Lasst uns doch die reichen Säcke enteignen!

(C.O.) Manchmal scheint es, als habe die Geschichte einen subtilen Sinn für Humor. Etwa wenn nun ausgerechnet in Berlin, der ehemaligen Hauptstadt der DDR, ein Volksbegehren startet mit dem Ziel, die sechs größten Wohnbau-Gesellschaften der Stadt zu verstaatlichen, indem deren Eigentümer enteignet werden. Kenner Berlins räumen der Initiative durchaus Chancen auf Erfolg ein. mehr hier

5 comments

  1. Falke

    Überall dort, wo die “öffentliche Hand” glaubt, sich wirtschaftlich betätigen zu müssen, gibt es die gleiche Evolution: zuerst wird alles teurer, begleitet von Vetternwirtschft und Korruption, und schließlich geht das betreffende Projekt krachend Pleite. Berlin wird – falls es dazu kommt – einen weitern Beweis dafür liefern.

  2. Mona Rieboldt

    Kann man Berlin samt rot-rot-grüner Regierung nicht verkaufen? Für ein paar Lira an die Türkei? Notfalls auch verschenken, allerdings Merkel gehört zum Gesamtpaket.

  3. Falke

    @Mona Rieboldt
    Warum sollte die Türkei Berlin kaufen, wenn es ihr ja ohnhin fast schon gehört? In ein paar Jahren hat sie es gratis. Immerhin ist es dann wahrscheinlich, dass der Flughafen sehr bald fertig wird. Erdogan hat ja gerade gezeigt, wie es geht 🙂

  4. Johannes

    Es wird wohl nicht bei den Wohnungen bleiben. Der Weg in die Totalabhängigkeit und des totalen Ausgeliefertseins geht nur wenn das Individuum soweit als nur möglich im Kollektiv aufgeht.
    Im Großen wird das Gleiche mit einzelnen Staaten gespielt. Wenn zB. der Ungarische Staat dazu gezwungen werden soll es ganz genau so zu machen wie es die Berliner Führung und ihr verlängerter Arm in Brüssel verlangen dann wird Zwang ausgeübt.
    Nicht Ungarn soll entscheiden wer nach Ungarn immigrieren darf sondern andere.
    Im Prinzip wird das was in Berlin mit den Wohnungen gespielt wird in allen Bereichen immer öfter gespielt.

    Zwang und Druck für vorgegebene hehre Ziele, am besten von oben, soll heißen von einer Kommission ausgegeben müssen, um des Friedens und der Gemeinschaft Willen, befolgt werden.

    Die Kommission ähnelt meiner Meinung nach immer mehr einem Zentralkomitee, die Art und Weise wie Selbständigkeit in Form von Nationen schlecht geredet wird ähnelt für mich immer mehr der Sowjetunion.

    Die Visegrad Staaten wissen genau wie in der Sowjetunion Nationalstaaten in ihrer Souveränität beschnitten, unterdrückt und ausgebeutet wurden.
    Das die Visegrad Staaten Förderungen bekommen ist richtig, richtig ist aber auch das sehr viele große Konzerne aus Westeuropa reichlich davon in Anspruch genommen haben und viel damit verdienen konnten.

    Eigentlich eine gute Situation für beide, aber denkbar ungeeignet um damit politische Erpressung zu betreiben.
    Ich danke den Visegrad-Staaten für ihre Standhaftigkeit, ich glaube wenn der Bann der Linken in Europa gebrochen ist wird sich diese Gemeinschaft unglaublich entfalten können.

  5. sokrates9

    Johannes@ Wer ist Mitglied einer Kommission??Alles Leute mit begrenzten intellektuellen / visionellen Vorstellungsvermögen, meistens halb gebildet die aber über die Mehrheit entscheiden können und keinen marktwirtschaftlichen Gesetzen ausgeliefert sind! In einer funktionierenden Gemeinschaft wären diese Leute in der Regel arbeitslos oder wesentlich schlechter bezahlt!

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