetzt sie führen regelmäßige Schusstrainings durch, schlechtere Schützen sein?! Das ist doch Blödsinn. Und es stimmt auch nicht, dass in den USA nur Spezialeinheiten Full Automatic Guns haben. Wo haben Sie das den her? M4 A1 etc. sind sehr wohl usus. Wobei von Bundestaat zu Bundesstaat etc. Unterschiede bestehen

  13. Rick Schuster

    Verehrter Herr Tögel! Ich persönlich kann ihre Bedenken durchaus nachvollziehen….allerdings haben Polizisten und Soldaten ebenso Familien und sind in Österreich tief verwurzelt…ich kann mir beim Besten Willen und unter Einbeziehung wahrscheinlicher und ebenso unwahrscheinlicher Szenarien nicht vorstellen, dass ein österreichischer Polizist auf sogenannte Wutbürger schiessen sollte…eher gesellen sich die frustrierten und von der Politik mit allerlei Goldstücken aus dem Nahen und Fernen Osten Exekutivorgane zu den Protestierenden…wenn ich die Stimmung im Exekutivwachkörper richtig deute. Falls europäische Regierungen gedenken, sich Gewalt gegenüber ihrem Volk zu bedienen, werden diese dreckige Aufgabe willige Söldner übernehmen…

  14. astuga

    Hier als Fiktion, aber technologisch ist die Realität längst hier.

  15. Andreas Tögel

    Sehr geehrter Herr Brunner,
    bitte nichts aus meinem Text herauszulesen, was ich nicht hineingeschrieben habe. Ich habe nicht behauptet, dass das (militärische) AUG nicht einzelfeuerfähig ist. Wenn es aber keinen Bedarf für Dauerfeuer gibt (und den sehe ich bei Polizeieinsätzen nicht), warum dann nicht die zivile Version, die nur schnelles Einzelfeuer erlaubt? Ich hatte viele Gelegenheiten, mit der militärischen Version des AUG zu schießen. Und ich habe bei Übungsschießen öfter als einmal erlebt, dass in der Hitze des Gefechts versehentlich der Abzug zu weit durchgezogen wurde. Das wird dem 08/15-Polizisten, der schon mit der Glock nicht g´scheit umgehen kann, in einer Stresssituation (einem Antiterroreinsatz – und um den geht es ja angeblich) vermutlich auch passieren.
    Speziell ausgebildete Einheiten können mit Vollautomaten ja möglicherweise umgehen. Streifenpolizisten, die schon beim Ausfüllen von Strafmandaten an ihre Kapazitätsgrenze kommen, wohl eher nicht. Das ist es, was ich gemeint (und geschrieben) habe.
    Die Schießausbildung in den Polizeien der USA ist mit der bei uns in Bagdad nicht zu vergleichen. Daher ist auch nicht zu erwarten, dass etwas anderes als sinnlose Blutbäder herauskommen wird, wenn man den Leuten die falschen Geräte in die Hand gibt. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gemeint.

  16. Johannes

    Kennen Sie Herr Tögel noch die Bilder des Polizisten, der am Gehsteig liegend mit einer Pistole neben sich, von einem Terroristen, der zuvor fast die gesamte Charlie – Hebdo Redaktion ermordet hat, mit einer Kalaschnikow hingerichtet wird?
    Die Waffenungleichheit hat mich damals unendlich geschmerzt. Wir leben mit dieser Bedrohung, schon morgen kann es wieder passieren, ich möchte nicht das Polizisten so sterben müssen. Lieber nehme ich in Kauf das sie schwer bewaffnet patrouillieren denn ich bin nicht der Meinung das unsere Polizisten “patscherte Vollpfosten “ sind wie sie es formulieren.
    Was war beim OPEC Überfall? Wieso würdigen Sie die Leistung der Polizei beim Überfall auf den Wiener-Flughafen herab?

    Sie wissen so gut wie ich das es aufgrund der hohen Anzahl an Rückkehrern aus dem Syrienkrieg und der noch höheren Anzahl an Sympathisanten für diese Leute ganz schnell ganz ungemütlich werden kann, dann ist bis zum Eintreffen der Spezialkräfte viel Blut geflossen (Bataclan)!

  17. Rick Schuster

    @Johannes Der französische Polizist welcher von den Jihadisten exekutiert wurde ergab sich und hoffte auf nichtvorhandenes Mitleid seitens der uns bekämpfenden Sprenggläubigen. Ansonsten bin ich mit Ihren Ausführungen auf Linie. Auch wenn es die Politik nicht öffentlich zugibt….die kriminellen Strukturen welche sich in Österreich gerade bilden (Deutschland ist da schon einen Schritt weiter mit seinen arabisch/libanesischen Clans) werden unsere Sicherheitsbehörden noch einiges an Schweiss auf die Stirn treiben. Die Zeiten guter alter Strizzis mit Handschlag und Ganovenehre sind lang vorbei….mögest du in interessanten Zeiten leben…die alten Chinesen wussten um diesen Fluch…wir leben in interessanten Zeiten!

  18. fxs

    Das eine ist die Ausrüstung der Polizei mit Militärwaffen, wie vollautomatische Sturmgewehren, zudem wünschte sich Innenministerin Johanna Mikl-Leitner 2015 16 neue Panzerfahrzeuge und drei Black-Hawk-Hubschrauber für die Polizei zur “Terrorbekämpfung”. (https://kurier.at/politik/inland/anti-terror-kampf-eigene-luftwaffe-fuer-die-polizei/109.100.352)
    Ein weiteres ist die fortschreitende Entwaffnung der Bürger per Gesetzgebung.
    Ein drittes sind regelmäßige Übungen des Bundesheeres im “urbanen Umfeld”. (http://www.bundesheer.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=1203)
    Ich lade jeden ein, die Schlüsse daraus selbst zu ziehen

  19. Peter Wulpe

    Q Hr. Schuster, Sie schrieben:

    “…auf eine gewisse Entfernung noch Trefferwirkung zu haben und nicht (wie in Annaberg) einem Aggressor mit einem durchschnittlichen Jagdgewehr ausgeliefert zu sein….”

    Es wurde zwar lange geheim gehalten, aber als man es sich auf Schießständen und in Waffengeschäften bereits lange zuflüsterte, drei Jahre später eingestanden: der Wilderer von Annaberg hat keineswegs mit einem Jagdgewehr einen Sanitäter und drei Polizisten erschossen. Nein, er war mit einem Stg77 (und ich meine ein vollautomatisches Stg77, kein halbautomatisches ziviles AUG Z) bewaffnet. Die nämliche Waffe wurde im Bundesheer im Heereslogistikzentrum vernichtet. Aber nur am Papier. In Wahrheit am Schwarzmarkt verkauft!

    https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/annaberg-das-letzte-geheimnis-des-wilderers/220.669.558

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