Kurz Kanzler: Was erlauben sich diese Össis?

Von | 19. Dezember 2017

(Von Henryk M. Broder)  Die Wahl eines 31jährigen zum Kanzler ist eine Kränkung, die das Personal der Berliner Gerontokratie bis in die morschen Knochen erschüttert. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag beispielsweise ist tief bestürzt über die neue Regierungskoalition in Wien. Was erlauben sich diese Össis? Nach allem, was wir für sie getan haben!/ mehr

39 Gedanken zu „Kurz Kanzler: Was erlauben sich diese Össis?

  1. Kluftinger

    In einem anderen Zusammenhang würde man sagen: der Text ist selbsterklärend! 🙂
    Bravo

  2. Der Realist

    Die Schmerzen des Machtverlustes der Genossen sind wohl ohne Morphium nicht zu ertragen, spüren diese offensichtlich auch noch ihre Artverwandten in Berlin. Kern kann seinen Frust über seine Abwahl nicht verbergen, hat ihm da doch glatt ein 31-jähriges “Bubi” die Show gestohlen.
    Kritik an der neuen Regierung kommt eh nur von den üblichen Verdächtigen. Die miesen, linken Schreiberlinge haben wie es scheint, ihr Pulver bereits im Vorfeld verschossen, da kommt nicht mehr viel, kaum anzunehmen, dass es Einsicht ist.

  3. Selbstdenker

    Broder trifft wie gewohnt den Nagel auf den Kopf.

    Passend zum neuen Wilhelminismus holt sich der schlechte Wahlkämpfer und Verlierer Christian Kern einen linken Ideologen und den Landesgeschäftsführer der SPD Niedersachsen, Georg Brockmeyer ins Team.

    https://kurier.at/politik/inland/kern-holt-deutschen-und-steirer-als-spoe-manager/302.654.475

    Georg Brockmeyer, der de facto die Nachfolge von Tal Silberstein antreten wird, dürfte als Leihgabe der SPD Niedersachen als Deutscher in Österreich ein Anti-Ösi Campaigning fahren. Damit soll einerseits von der erwartbar schlechten Performance der GroKo in Berlin abgelenkt werden und anderseits das Image Österreichs als Alternative zum deutschen Modell beschädigt werden.

    Christian Kern ist durch und durch berechenbar; auf einer sachlichen Ebene kann er mit dem sozialistischen Programm nicht punkten. Dieses hat er versucht im “Plan A” in neutral klingende Worthülsen und in pseudo-corporate denglisch zu verpacken.

    Auf Erfolge von anderen reagiert er nicht mit besseren Konzepten, sondern mit untergriffigen Zynismus und – wie der letzte NR-Wahlkampf gezeigt hat – mit einem Dirty Campaigning wie es für US-Wahlen typisch ist. Dazu werden hochbezahlte Dreckschleudern aus dem Ausland geholt, die auf Kosten der Steuerzahler in jedem Raum im Haus Österreich einen großen Haufen machen und ihren Dreck zu die Gegend werfen.

  4. Franz Meier

    Frau Merkel wird sich schon im geeigneten Moment an den jungen Kanzler Kurz heranpreschen, um ihn mit ihrer Voodoo-Masche einer Gehirnwäsche zu unterziehen, wie sie das bei allen macht. Sie wird mit allen Mitteln versuchen, ihn auf ihre antidemokratische, zentral staatliche, kommunistische, Demokratie verachtende Linie herüberzuziehen. Wir hoffen und beten, dass Herr Kurz nicht auf die läppisch-dümmlichen Taschenspielertricks dieser alten, verbrauchten Kommunistin herein fällt und unbeirrt seine Linie und sein Programm zur Rettung der Demokratie in Österreich beibehält. Hoffen wir, dass es diesem talentierten, jungen, ehrlichen und ehrgeizigen Politiker gelingen möge, Österreich und die EU aus dem derzeitigen Irrsinn und Schlamassel herauszuführen. Seine linksradikalen, links populistischen Feinde werden alles versuchen, um ihn zu bekämpfen: Der links radikale/links populistische ORF, die linke Kulturschickeria, die linken Richter und die linken Intellektuellen/Professoren werden jeden Schritt und jedes Wort aus seinem Mund genau verfolgen, um ihm ein Bein stellen zu können. Die linksradikalen Journalisten werden weiterhin Bilder von Leichen im Mittelmeer, toten Kindern in Myanmar und von sterbenden Eisbären ins Netz stellen. Es ist nicht die Aufgabe von Journalisten, Politik zu machen, ihre Aufgabe ist die unabhängige Berichterstattung. Wir wählen Parteien, Politiker und eine Regierung, um Politik zu machen und nicht irgendwelche radikal linken Journalisten, die Publizistik, Politologie, Soziologie und Ähnliches bei radikal linken Professoren studiert haben. Wünschen wir Herrn Kurz und seiner Regierung alles Gute, Standhaftigkeit und viel Kraft für seine schwere Aufgabe!

  5. sokrates9

    ..ist eine Kränkung, die das Personal der Berliner Gerontokratie erschüttert..Nicht nur Berlin, auch die EU wacht auf! ….Sanktionen sind nicht ausgeschlossen??.. Da sieht man wie sehr die Linke in Panik fällt und mit ihren Sanktionen droht ( Die von Russland über Syrien bis Nordkorea bei weitem nicht das bringen, was man erwartet!!

  6. Christian Peter

    Was aber stimmt : Noch niemals in der österreichischen Nachkriegsgeschichte gab es ein lächerlicheres Regierungsteam, ein Maturant und ein Zahntechniker an der Spitze des Staates – jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

  7. humanist

    @cp: so sehr ich meinungsvielfalt schätze, intelligent sollte sie allemal sein, nicht abgedroschen. wie ihr kommentar. herr kurz hat auch gestern wieder brillant pariert, die zittrig daherkeifende reiterer und der – besser präparierte – wolf waren chancenlos. Bravo! Alles erdenklich Gute der neuen regierung! …last call?

  8. Rado

    Solche Ministerboykotte wie die von Israel können auch bestellt werden. Das Verfahren dazu kennt man.

  9. Reini

    @cp,… für sie gibt es keine annähernd passende Regierung! 😉 … sie könnten selbst in die Politik wechseln? vielleicht leben sie auch im falschen Land?

  10. Franz Meier

    Christian Peter.
    Betreffend Ausbildung. Einverstanden, es wäre schöner auf dem Lebenslauf, wenn die beiden Herren den üblichen Doktortitel hätten. An den Universitäten in Österreich und Deutschland lehren und unterrichten vorwiegend linksradikale und links populistische, unsägliche 68er Professoren. Die Kommunistin Frau Merkel hat den Doktortitel und der heuchlerische Herr Steinmeier auch, Herr Kern hat den Magister, aber die möchte ich nicht geschenkt. Was nützen Akademiker in der Politik, wenn sie im moralischen Elfenbeinturm sitzen und auf ihre Bürger verächtlich herabblicken, wenn sie linksradikal und links populistisch sind, einen zentralistischen / kommunistischen Zentralstaat Europa anstreben, Millionen Migranten ins Land holen und dann von einer “Wertegemeinschaft” sprechen? Bei allem Respekt – Wollen Sie solche Akademiker in der Regierung haben? Diese Sorte Akademiker sind gefährlich für unsere Demokratie – das soll kein Pauschalurteil gegen solche Akademiker sein, die Ihr Herz und ihren Verstand noch am richtigen Ort haben. Mir sind die beiden Herren Kurz und Strache auch ohne akademischen Abschluss allemal lieber, als die linken Politakademiker.

  11. Falke

    Es wäre tatsächlich wünschenswert, wenn sich die Kurz/Strache-Regierung der österreichischen Geschichte erinnern und sich enger mit Ungarn, Tschnechien, Polen und der Slowakei verbinden würde – all diese Staaten waren ja bekanntlich – ganz oder teilweise – ein Teil Österreichs und bilden noch immer Mitteleuropa (ein schon fast vergessenr Begriff). Es wird wohl bald eines starken Widerstandes gegen die Pläne Macrons für eine Schuldenunion samt Einwandererparadies bedürfen; vom Merkel-Deutschland ist da wohl nur braves Kopfnicken zu erwarten; und begeistertes Mitmachen, wenn dann auch noch Schulz an Bord ist.

  12. Gast*n

    @ Franz Meier: chapeau!
    @ Selbstdenker: einmal mehr ein super durchdachter Kommentar, hoffen wir mal, dass Herr Kern samt seinem neuen Berater nicht all zu viel Unsinn treibt…

  13. Selbstdenker

    @Franz Meier:
    Das Dirty Campaigning der SPÖ bestand aus einem Doppelangriff auf die Person Sebastian Kurz.
    1) Mittels Fake-Seiten sollte der Eindruck erweckt werden, das Rechtsextreme Fans von Sebastian Kurz wären um ihm eine Nähe zu Rechtsextremisten anzudichten
    2) Mittels Fake-Seiten, die der FPÖ zugeschoben werden, wird Sebastian Kurz einerseits öffentlich lächerlich bzw. verächtlich gemacht und anderseits diese Untergriffigkeit der FPÖ zugeschoben.

    Ich kannte übrigens einmal einen Antifa-Aktivisten, der die Website der FPÖ kopiert und mit deutschnationalen Inhalten angerichert und verlinkt hat, um die FPÖ ins Nazi-Eck zu befördern.

    CP hat sich zu Zeiten der rot-schwarzen Koalition wie ein FPÖ-Anhänger geäußert; zumindest wenn es gegen die ÖVP ging. Als Kern auf Faymann folgte, propagierte CP nationale und sozialistische Konzepte und war ein ausgesprochener Fan einer Option auf eine rot-blaue Koalition. Nachdem es nun eine türkis-blaue Koalition gibt, attackiert CP neben Sebastian Kurz und die ÖVP nunmehr auch die FPÖ.

    Wo könnte CP verortet sein? (Insbesondere wenn man an den letzten NR-Wahlkampf denkt)

    Draw your own conclusions.

  14. Karl Markt

    Warum eigentlich wollen die Israelis keinen Kontakt zur FPÖ? Sind das Gutmenschen? Können die kein demokratisches Wahlergebnis respektieren? Und wo bleibt die Empörung des rechten Feuilletons?
    Da könnte man mal so richtig seine Solidarität mit Israel hochleben lassen.

  15. Weninger

    @markt
    Sie haben es vielleich ja oben im Kommentar von Rado gelesen, die “Ministerboykotte” wurden “bestellt”, wahrscheinlich von der Ostküste, Soros und Belgien 🙂 … Köstlich, manche Poster sind sich echt zu nichts zu blöd.

  16. Selbstdenker

    @Karl Markt, Weninger:
    Die betroffenen FPÖ-Mandatare können sich ja der linksextremen BDS-Kampagne, die Israel das Existenzrecht abspricht, anschließen. Dann würden sie glatt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
    1) Sie ersparen sich die Kritik der Linken (es wächst wieder zusammen was fast immer zusammen war), da sie ja exakt deren Forderungen widergeben und
    2) wenn man einem Land das Existenzrecht anspricht, braucht man auch keine diplomatischen Kontakte.

    Ganz davon abgesehen würde ich unterscheiden zwischen denen, die behaupten die Israelis oder die Juden zu vertreten und denen die sie tasächlich vertreten und dazu auch ein entsprechendes Mandat haben.

  17. Karl Markt

    @Weninger
    “Solche Ministerboykotte wie die von Israel können auch bestellt werden. Das Verfahren dazu kennt man.“

    So lassen Sie sich abspeisen?
    Dann ist die neue Regierung ja das Richtige für Sie.

    Und wer von der Ostküste bestellt solche Boykotte? Und warum in Israel? Und warum gegen die FPÖ?

  18. Weninger

    @Markt
    Lieber Karl, Sie haben wohl meine leichte Ironie überlesen, dabei hab ich extra unter Anführunsgzeichen gestellt. Sie sind wohl sehr von naivem Eifer besessen, überall Gegner auszumachen? Was die Rechten mitunter bösartig sind, sind mir die Linken teilweise einfach zu doof.

  19. Weninger

    @Markt
    ok sorry, Sie haben Ihren Kommentar wahrscheinlich doch eher auf Rado bezogen?

  20. Franz Meier

    Es wird eine schwierige, eine harte und sehr gefährliche Zeit für die neue Regierung in Österreich werden, das ist klar. Das erste Jahr wird entscheidend für die Zukunft Österreichs und vielleicht sogar ganz Europas sein. Die Rückabwicklung der jahrzehntelangen, roten Herrschaft in Österreich mit all ihren Fehlentwicklungen und der hohen Verschuldung wird viele Jahre dauern. Es wird kein einfaches Unterfangen, wird Nerven und viel Geduld erfordern. Die Deutschen werden nochmals eine linksradikale, links populistische Regierung erhalten, die all den Unfug umsetzen wird, der Deutschland zerstören soll (Energiewende, weitere Millionen Migranten, mehr Sozialbetrug, höhere Steuern, weitere internationale, aufgeblasene Wichtigtuerei und Weltenrettung, mehr Klimahysterie, mehr NGO Aktivitäten, weitere Schwächung des Militärs, der Verteitigung und der Polizei, vielleicht noch die “gerechte”, kommunistische Bürgerversicherung). Deutschland wird zusammen mit den Anarchisten in Brüssel und Paris versuchen, jede Änderung dieser irreführenden Politik zu blockieren. Retten können uns vielleicht die Visegradländer zusammen mit Österreich, wenn sie standfest sind und sich nicht von Brüssel erpressen lassen. Die Linken in Brüssel wollen uns alle in Europa in einen kommunistisch gelenkten Zentralstaat umbauen und umformen. Der linke Pöbel in Brüssel, Berlin und Paris wird sich mit allen Mitteln gegen eine Richtungsänderung in Europa stellen. Der links populistische Abschaum hat sich in allen Fugen und Ritzen unserer freien und offenen, demokratischen Gesellschaft festgesetzt und will uns unsere Freiheit und unseren hart verdienten Wohlstand wegnehmen und nach Afrika und in den Nahen und Mittleren Osten umverteilen. Die linken Demagogen haben es sich über Jahrzehnte an den Fleischtöpfen richtig bequem gemacht. Ob linke NGOs, grüne Klimahysteriker, linke Migrantenbetreuer, linke Sozialpsychologen, linke Journalisten, linke Schauspieler, linke Stiftungen, sie alle leben von diesem Irrsinn. Allmählich sollte es auch den naivsten, rotgrünen Wählern dämmern, dass die Linken keineswegs ihre Interessen vertreten, sondern den utopistischen, willenlosen Menschen züchten wollen. Frau Merkel macht es vor: Als Staatsratsvorsitzende sind die Parteien mit denen sie in verschiedenen Koalitionen regiert, eigentlich egal. Es spielt keine Rolle wie die Parteien heissen. Man könnte sie eigentlich alle in eine Partei zusammenführen. Das wäre einfacher. dann könnte man die “Wertegemeinschaft” schneller und besser umsetzen.

  21. Selbstdenker

    @Weninger:
    “Was die Rechten mitunter bösartig sind…”

    Woher wollen Sie das wissen? Und: bitte um eine brauchbare Definition was Sie unter einen “Rechten” verstehen.

    In Sachen Gehässigkeit, Untergriffigkeit und zum Teil auch der Gewaltbereitschaft sind diejenigen, die sich Linke nennen nicht zu toppen. Und dass es bei sogenannten “Rechten” vorkommen würde, dass sie mit islamistischen Terroristen gemeinsame Sache machen würden, wäre mir neu.

    Bei denen, die sich “Linke” nennen, sind Terroristen und andere Verbrecher hingegen häufig gesellschaftsfähig. Denken Sie nur mal daran, wie die RAF von linken “Intellektuellen” jahrelang verharmlost wurde, selbst dann als bereits offenkundig wurde, dass diese mit israelfeindlichen Terrororganisationen kooperiert.

    Wer ist Ihrer Ansicht nach eigentlich ein größerer Feind Israels? Derjenige, der enge Verbindungen zu israelfeindlichen Terrororganisationen unterhält, oder derjenige, dem jemand via guilt by association eine “rechte” Gesinnung nachsagt?

  22. Thomas Holzer

    @Franz Meier
    Ich befürchte, daß wegen der bevorstehenden Landtagswahlen bis in den April nächsten Jahres hinein eher wenig geschehen wird, außer daß die Neuverschuldung durch Vorwahlgeschenke erhöht wird.
    Man höre sich nur die Ankündigungen des Finanzministers und der Herren Kurz und Strache an.
    Auch die Aussagen des Herrn Hofer zur fly Niki geben mir keinen Anlaß zu irgendwelcher Hoffnung

  23. Karl Markt

    @Selbstdenker
    “Wer ist Ihrer Ansicht nach eigentlich ein größerer Feind Israels?“

    Jedenfalls unterhält Israel Kontakte zur Fatah Partei, aber nicht zur FPÖ.
    Richtig so.

  24. Falke

    @Karl Markt
    Für “solche Boykotte von der Ostküste” kann man getrost einen Namen nennen: George Soros; niemand kennt ihn besser als Viktor Orban, und deshalb weiß letzterer auch am besten, wie man mit ihm umgeht.

  25. Selbstdenker

    @Franz Meier:
    Ich gebe Ihnen auf ganzer Linie recht.

    Würde man sämtliche direkten und indirekten Förderungen, die man den Erwerbstätigen – egal ob Unternehmer oder Arbeitnehmer – via Zwang abknöpft um unproduktive, linke Gesinnungsrassisten und Hasskampagnen-Manger zu fördern, endlich striechen, wäre schon ein großer Brocken vom Budget saniert.

  26. Selbstdenker

    @Karl Markt:
    Ich habe nicht danach gefragt, wer mit wem Kontakte hat, sondern wer der größere Feind Israels ist.

  27. Franz Meier

    Thomas Holzer
    Ich gebe ihnen vollkommen recht. Bedenken Sie aber Folgendes: Gewählt wird alle vier Jahre. Die neue Regierung in Österreich kann sich einen radikalen, anti-sozialen Schwenker nicht leisten, sonst ist sie in vier Jahren wieder weg. Erinnern Sie sich an den letzten, echten Sozialdemokraten in Deutschland? Das war die Regierung von Gerhard Schröder. Seine Agenda 2010 hat Deutschland befreit aus einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Seine Reformen waren hart, aber sie waren gut, sinnvoll und haben gewirkt. Obwohl er ein Linker ist, muss man fairerweise sagen: Er hätte eine Preis und eine Ehrung dafür verdient. Wurde er wiedergewählt? Nein! Statt dessen sonnt sich jetzt diese unfähige, wichtigtuerische, aufgeblasene Kommunistin in seinem Glanz und hat uns eine Katastrophe nach der anderen eingebrockt, sie hat Europa brutal gespalten. Die Regierung Kurz/Strache muss trotz aller Beteuerungen sanft und behutsam vorgehen, um ans Ziel zu kommen. Es wird eine Gradwanderung, ein Spiel auf Zeit. Vier Jahre sind eine kurze Zeit. Diese Regierung bräuchte zwei oder drei Regierungsperioden. Nach 50 Jahren radikal roter Politik sind die Menschen verwirrt: Man hat ihnen während zwei Generationen eingeredet, dass Arbeit böse und schlecht ist. Man hat ihnen erklärt, dass sie möglichst früh in Pension gehen sollen, auch wenn das bald nicht mehr finanzierbar ist. Man hat ihnen erklärt, dass links sein “cool” ist, man hat immer von der (irreführenden) Sozialdemokratie gesprochen. Man hat den Menschen eingeredet, dass es toll ist hunderttausende Migranten aufzunehmen, ohne auf die Konsequenzen, Probleme und Kosten hinzuweisen. Der ORF und die linke Kulturschickeria haben diese Propaganda mitgetragen und verbreitet. Man hat den Österreichern und Österreicherinnen erklärt, dass sie keinerlei Eigenverantwortung tragen müssen, der Staat hat alles, auch das Denken für sie übernommen. Bedingung dafür war: Immer brav rot wählen! Denken Sie an Frankreich: Dort hat Martine Aubry, die linksradikale Tochter des früheren linken EU Vorsitzenden Jaques Delors, seinerzeit die 35 Stundenwoche eingeführt. Sie war Ministerin im Kabinett des Marxisten Lionell Jospin. Die 35 Stundenwoche bekommen sie in Frankreich nicht mehr weg. Die Franzosen, auch die konservativsten, gehen heute gegen höhere Arbeitszeiten auf die Barrikaden. Frankreich ist heute de facto unregierbar und nicht reformierbar geworden. Denken Sie an die Revolution von Ronald Reagan Anfang der 80er Jahre. Seine Reformen waren sehr hart, haben weh getan, haben auch soziale Härten geschaffen, haben aber Amerika aus der Lethargie und der schweren Rezession der 70er Jahre in eine gewaltige wirtschaftliche Entwicklung geführt. Die Amerikaner haben das geschluckt, Europäer würden das nie schlucken. Es hat dann in USA aber trotzdem noch Jahre gedauert, bis “die Medizin” gewirkt hat. Die neue österreichische Regierung steht zunächst vor einem Scherbenhaufen, wie immer wenn Sozialisten und Kommunisten den “Karren in den Dreck gefahren haben” und abtreten. Es handelt sich um eine sehr undankbare Aufgabe: Man wird die Staatsausgaben herunterfahren müssen (worauf die Linken nur warten, um von “sozialer Härte” reden zu können) und man muss die Ausrichtung der Wirtschaft und Innenpolitik ändern. Das wird Zeit brauchen. All das zu einem Zeitpunkt an dem Europa alles andere als gut aussieht und zerrissen ist. Geben Sie der Regierung etwas Zeit, die können auch nicht zaubern. Die haben genug Probleme auf dem Teller. Geben Sie der Regierung Kurz/Strache das Vertrauen.Halten Sie der neuen Regierung die Stange und geben Sie denen bitte eine volle Legislaturperiode Zeit.

  28. Weninger

    @Selbstdenker
    Rechts ist nicht nur schlecht, links nicht nur gut, schon klar. Aber das sollten auch Sie umgekehrt bedenken …
    Und was Israels Regierung tut oder nicht, ist ihre Sache.

  29. Gast*n

    @ Franz Meier: Achtung, alle 5 Jahre wird nunmehr der NR gewählt. Im aktuellen Fall ist das aber vielleicht ganz gut so… 😉 ist halt anders gelaufen, als es sich die treibenden Kräfte für die Verlängerung der Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre vorgestellt haben.

  30. Christian Peter

    @Gast*n

    ‘Im aktuellen Fall ist das aber ganz gut so…’

    Wieder einmal ein Riesengewinn für die Republik, darüber freuen sich allenfalls verblendete Parteigänger.

  31. Gast*n

    Aber Herr CP, gehen Sie in sich und denken Sie nach: wie würden Sie sich denn im fünften Jahr die Zeit vertreiben, wenn Sie nicht auf Seb Shorty herumhacken könnten? 😉

  32. Christian Peter

    @Gast*n

    In Österreich gab es vor 70 Jahren den letzten Regierungswechsel – die Bezeichnung Bananenrepublik ist noch eine zurückhaltende Beschreibung der politischen Verhältnisse in unserem Land.

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