Lansky-Partner auf ÖVP-Ticket

Ein Leckerli für politische Feinspitze: auf Platz 11 der ÖVP-NÖ-Liste kandidiert Dr. Matthias Cernusca, “Managing Partner” bei Lansky, Ganzger & Partner Rechtsanwälte. Eine Kanzlei, deren Verhältnis zu Altbundeskanzler Sebastian Kurz bekanntlich nicht ganz ungetrübt ist.

22 comments

  1. Rado

    Bei mir keimt immer mehr ein ganz bestimmter Verdacht, wer der Auslöser der Ibiza Video Affähre gewesen sein könnte und das ist nicht die SPÖ.

  2. Susanne Fetz

    Na und, muss wirklich überall etwas dahinterstecken? Ich bin es langsam EHRLICH SATT, ständig mit irgendwelchen Verschwörungstheorien konfrontiert zu werden, Pseudojournalisten, die offensichtlich nicht zu guter Recherche fähig sind, werfen einen Satz in die Menge und warten ab was sich entwickelt. Nochmals, DASS habe ich satt, ich will richtige Informationen und nicht den Verdacht irgendeines einseitigen Schreiberlings der mich benützen will um andere schlecht zu reden und zu beschuldigen!

  3. Gerald Steinbach

    Susanne Fetz
    So lange man die Sache nicht aufklärt, so lange wird halt spekuliert, ganz einfach
    Meiner Meinung nach dauert die Aufklärung schon sehr lange und ich spekuliere einmal das vor der Wahl nichts herauskommt

  4. sokrates9

    Gewrald Steinbach@ Es wird auch nach der Wahl nichts herauskommen! Das war nicht ein Gaudistück von ein paar Linken die da mal zum Spaß 1 Mio € investieren, da sind beinharte führende Größen des “linken Staates” involviert! Allein die Fragen die man Strache stellte benötigen absolutes Insiderwissen welches die linken gar nicht haben!

  5. Selbstdenker

    Liebe FPÖ Poster, Eure Art und Weise mit dem Ibiza-Skandal “umzugehen” erinnert sehr an die Methode wie die US Democrats den Wahlsieg von Trump “verarbeiten”: permanentes Streuen von substanzlosen Behauptungen, einnisten in der eigenen Filterblase und null Einsicht.

    Die FPÖ arbeitet nicht im Sinne gemeinsamer Interessen vom bürgerlichen Lager, sondern indirekt als Wahlkampfhelfer der Linken. Ihr geht es nicht darum, die Situation vom bürgerlichen Lager zu verbessern, sondern andere zu schwächen. Dies zu Lasten der Verknechteten Steuerzahler und bevormundeten Mehrheit in diesem Lande.

    Diese Partei ist schlicht und ergreifend nicht regierungsfähig. Genau wie die Populisten in Italien nicht regierungsfähig sind.

    Die Lose Cannons der FPÖ “nutzen” bürgerlichen Anliegen in etwa so viel wie die Attentäter von Christchurch, Dayton und El Paso dem 1st und 2nd Ammendment nützen. Eure Dummheit und Euer Destruktivismus ist der Joker der Linken.

  6. ottomosk

    ein weiterer puzzlestein der österreichischen Innenpolitik. danke. die Schlüsse, welche man ziehen kann, werden einfacher. übrigens hat muzikant , ein ehemaliger roter, 30.000 Euro an kurz igespendet. der Wind hat
    sich eben gedreht und oplortunisten

  7. ottomosk

    und opportunisten richten ihre fähnchen neu aus. auch rosam, ein ehemaliger treuer genossen, ist nun stamm rechts bürgerlich. die spoe wird gerade fallen gelassen…

  8. Selbstdenker

    Eine Umfrage hat die FPÖ (gleich dahinter die linksextremen Streithanseln der Liste JETZT) aber schon gewonnen:

    “Wie beurteilen die Österreicher das Verhalten der Parteien im Nationalratswahlkampf? Wie eine neue Umfrage des Nachrichtenmagazins „profil“ zeigt, werden demnach die NEOS für die fairste, die FPÖ hingegen für die unfairste Partei gehalten. Aber auch die Grünen schneiden gut ab. Der SPÖ hängt dagegen noch die Silberstein-Affäre nach.

    Auf Platz zwei folgen die Grünen, gefolgt von ÖVP und SPÖ. Die Liste JETZT landet auf dem vorletzten Platz. Fast 60 Prozent sagen, die NEOS seien im laufenden Wahlkampf sehr oder eher fair, 54 Prozent schätzen die Grünen so ein. Der Rest hält die Parteien für eher unfair, sehr unfair oder macht keine Angaben.”

    Aber ist schon klar: diese Umfrage wurde “sicher” von Kurz bezahlt…

  9. ottomosk

    die fpoe wird für die unfairste Partei gehalten, weil Journalisten diese laier auch ständig wiederholen. und die neos haben einen grossponsoren, welcher konstant die Medien mit strabag inseraten anfuttert.

  10. Selbstdenker

    Die FPÖ wird (richtigerweise) als die unfairste Partei gehalten, weil ihre Kern-Strategie (toller Wortzwitz, oder?) darin besteht, durch das Werfen von möglichst viel Dreck auf andere davon abzulenken, dass sie knietief im selbstproduzierten Misthaufen steckt.

    Ich würde diese Partei nicht so negativ sehen, wenn sie vernünftige Sachpolitik betreiben würde. Derzeit beteiligt sich dieser undisziplinierte und destruktive Haufen zusammen mit der SPÖ und JETZT an einer Steuerzahler-, Wähler- und Staatsbürgerverarschung, wie wir sie schon lange nicht mehr erlebt haben.

  11. sokrates9

    Selbstdenker@ Wenn sie einer Umfrage des Profil, Falters oder des ORF glauben disqualifizieren sie sich selbst! Den Rekord an Dreckwerfen hat nach wie vor die SPÖ inne, einen Silberstein gegen teures Geld zu engagieren damit er Schmutzkübel ERFINDET!! die er dann – offenbar mangels echten Schmutzes – der ÖVP
    rüberschüttet ist kaum mehr zu toppen! Deprimierend ist dass jetzt alle Parteien bei der Dreckschleuderei munter mittun; Habe bisher noch kaum Wählerversprechungen gehört die den Wähler hinter dem ohnehin Dank Klimakrise warmen Ofen hervorholen können!

  12. Johannes

    Susanne Fetz@: Warum die Aufgeregtheit, was genau steht in den drei Zeilen das Sie so ausrasten lassen ?
    Was ist falsch an der Beschreibung das ein Anwalt einer Kanzlei die Kurz klagt gleichzeitig auf einer ÖVP Liste kandidiert? Da ist nichts falsch recherchiert, es wurde auch keine Verschwörungstheorie geäußert, es wurde einzig eine Tatsache in den Raum gestellt und stellen sie sich vor diese Tatsache wurde nicht vorgekaut.
    Informieren würde ich es nennen, und das es nicht journalistisch bewertet wurde mag manche verwirren weil sie vielleicht gewohnt sind alles be- oder abgewertet präsentiert zu bekommen.

    Wie hätten Sie diese Tatsache den werten Lesern präsentiert? Wenn Sie Ihren Dampf abgelassen haben dann schreiben Sie doch hier wie Sie diese Sache der Kandidatur sehen und bewerten.

  13. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Die Kern-Strategie der Roten (auch bekannt als Silberstein-Strategie) war es ÖVP und FPÖ gegenseitig so aufzuhetzen, dass nur mehr die SPÖ als realistischer Koalitions”partner” übrigbleibt.

    Im zweiten Anlauf hat diese Spaltungsstrategie nun geklappt; auf die Loose Cannons in der FPÖ ist eben Verlass.

    Welchen Anteil hat die FPÖ am Platzen der Regierung?
    1) Sie steht im Mittelpunkt der Ibiza-Affäre
    2) Sie hat Kickl den Vorzug vor einer Koalitionsräson gegeben und so Neuwahlen erforderlich gemacht
    3) Sie hat zusammen mit der SPÖ den Misstrauensantrag von Peter Pilz gegen die Übergangsregierung eingebracht
    4) Sie führt einen extrem untergriffigen Wahlkampf; von Einsicht und Sachpolitik keine Spur

    Mit Punkt 1) bis 4) hat sich die FPÖ nicht nur aus dem Rennen genommen, sondern eine Regierungsbeteiligung einer linken Partei (von pink bis knallrot) ermöglicht.

    Die FPÖ hat das bürgerliche Reformvorhaben so derart desavoiert, das es jemand mit voller Absicht nicht besser hinkriegen würde.

    Der verschwörungstheoretisch angehauchte Destruktiv-Wahlkampf der FPÖ ist eine Beleidigung für alle Bürger, die dieser selbstgerechte Polit-Seifenoper der letzten Monate ausgesetzt waren.

    Den geschundenen Nettozahlern in diesem Land streckt die FPÖ zusammen mit den Politikern der anderen Partein – insbesondere Rendis Schattenmänner – den ausgestreckten Mittelfinger entgegen.

  14. Menschmaschine

    @ Selbstdenker

    Ich verstehe Ihre Tiraden gegen die FPÖ nicht so ganz. Weder ist mir aufgefallen, dass sie einen “extrem untergriffigen Wahlkampf” macht (woran erkennen Sie das bitte?), noch finde ich, dass sie damals Kickl einfach so fallen lassen und mit der Koalition weitermachen hätte sollen, nur weil die ÖVP sich an diesem berühmten Samstagnachmittag plötzlich entschlossen hat, sich mit Straches Rücktritt doch nicht zufrieden zu geben und auch noch Kickls Rücktritt zur Bedingung des Weitermachens zu machen.
    Da war Kurz wohl schlecht beraten. Das kann man ja zugeben, deshalb muss man nicht bei der langsam lächerlichen Dämonisierung der FPÖ durch die Linke mitmachen. Jene Linke übrigens, die auffällig wenig über die Hintergründe der Ibiza-Sache wissen will. Zu jedem Furz von Strache gab es seitenlange Elogen in linken Postillen wie Standard et al, aber hier ist es plötzlich nicht interessant, wer vermittels eines Videos eine Regierung gestürzt hat.

  15. Selbstdenker

    @Menschmaschine:
    Selbst wenn sie bei Punkt 2) anderer Ansicht sind, hätte man seitens der FPÖ auf Punkt 3) und 4) verzichten können. Bei Punkt 3) hat die FPÖ sogar mit der linksextremen JETZT und der linkslinken SPÖ gemeinsame Sache gemacht.

    Sich jetzt hinzustellen und so zu tun als wären alle anderen – insbesondere Kurz – die Wurzel aller Probleme veranschaulicht nicht nur völligen Realitätsverlust, einen Mangel an jeder Fähigkeit zu Selbsteinsicht sowie die Bereitschaft zu totalen Steuerzahler- und Wählerverarschung.

  16. Wanderer

    @Selbstdenker
    Die FPÖ ist nicht mehr jene Buberlpartei, die sich aus Gründen des Machterhalts zum Steigbügelhalter der VP machen lässt. Nachdem die schwarzen LH und Kurz den Kopf des Innenministers gefordert haben, ist die Partei geschlossen hinter ihm gestanden. Das halte ich für wesentlich vernünftiger, als sich von der ÖVP an die Leine nehmen zu lassen. Diese Regierung verdankte ihre Beliebtheit in erster Linie einer konsequenten Asylpolitik, deren Aushängeschild Kickl war. Gleiches gilt übrigens für Italien, wo Salvini für die Schließung der Mittelmeerroute kämpft. Ihm Unfähigkeit zu attestieren finde ich ziemlich vermessen.

  17. sokrates9

    Selbstdenker@ In Ergänzung zu Wanderer:
    Punkt2: Es ist ein uraltes (richtiges) gruppendynamisches Prinzip dass man sich eine Führungsperson nicht rausschiessen lässt!
    Punkt3.Rein taktisch war es völlig richtig die gesamte Regierung “abzuschießen”. Man sieht doch deutlich wie schwer sich Kurz jetzt ohne Regierungsbackground tut einen ordentlichen Wahlkampf zu führen!
    Der Wahlkampf ist tatsächlich von ALLEN Parteien extrem untergriffig!
    Themen mit denen die FPÖ früher zumindest hausieren ging, sind alle unter den Tisch gefallen!
    Einsparungen durch Zusammenlegung von Institutionen wie Sozialversicherung – kein vernünftiger Mensch kann behaupten dass 16 das Optimum sind – ORF – Reform, Streichung Gis – Gebühr, Änderung der Volksbegehrencausa, mehr Bürgermitbestimmung, Reduktion Beiträge Arbeiterkammern, mehr Transparenz – alles Themen die nicht mehr existent sind!Dass Österreich wie gestern vermeldet die größte Ausländerquote Europas hat spricht eigentlich auch nicht für alle Parteien! Wird spannend wenn diese Ausländer – ca 20% der Bevölkerung in Pension gehen ohne voll in unser Sozialsystem einbezahlt zu haben!

  18. Selbstdenker

    @Wanderer:
    Gruppendynamik, etc. Interessiert mich nicht.
    Ich bin unfreiwillig zahlender “Kunde”.
    Und bei einen derart hohen Preis fordere ich maximale Professionalität ein.

    Hans Hermann Hoppe hat die Antworten auf die Probleme, die wir mit der Politik haben.

  19. sokrates9

    Selbstdenker@ Maximale Professionalität in der Politik? War vielleicht einmal! schauen sie sich jetzt die Player an! (Jetziges)Maturaniveau ist meist schon Optimum! Wo sind die Zeiten wo noch diverse Hochschulprofessoren politische Ämter inne hatten! Gilt natürlich nicht für Orban und Johnson die sind laut linker Doktrin Wahnsinnige!!

  20. CE___

    @ Selbstdenker

    Also so wie Sie seit dem Auffliegen der “Ibiza-Affäre” auf die FPÖ eindreschen und gegen jeden anderen hier im Forum einschlagen der nicht mit Ihrer Version und der möglichen Hintergründe ubereinstimmt, macht das ja Glauben dass Sie von allen hier im Forum der größte unbedingte und leider enttäuschte FPÖ-Groupie sind.

    Mein Eindruck ist alle anderen hier so wie ich sehen diese “Affäre” eher locker und parteilich ausgewogen, also NICHT locker hinsichtlich “eh’ wurscht” (das ist es nämlich absolut nicht!), sondern locker hinsichtlich “machen alle Parteien, manche wie die FPÖ dumm, die anderen geschickter”, so wie es auch mein Eindruck der Politikrealität ist.

    Und rausschiessen lassen sich andere Parteien ihre Leut’ auch nicht. Was soll man, ich, hier nun einer FPÖ vorwerfen?

    Und zu einer zitierten Umfrage eines “Profils” kann ich auch nur lachen.

    Haben Sie sich aus der extrem nach links auslegenden Postille etwas anderes erwartet?

    Die grünen Politiker brauchen selber nicht mit Dreck werfen, das erledigt schon eine Medienmaschine die sich selber zu 80-90% den Grünen zurechnet.

    Ja, verbal halten sich die NEOS zurück. Nur was ist “fair”?

    Bei den NEOS ist ein Gross-Sponsor wie Haselsteiner, der dickstens, allerdickstens im öffentlichen (!!!) Baugeschäft mitmischt kein Thema, eine FPÖ wird wegen dem Anleiern von Gross-Sponsoren medial zerschossen?

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