Kümmern wir uns doch einfach um unseren eigenen Kram

“….Die meisten Probleme, die US-Amerikaner heutzutage plagen, sind auf die Hybris ihrer Regierung zurückzuführen. Regierungsapostel glauben, dass die Wirtschaft verbessert werden kann, indem man in den freien Markt eingreift. Vernünftige Wirtschaftsgeschichte zeigt uns jedoch, dass Regierungsinterventionen sowohl unnötig wie auch destruktiv sind. Sie reduzieren Marktransaktionen, von denen beide Parteien profitieren würden. Darüber hinaus wird Kapital in nicht nachhaltige Investitionen umgeleitet, was in einer Abnahme des Kapitalstocks resultiert. Laissez Faire ist die einzige vernünftige Politik, die überbleibt….” (hier)

16 comments

  1. Christian Peter

    Die gute alte Freihandelsdoktrin. Mittlerweile weiß man es besser : Nach einer Arbeit des Ökonomen Podkaminer bremste Deregulierung der vergangenen Jahrzehnte das globale Wirtschaftswachstum. Der EU – Binnenmarkt ist ebenfalls ein abschreckendes Beispiel für Deregulierung, halb Europa steht 25 Jahre nach Einführung des Binnenmarktes vor dem wirtschaftlichen Ruin.

    http://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/neues-deutschland-Oekonom-Podkaminer-Freihandel-und-Globalisierung-haben-das-globale-Wirtschaftswachstum-verlangsamt-1001525939

  2. AD

    @Christian Peter
    denke dass halb Europa (konkret Südeuropa) nicht wegen der Einführung des Binnenmarktes vor dem Ruin steht sondern wegen der Weigerung Strukturreformen durchzuführen. auf der anderen Seite helfen das niedrige Zinsniveau und der schwache Euro vor allem den “Nordländern”, allen voran Deutschland.
    all dies ist aber nicht dem freien Markt sondern staatlichen Interventionen geschuldet

  3. Thomas Holzer

    Again: auch gewählte Politikerdarsteller hat es schlicht und einfach nicht zu interessieren, welches Produkt von welchem Anbieter ich als das für mich am besten Geeignete erachte; egal ob dieses Produkt um die Ecke oder “am Ende der Welt” produziert wird.

  4. Christian Peter

    @AD

    Strukturreformen gab es in Südeuropa auch vor der Einführung des Binnenmarktes nicht, dennoch produzierte die südeuropäische Industrie vor 25 Jahren mehr als heute.

  5. Christian Peter

    @AD

    Der Euro hat die Probleme verstärkt, der Hauptgrund für die immer größer werdenden wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Europa ist aber der Binnenmarkt. Davon spricht bloß niemand aus, denn ein Scheitern des Binnenmarktes ist ein Scheitern der EU.

  6. Thomas Holzer

    @CP
    Dann erklären Sie mir mal bitte, was es die Politikerdarsteller angeht, welches Produkt ich als Konsument von wem kaufe?!

  7. Thomas Holzer

    @CP
    Ob ich mir einen Mercedes oder einen Lada kaufe, hat aber rein gar nichts mit Interessen des Volkes zu tun! Genauso wenig, ob ich mir ein neo-Nokia oder ein i-phone anschaffe.
    Ihr “Argument” ist einfach keines; it’s that simple

  8. Thomas Holzer

    @CP
    Bemühen Sie nicht ihr Wikipedia; versuchen Sie einfach, eine einfache Frage, auch wenn es Ihnen schwer fallen sollte zu beantworten

  9. Christian Peter

    @TH

    Mit Leuten wie Ihnen zu diskutieren ist nicht sehr fruchtbar. Wenn Politiker nicht für (Handels-) Politik zuständig sind, wer soll es Ihrer Meinung nach tun ?

  10. Thomas Holzer

    @CP
    Ich versuche es noch einmal!
    Also Sie, respektive Ihre hochgelobten Politikerdarsteller, wollen mir mit Verweis auf Handelspolitik vorschreiben, ob ich einen Lada oder einen Mercedes, ein i-phone oder ein Nokia, eine Rolex oder eine Glashütte, einen Krugerrand oder einen Philharmoniker, einen LG oder einen Toshiba kaufen darf?!
    Ja oder nein?!
    Eine konkrete Antwort wäre für eine “fruchtbare” Diskussion relativ förderlich 😉

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