19 comments

  1. Reinhard

    Nebelgranatentaktik.
    Erst: “Wir fordern 100 auf Autobahnen und höhere Steuern auf Sprit!”
    Dann großer Aufreger 100, Freie Fahrt für Freie Bürger, Wutgetrommel, Einlenken.
    Dann: “Okay, wir lassen die 130 und heben nur die Steuern an!”
    Alles beruhigt sich und ist glücklich und zufrieden.

    So, was wäre wohl passiert, wenn die Öffentlichkeit nur mit der Idee der Steuererhöhung konfrontiert worden wäre?
    Genau, so bereitet man den Boden…

  2. Nettozahler

    Diese Forderung ist unbedingt zu erfüllen,
    weil das Beispiel Deutschland die Dringlichkeit aufzeigt. Deutschland, das einzige Land ohne generelles Autobahntempolimit, erstickt im Feinstaub und die Treibstoffausgabe ist dort wegen extremer Energieknappheit streng rationiert.

  3. Rennziege

    Die logische Konsequenz daraus, allen Ökofaschisten zum Wohlgefallen: Autobahnen zu schlaglöchrigen Landes- und Bezirksstraßen rückbauen, Tauern- und Katschbergtunnel zu Asylanten- oder “Flüchtlings”-Hotels (mindestens vier Sterne) gentrifizieren, Asfinag-Mitarbeiter bei vollen Bezügen in den Ruhestand schicken.
    Anschließend aber bitte auch die Energieagentur abschaffen und alle Mitarbeiter in Gummizellen entsorgen.

  4. Thomas Holzer

    Ist eh schon fast überall 100!
    Von der Pack bis Sinabelkirchen oder sogar weiter; von Wien bis weit nach Schwechat, fast bis Baden, Salzburg, Linz, Innsbruck usw.. Da wo man noch 130 in Österreich fahren kann, kann man eh an 5 Fingern abzählen

  5. menschmaschine

    das geht doch alles nicht weit genug. bei tempo 100 werden von den autos doch immer noch giftige dämpfe und feinstaub emittiert. die sattsam bekannten folgen sind asthma, klimaerwärmung, glutenunverträglichkeit, unfruchtbarkeit und fremdenfeindlichkeit.
    die einzige lösung dieser probleme wäre ein tempolimit 0, wie es namhafte experten in zahllosen internationalen studien schon lange fordern.
    allen neoliberalen suv-fahrern, die jetzt gleich “pfui, staatliche bevormundung” schreien, sei gesagt: dieser kompromiss wäre keine bevormundung, die freiheit der bürger würde nicht eingeschränkt, autofahren wäre ja nicht verboten. jeder dürfte weiterhin autofahren, nur eben mit 0 km/h.

  6. cmh

    Viel einfache wäre es doch, die Sondersteuer von den Autobauern und den Autobahnbauern einzuheben.

    Denn wie komme ich mir denn vor, wenn ich auf einer Autobahn, die für 200 ausgelegt ist, mit einem Auto, das locker 200 kann nur 100 fahren zu dürfen? Noch dazu einer Autobahn, die vom zuständigen Minister hochoffiziell eröffnet wurde.

    Das hätten sich doch unsere Lenker und Erzieher viel früher überlegen können, bevor das zum Gemurks wurde.

  7. Thomas Holzer

    @menschmaschine
    Sie haben vollkommen recht.
    Und natürlich müssen damit einhergehend Pferde-, Esel-, Kühefürwerke et al. als Ersatz auch verboten werden, wegen des Co² Ausstoßes.
    Außerdem empfehle ich “unseren” Politikern, zumindest längerfristig, den Mensch per se per Gesetz zu verbieten, weil der ist das abgrundtief Böse, ersinnt er doch alles Mögliche, was unserer “Mutter Erde” zum Schaden gereicht.

  8. menschmaschine

    @ thomas holzer
    endlich versteht mich hier einer. einer, dem ebenfalls klar ist, daß wir die erde von unseren kindern doch nur geborgt haben.

  9. Thomas Holzer

    @menschmaschine
    Danke!, Sie haben mich heute(sic!) glücklich gemacht 😉
    Ist es doch wahrlich schön und ergreifend, wenn Menschen wie Sie und Ich einen Parteitag der “Die Grünen” mit 2,3 Sätzen mehr als nur in den Schatten stellen können

  10. norbert bender

    Schlussendlich hat man den Pöbel von den Straßen und die Öko-Nomenklatura genießt die freie Fahrt.
    Verbieten, verbieten, verbieten – mehr können diese IdiotInnen einfach nicht.

  11. Rennziege

    12. März 2014 – 17:04 menschmaschine
    Hört auf zu heulen! (Copyright: der Hausherr.) Und Sie auch, mm, wenn’s konveniert! Ich versteh’ Sie doch auch, und ich bin sicher nicht die einzige. 🙂
    Schotterstraßen und Saumpfade für Grünrote, Schwarz-Ökos, für Radfahrer, Esel und Mulis — mehr Infrastruktur braucht unsere Insel der Seligen nicht. Eh klar!

  12. Der Realist

    eigenartig, auf die Idee, Autos die mehr als ca. 5-6 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen zu verbieten, ist noch niemand gekommen. Mein Auto braucht mindestens die doppelte Menge, fahre aber meistens auch nur zwischen 120 und 140 km/h, falls es verkehrsbedingt möglich ist, ob es allerdings den Herstellern gelingt, ein Auto mit einem extrem niedrigen Verbrauch auch entsprechend sicher zu machen, ist zu bezweifeln.

  13. Thomas Holzer

    @Der Realist
    Warum sollten Autos, welche mehr als ca. 5-6 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen, verboten werden?

  14. Rennziege

    12. März 2014 – 18:38 Der Realist
    “… auf die Idee, Autos die mehr als ca. 5-6 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen zu verbieten, ist noch niemand gekommen.”
    Diese Idee werden sich die europäischen Staatsbüttel auch tunlichst verkneifen — ganz abgesehen davon, dass sie ihrerseits in steuerbezahlten Luxuskarossen reisen, gerne auch gepanzert und mit Chauffeur. Man stelle sich vor, der Sprit-Konsum von Automobilen würde auf 5 oder 6 Liter pro 100 km gedeckelt. Dann wären die meisten europäischen Staaten noch weit bankrotter als eh schon:
    http://www.focus.de/finanzen/news/tid-17731/benzinpreis-wer-am-benzinpreis-alles-verdient_aid_493517.html
    In Deutschland beträgt der Steueranteil am Preis von Diesel und Benzin bereits mehr als 70%.
    Noch Fragen?

  15. Der Realist

    @Rennziege
    das waren ja auch meine Hintergedanken.

    @Thomas Holzer
    ganz einfach Herr Holzer, weil dadurch natürlich auch der Schadstoffausstoß sinken würde

  16. Thomas Holzer

    @Der Realist
    dann muß, als ultima ratio, jedes KFZ verboten werden; nur dann haben wir “wirklich” eine erhebliche Senkung des Schadstoffausstoßes!

  17. Thomas Holzer

    P.s.:
    Hätten die Herrscher vor über hundert Jahren genauso reagiert wie “unsere” Politikerdarsteller, hätte es nie ein KFZ zur Serienreife geschafft.
    In EU.Europa wird anscheinend mittlerweile Fortschritt per Gesetz (nicht) “geschaffen”

  18. Menschmaschine

    @ rennziege
    “Hört auf zu heulen! ”
    sie (und selbstverständlich der hausherr) haben ja recht, dem ist nichts hinzuzufügen.
    ich bitte um verzeihung, mit mir ist anscheinend der moderne, einfühlsame, antiheteronormative, ökologisch verantwortungsvolle mann durchgegangen.

  19. aneagle

    na ja, man muß doch ausprobieren können, wo die Grenzen liegen!
    Einerseits muß das Produkt Automobil so attraktiv gehalten werden, dass jede Menge verschiedenster Schröpfungen willig erduldet werden, die Kübeln den Poduzenten aus der Hand gerissen werden und das Geld in dicken Strömen zu den wohlwollend Regierenden fließt, andererseits müssen für die werten Autokonsumenten die größtmöglichen Schikanen, die gerade noch erduldet werden können, ausgelotet werden.

    Was geht gerade noch, wie lahmarschig ist eine satte Gesellschaft tatsächlich, das ist auch z.B. beim allgemeinen Steuerthema die Frage, das wird gerade in Frankreich (erfolgreich ?) getestet.
    Wie viel Freiheit kann man beschränken und vergeht einem friedensbewegten Konsum-Europäer tatsächlich das Shoppen, wenn jeder Betrag über € 20,- nur noch überwiesen werden darf?(siehe Italien)

    Eines ist allerdings vorhersehbar: Mit dieser Politik wird die EU in den kommenden 5 Jahren in allen nationalen Hauptstädten große Tahirplätze für Bürgerversammlungen anlegen müssen, Stephane Hessels “empört euch” erhält Zuspruch von unerwarteter Seite und wohl auch ungeahnte Dynamik.

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