Larry Summers verkehrte Schulden-Welt

(C.O.) Der frühere US-Finanzminister Larry Summers kritisiert Deutschlands Wirtschaftspolitik. Der Glaube, “dass man Schuldenprobleme nur dadurch lösen kann, dass man die Verschuldung einschränkt”, sei falsch, sagte Summers. – Na klar, weiss doch jedes Kind, dass man Schulden los wird, indem man noch mehr Schulden aufnimmt. Warum nur wollen die Deutschen das nicht verstehen?

6 comments

  1. Plan B

    Das nennt man doch am Casinotisch den “Larry” machen (weiß doch jeder Glücksspiel-Hasadeur):
    Bei Verlusten einfach den Einsatz verdoppeln… (wird schon irgendwie klappen)

  2. Thomas F.

    Dazu muss man erstmal zehn Jahre lang Volkswirtschaftslehre studieren. Wer das nicht gemacht hat, kann hier nicht mitreden und soll einfach den Experten glauben. (Insbesondere, wenn diese Wirtschaftsnobelpreise umgehängt bekommen haben, sind sie über jeden logischen Zweifel erhaben.)

  3. Goetz Goetz

    Angesichts dieser “Experten” kann diei Situation nur von “ernst aber nicht hoffnungslos” auf “hoffnungslos aber nicht ernst” geändert werden. Ohne Humor wäre die “Geisteskrankheit” dieser Fachleute unerträglich.

  4. CGB

    Die englische Wikipedia zu Larry Summer (Auszug):
    “He left Harvard in 1991, working as the Chief Economist at the World Bank from 1991 to 1993. In 1993, Summers was appointed Undersecretary for International Affairs of the United States Department of the
    Treasury under the Clinton Administration. In 1995, he was promoted to Deputy Secretary of the Treasury under his long-time political mentor Robert Rubin. In 1999, he succeeded Rubin as Secretary of the Treasury. While working for the Clinton administration Summers played a leading role in the American response to the 1994 economic crisis in Mexico, the 1997 Asian financial crisis, and the Russian financial crisis. He was also influential in the American advised privatization of the economies of the Post-Soviet states, and in the deregulation of the U.S financial system, including the abolishment of the Glass-Steagall Act.” Herr Summers steht also grundsätzlich eher auf ihrer Seite. Weshalb er jetzt den Gegenpart zu Schäuble/Weidmann spielt, darüber kann nur spekuliert werden. Herr Ortner, ganz so einfach ist es nicht – vielleicht interessiert sie (widerwillig, schon klar) dennoch das Verschuldungs- und Staatsdefizit-Paradox, hier (siehe S. 3) am Beispiel Portugal:
    http://www.saldenmechanik.info/files/saldenmechanik/Verschuldungs-_und_Staatsdefizit-Paradoxa.pdf (162 kB). Nichts für ungut, mit freundlichen Grüßen!

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