Lasst uns auf Kosten unserer Kinder Schulden machen, bis es kracht!

(C.O.) Die Wirtschaft brummt wie schon lang nicht mehr, die Steuern sprudeln wie nie: Wann, wenn nicht jetzt, soll der Staat eigentlich seine Schulden abbauen? weiter hier.

4 comments

  1. Christian Peter

    Am teuersten kommen uns die völlig überholten Strukturen in unserem Land, wie der völlig überflüssige Bundesstaat, der dem Steuerzahler ohne erkennbaren Nutzen Kosten von etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr aufbürdet : Mit der Landesfürsten-, Bauern- und Beamtenpartei ÖVP in Regierungsverantwortung werden wir in den wichtigen Bereichen aber niemals Reformen in Österreich erleben.

  2. wbeier

    Wird wohl langfristig auf einen Schuldenschnitt sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Bereich hinauslaufen. Verständlich, denn was zur Zeit als Schulden in den Büchern steht ist nichts ausser Spielgeld ohne realen Wert hinterlegt und sowieso kaum mehr bedienbar.
    Wie beim neu reformierten Privatkonkurs: Haligali bis zum Abwinken > Privatkonkurs > etwaige Vermögenswerte kreativ verstecken > nach fünf Jahren alle Sparsamen und Redlichen auslachen.
    Wer bei dem “Spiel” den schwarzen Peter hat, liegt wohl auf der Hand und wozu dann noch solche Sekundärtugenden wie “sparsames Haushalten und Konsumverzicht” in öffentlichen wie auch privaten Budgets?

  3. Johannes

    Das Problem beim Schuldenmachen, es geht so lange, scheinbar, gut und wird erst durch den Totalabsturz jäh beendet. Beendet wäre es zum Beispiel in Griechenland gewesen wenn da nicht die EU Haftung eingesprungen wäre. Laut eines “namhaften Experten“ dem im ORF breiter Raum gegeben wird und der einem schulmeisterlich einreden will, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen und es als einzige Alternative darstellt, sind wir auf dem richtigen Weg.
    Venezuela hatte das Pech nicht in der EU zu sein dort wurde die schulmeistersche These dem Lackmustest unterworfen, wir kennen das Ergebnis.
    In Europa läuft es auf das selbe hinaus nur halt ein bißchen weniger radikal und daher langsamer.

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