Kritik ist keine Hetze

“……In Deutschland, aber wohl nicht nur dort, scheint das Moralisieren wieder einmal die politische Urteilskraft zu schwächen. Das führt zur Verwechslung von Kritik mit Hetze…..” (NZZ, hier)

6 comments

  1. Reini

    … die planlose Flüchtlingspolitik, Arbeitslosigkeit, Straffälligkeit der Migranten, keine Integration, radikale Islamisierung, usw… wer braucht da noch Hetze???

  2. Thomas Holzer

    Dem ist nichts hinzuzufügen!
    Außer: Das Moralisieren scheint nicht nur die Politik verdrängt zu haben, sondern auch jegliches sachliche Argument.

  3. Lisa

    Der Unterschied zwischen Kritik und Hetze ist tatsächlich ein Sprachproblem. Sprache ist per se ungenau, beladen mit Konnotationen und kann im Gegensatz zur Realität auch einfach ignoriert werden. Niemand kann einen zwingen zuzuhören. Der Unterschied zwischen Information und Propaganda geht in die gleiche Richtung. Wer also emotional aufgeladene und historisch belastete Wörter benutzt und das alles auch noch mit Brüllen, Schreien und Intensität öffentlich kundtut, ist eben ein Hetzer und Propagandist und nicht ein Kritiker oder Berichterstatter. Wenn sich die Volksmassen bei der Frage nach dem totalen Krieg einfach die Ohren zugestopft hätten…? Stell dir vor, ein Imam hetzt in der Moschee und die Gläubigen haben Kopfhörer mit Musik in den Ohren – oder ohropax und widmen sich still ihrem Gebet….

  4. Johannes

    Wenn man als Staatsbürger die Möglichkeit hätte zu jeder Zeit in ein anderes Heimatland zu wechseln in dem man genau so zu Hause ist und das frei von diesen komischen Helfersyndromneurosen wäre, das wäre fein. Man könnte zuschauen wie die selbsternannten Helfer vollkommen ekstatisch ihr Werk vollenden, es wäre so interessant zu sehen wie sie innerhalb kürzester Zeit am Ende ihrer Taumvorstellungen angelangt wären. Wenn dann ihre Vorstellungen denen sie nun selbst verantwortlich wären wie Seifenblasen zerblatzen weil die Menschen die in Massen zu ihnen strömen die Mehrheit gewinnen und so ganz anders denken und handeln wie unsere fiktiven Helfer. Plötzlich könnten sie nicht jene Werte die ihnen so wichtig sind durchsetzen, die zugewanderte, mittlerweile Mehrheit , würde die in Selbstvorwürfen Gefangenen in ihrer Rolle aufgehen lassen.
    Am Ende mündet alles in Anarchie, die Helfer würden es in Würde ertragen, es gebe kein Klagen oder Murren nur Selbstvorwürfe und endloses Grübeln was man denn falsch gemacht habe.
    Leider haben wir keine zweite Heimat und so dürfen wir jenen die gefangen sind in ihren Helfervorstellungen nicht nachgeben denn diese Menschen haben kein Recht , im Namen einer selbstdeffinierten Humanität, die jenseits jeder rationalen Machbarkeit ist, unser Leben und das unserer Kinder zu zerstören.

  5. Falke

    Dazu passt der Aufschrei der geballten (erstaunlicherweise auch feministischen) Linken, mit dem “Spiegel” an der Spitze, nach den Silvesterereignissen in Köln: die Opfer waren ihnen egal, die größte Sorge war, dass nun die Rechte gegen die Flüchtlinge “hetzen” würde.
    Ebenso dazu passt der kürzlich vom ÖVP-Justizminister Brandstetter noch wesentlich verschäfte “Verhetzungs”-Gummiparagraph, aufgrund dessen jeder Bürger, der Kritik oder auch nur Unmut, und sei es gegen irgendeine obskure Organisation oder Bevölkerungsgruppe äußert, mit einem Bein im Kriminal steht.

  6. mariuslupus

    Aber selbstverständlich ist Kritik an der Grossen Parteivorsitzenden Hetze. Es ist nich nur Hetze, sondern Majestätsbelästigung. Despoten haben immer Kritiker ihres Vorgehens (ein)gesammelt. Nicht jeden Kritiker ist diese Einsammlung gut bekommen.

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