Kriegszustand

(ANDREAS UNTERBERGER) Täglich neue Schlachtenberichte von den einzelnen Fronten. Allein in den letzten 24 Stunden gab es Terrortote in England, Frankreich, Nigeria, in Mali und den USA. Von den täglich verhinderten Anschlägen (etwa in Saudi-Arabien war offenbar etwas Großes geplant, gar nicht zu reden). Die Täter im Terrorkrieg schlagen überall und immer öfter zu. Und die offenbare Tatsache, dass jetzt offenbar auch Moslems Ziele von blutigen Hassattacken anderer Täter sind, macht das Ganze nur noch bedrohlicher und widerlicher.

Die Behörden vieler Länder mögen sich in ihrer Verzweiflung weiterhin bemühen, ständig terroristische Täter – Islamisten wie Moslem-Hasser – einmal prinzipiell für geisteskrank zu erklären. Ganz falsch ist das ja auch nicht. Es muss ja in der Tat jemand, der glaubt, mit Terror etwas Positives bewirken zu wollen, geistig in einer Welt leben, die vorsichtig ausgedrückt nicht die unsere ist. Egal, ob er Europa mit Gewalt islamisieren will, oder ob er glaubt, Europa mit Gewalt von Moslems befreien zu können.

Das kann man schon für eine Geisteskrankheit erklären, auch wenn es viel zu kurz greift. So wie es viel zu kurz greifen würde, wenn man den zweiten Weltkrieg einfach damit erklären will, dass Hitler ein Irrer gewesen ist.

Das ändert jedenfalls nichts am – einmal sogar dem Papst entschlüpften – dramatischen Urteil: Es herrscht Krieg. In den Straßen der europäischen Städte findet das Grauen der zahllosen Nahostkriege seine nahtlose Fortsetzung.

Das ändert schon gar nichts an der historischen Verantwortung der Politik Westeuropas (im Osten gibt es ja diese Entwicklung nicht), der Medien und Justiz, die alle zugelassen, ja gefördert haben, dass im Nachkriegs-Europa eine vorher so gut wie nicht vorhandene muslimische Millionen-Population entstanden ist. Deren Kompatibilität mit Europa ist heute ein unbeherrschbares Problem geworden. Die Dinge sind der Politik total außer Kontrolle geraten.

Aber dennoch ist es mit Sicherheit der absolut falsche Weg, wenn nun einige selbst zur individualisierten Gewalt greifen. Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten. Wer sich mit Verbrechen auf eine Stufe stellt, ist selbst ein Verbrecher. Und er gibt den zu 90 Prozent islamischen Tätern (und ihren politischen Claqueuren speziell in Links-Parteien und -Medien) eine perfekte Rechtfertigung für ihre Taten in die Hand.

Um ob dieser Entwicklungen nicht ganz in Depression zu verfallen, sei aber gleichzeitig auch die weitaus positivste Nachricht aus dem Nahen Osten besonders gerühmt: Das ist das Entstehen eines eigenen kurdischen Staates, der innerhalb der gesamten Nachbarschaft auch für die Christen der einzige Hoffnung gebende Hort ist. Die Diktatoren in der Türkei, im Irak und in Syrien schäumen zwar darob, aber dennoch haben die Kurden eindeutig das Recht auf einen eigenen Staat, den sie jetzt ausrufen. Sie tun das nach den gleichen menschen- und naturrechtlichen Grundprinzipien, nach denen in den letzten europäischen Jahren die Slowaken, die Kroaten, die Slowenen, die Balten, die Moldawier, die Ukrainer usw. einen eigenen Staat ausgerufen haben. Und von aller Welt anerkannt worden sind.

Noch dazu waren und sind die Kurden die weitaus erfolgreichsten Kämpfer gegen den “Islamischen Staat”. Noch dazu ist es den Kurden jetzt schon in ihren Gebieten gelungen, die relativ beste Administration des ganzen Raumes aufzubauen. Und man kann nur hoffen, dass der neue amerikanische Präsident, der die jüngste Etappe dieser Entwicklung Kurdistans überhaupt erst möglich gemacht hat, auch weiterhin bei diesem Kurs bleibt.

Ja, das war ein ausdrückliches Lob für Donald Trump (was für den linken Mainstream wohl auch eine schwere Geisteskrankheit sein muss).

Und ebenso: Ja, die Entstehung Kurdistans ist eine Änderung der Grenzen jenes Raumes. Aber seit langem ist klar, dass ohne territoriale Teilung noch Jahrzehnte von Krieg und Flucht drohen würden. Teilung und Anerkennung durch die Umwelt sind die besten Strategien Richtung Frieden.

Ebenso positiv ist, dass neuerdings etliche christliche Organisationen aus Österreich die Wiederentstehung eines von den Islamisten zerstörten christlichen Dorfes in Kurdistan finanzieren. Sie sollten daher vor den Vorhang geholt werden: die “Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände”, “Kirche in Not”, “Initiative Christlicher Orient”, “Christian Solidarity International” und “Kardinal König Stiftung”. (TB)

17 comments

  1. mariuslupus

    Der Papst hat sich bis jetzt immer geweigert, sich zu der Tragödie der Christen in den muslimischen Ländern zu äussern, oder die Verfolgung und bevorstehende Ausrottung der Christen, in diesen Ländern zu verurteilen. Der Papst und seine Kardinäle, spielt und spielen eindeutig auf Zeit. Irgendwann werden die Moslems die Christen ausgerottet haben und dann erübrigt sich ein Kommentar oder Stellungnahme. So halten es, auch die Repräsentanten der christlichen Kirchen, mit dem Völkermord an den Armeniern durch die Türkei. Bis jetzt keine Verurteilung. Bedeutet, Ermunterung zum weiteren morden.
    Der Papst hat sich auch ausdrücklich geweigert, die Ermordung des katholischen Priesters in Frankreich durch einen Muslim zu verurteilen.

  2. KTMTreiber

    @mariuslupus:

    Für den von Ihnen angesprochenen Papst / seine Kardinäle und auch seine Kirche wurde vor einigen Jahren ein wie ich finde, sehr treffender Song (Kirche) von den “Böhsen Onkelz” geschrieben. 😉

  3. Lisa

    @mariuslupus: das mit dem von der offiziellen Türkei verleugneten Genozid/Völkermord kann doch ganz einfacht “Armeniermord* genannt werden, dann hat das (dümmliche) Argmient -Erdogans entkräftet werden, damals habe es dasaWort nich gar nciht gegeben, daher könne man nciht von Völkermord sprechen… Im ¨brigen; was interesseirt einen Christenverfolger schon, was der Papst da weit weg in Rom, im bösen Westen dazu meint. Solange er nciht alle Christen auf der Welt zu einem Kreuzzug auffordert… und die Staatschefs verpflcihtet, unter Androhung der Ewigen Seligkeit verlustig zu gehen, wenn sie den Heiligen Kriegern nicht auch die Waffen dazu liefern…

  4. mariuslupus

    @raindancer
    Bewundere ihre Belastbarkeit. Diese forcierte Überflutung von Europa mit einer unzivilisierten, primitiven Bevölkerung jenseits jeder Kultur, hat viele abscheuliche Facetten. Eine der abscheulisten ist dass sich niemand mehr für die Leiden der gequälten Frauen interessiert. Das Desinteresse ist unabhängig davon, ob es sich um Frauen aus dem Orient , oder aus Europa handelt. Niemanden aus den feministisch- linksgrünen Kreisen interessiert sich das Frauen das Genitale verstümmelt wird, dass Frauen vergewaltigt, oder ehrengemordet werden. Alles im Namen einer Gleichmacherei Ideologie. Was im Orient, im Islam richtig ist, kann im Europa nicht falsch sein.
    Es handelt sich in allen Fällen um Straftaten, die als solche in jeden Strafgesetzbuch in Europa ein Offizialdelikt sind. Das bedeutet die Justiz muss, zwingend, die Tat verfolgen, aufklären und den Täter bestrafen. Dieses Rechtsprinzip gibt es in Westeuropa nicht mehr

  5. raindancer

    @mariuslupus
    exakt..darum ist Merkel auch die grösste Anti-Feministin aller Zeiten.

  6. mariuslupus

    @Lisa
    Wie recht dass sie haben, traurig aber wahr. Dieser Papst und seine Angestellten haben eine Kirche der Unterwerfung geschaffen. Die Unterwerfung des Christentums unter den Islam, steht in keinen Evangelium.

  7. mariuslupus

    @raindancer
    Eine Bestätigung der bekannten Tatsache. Die Politiker die ein Gesetz eingeführt haben, handeln gegen das Gesetz. Und das deutsche Bundesverfassungsgericht schlummert vor sich hin.
    Könnte auch sein das Merkel eine Frauenhasserin ist, für die Juden hat sie auch nichts übrig.

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