Land der Stromer

Von | 26. Juni 2021

(Christian Ortner) Wenn das Verkehrsministerium über die Zahl der in Österreich verkauften E-Autos berichtet, klingt das immer ein wenig wie die stolzen Erfolgsmeldungen von der Ernteschlacht zu Zeiten der Sowjetunion – was zählt, ist die Planerfüllung. Das scheint in diesem Bereich auch zu gelingen. Bis Ende Mai 2021 wurden 11.733 vollelektrische Autos in Österreich neu zugelassen. Das ist ein Plus von 215 Prozent gegenüber Mai 2020, damit sind 10,8 Prozent aller Neuzulassungen E-Pkw.

Im Umkehrschluss heißt das zwar, dass noch immer 90 Prozent aller Käufer einen Verbrenner bevorzugen, es ist aber trotzdem nicht nichts. Weshalb das Ministerium das Budget für die Subventionierung der Stromer jüngst auch gleich nochmals kräftig angehoben hat. weiter hier

2 Gedanken zu „Land der Stromer

  1. sokrates9

    Mir unverständlich warum die Automobilproduzenten kollektiv den Kopf Methode Strauß in den Sand stecken und felsenfest überzeufggt sind dass der Strom aus nicht vorhandenen Steckdosen kommen wird.Gleichzeitig sind sie stolz den Ausstieg vom Verbrennungsmotor für jede Automarlke nach unten zu lizitieren.BMW hat um die Jahrhundertwende 2 Mrd D- Mark in Wasserstofftechnologie gesetzt und für 2020 das Wasserstoffauto als den Verkaufsrenner dargestellt. Wurde stillund heimlich entsorgt.. Interessanterweise fällt auch keinen Aktionär auf was da an Geld verpulvert wird!

  2. Falke

    Die Berfürworter der E- Autos, vor allem die Grünen, beweisen hier wieder einmal ihreScheinheiligkeit. Sie wissen wohl ganz genau, dass für die Gewinnung der Rohstoffe für die Batterien (insbesondere Lithium) etwa in Argentinien und Bolivien ganzen Landstrichen das Süßwasser entzogen wird und diese dadurch austrockenen und verkarsten, was zu katastrophalen Umweltschäden führt. Und nicht nur das: damit wird den dort angesiedelten Indios die Lebensgrundlage entzogen, da ohne Wasser weder Landwirtaschaft noch Viehzucht möglich ist. Aber das ist ihnen schnurzegal; sie rechnen damit, dass die Europäer das nicht wissen oder gar nicht wissen wollen, so etwa nach dem Lied von Arik Brauer: „Hinter meiner, vorder meiner, links, rechts güts nix, ober meiner, unter meiner siach i nix“. Oder sie glauben, die E-Autos werden von Kobolden betreiben. Hauptsache kein CO2 in unserer Luft; die Südamerikaner können dafür ruhig draufgehen. Hier passt der Ausdruck „widerwärtig“ ausnahmsweise.

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