Le Pens Front gegen den Markt

Von | 15. Dezember 2015

“……Die Vorstellung, dass 2020 der österreichische Bundeskanzler H.C. Strache (FPÖ) in Paris von der französischen Staatspräsidentin Le Pen (Front National) zu einem Staatsbesuch empfangen wird, war noch vor einigen Jahren ein Stück eher abwegiger Political Fiction. Doch von Wahlgang zu Wahlgang steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese eigentümliche Fiktion Wirklichkeit werden könnte. So wie die FPÖ in Österreich bundesweit in den demoskopischen Befunden stärkste Kraft geworden ist, könnte deren französische Schwesterpartei schon bald ebenfalls zur Nummer eins aufsteigen. Das besorgt viele auch außerhalb Frankreichs, weil Marine Le Pen und ihre Front National als “rechtsextrem” gelten. Doch dem liegt ein fundamentales Missverständnis zu Grunde. Denn gewonnen hat Frau Le Pen die letzten Wahlgänge nicht nur dank Frau Merkels Migrationspolitik, sondern vor allem auch mit Forderungen nach Einfuhrzöllen zum Schutz der französischen Wirtschaft, einer teilweisen Verstaatlichung der Gewinne von Unternehmen, einer Senkung des Rentenalters auf 60, einer Erhöhung der Mindestlöhne um mehrere hundert Euro, einer weiteren Finanzierung der staatlichen Defizite auf Pump, notfalls gar durch das Drucken von Geld durch die französische Notenbank, die aus dem Euro-System ausscheiden soll. Banken sollen verstaatlicht werden, der Staat soll die Preise von Gütern und Dienstleistungen kontrollieren wie einst in der DDR. Ein System der Planwirtschaft soll nach den Vorstellungen der Front National an die Stelle des freien Marktes treten, Globalisierung und Wettbewerb sollen an den französischen Staatsgrenzen abgewehrt werden. Das liest sich freilich eher wie das Parteiprogramm einer weit linksaußen angesiedelten politischen Plattform und gleicht aufs Haar jenen Konzepten, mit denen der sozialistische Populist Hugo Chávez und seine Erben es geschafft haben, den Ölstaat Venezuela komplett und nachhaltig zu versenken und die Bevölkerung verarmen zu lassen. Ein Triumph von Madame Le Pen wäre daher eine wirkliche Katastrophe – aber nicht primär, weil sie so weit rechts steht, sondern vor allem, weil ihr linksextremes Wirtschaftskonzept Frankreich, das selbst nach Aussage eines ehemaligen sozialistischen Regierungsmitgliedes “pleite ist”, als zweitwichtigste Volkwirtschaft Europas endgültig ruinieren würde. Und zwar nicht innerhalb einer Legislaturperiode, sondern eher einiger Monate. Eine Katastrophe wäre das freilich unter den Bedingungen der ökomischen und politischen Verflechtungen innerhalb der EU auch für Deutschland und Österreich. Denn wenn die französische Volkwirtschaft gegen die Wand kracht, wird die einstige Grande Nation ein ähnliches Schicksal erleiden wie Griechenland. Die Märkte werden dem Land schlicht und einfach kein Geld mehr borgen wollen, was eine Rückkehr der Euro-Krise mit äußerster Wucht zur Folge hätte. Und ob Deutschland, ohnehin mit den Folgen der massenhaften Zuwanderung erheblich angespannt, es schaffen kann und schaffen will, für Frankreich dann ein Mega-Rettungspaket nach griechischem Vorbild zu schultern, kann getrost bezweifelt werden. Marine Le Pens atemberaubender Aufstieg ist ausschließlich dem völligen Versagen der politischen Eliten, nicht nur in Paris, geschuldet. Seine Konsequenzen werden wohl früher oder später erheblichen Schaden in ganz Europa anrichten. (WZ)

52 Gedanken zu „Le Pens Front gegen den Markt

  1. Herr Karl

    Tu l’as bien dit mon coco.

    Deutlich und klar und eine düstere Prognose.

  2. Lisa

    Und wo ist der Unterschied zwischen rechts und links noch festzumachen?

  3. Menschmaschine

    @ Lisa
    Ich glaube, das erkennt man bald nur mehr an den Getränken. Die einen bestellen eine Flasche Chianti, die anderen drei Bier.

  4. sokrates9

    Werden sich die Kräfte des Marktes oder die zentralistische planwirtschaftliche EU durchsetzen? Le Pen gilt als Sargnagel für die EU – und das ist auch unter dieser Betrachtungsweise richtig! Somit kollabiert die EU auch ohne direkte Intervention von Le Pen!

  5. Falke

    Und da ähneln sich FN und FPÖ ja teilweise. Auch letztere ist wirtschaftspolitisch sehr “links”, will den Mindestlohn von 1600 Euro, Einzementierung des niedrigen Pensionsalters, vor allem für Frauen, usw. Eine Sanierung des österreichischen Budgets darf man sich von einer FPÖ sicherlich nicht erwarten.

  6. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Das einzige Positive am Sieg vom FN wäre die Unvereinbarkeit seiner Positionen mit denen von Deutschland (Flüchtlingspolitik) und UK (Wirtschaftspolitik). Das Ende der EU wäre damit besiegelt.

    Ansonsten gleicht die Wahl zwischen extremen Rechten oder extremen Linken einer zwischen Pest und Cholera. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede; siehe auch die Horseshoe Theory.

    Folgende fatale “Logik” wirkt als ultimativer Brandbeschleuniger (insbesondere in Deutschland):

    1) Es findet eine Abgrenzung zwischen rechts (=”böse”) und links (=”gut”) statt; damit wird ein großer Teil demokratisch und verfassungstreu gesinnter Bürger vom demokratischen System entfremdet
    2) Es findet keine Abgrenzung zwischen mitte-links/rechts und extrem-links/rechts statt, da ja rechts per se “böse” und links per se “gut” ist
    3) Parteien links der Mitte grenzen sich nicht (mehr) von der extremen Linken ab und machen somit links- wie rechtsextremistische Parteien “wählbar”, da sie sich inhaltlich nicht sonderlich voneinander unterscheiden
    4) Im Kampf gegen Rechtsextremismus werden linksextreme Gruppierungen offiziell unterstützt; damit rutscht die Demokratie insgesamt in den Extremismus ab

  7. Marianne

    Rechts im Gegensatz zu links (im politischen Sinn) hat es vermutlich in unseren Breiten nie gegeben. Derzeit noch weniger als zu Zeiten der faschistischen Hochblüte in den 1920, 30er Jahren. Der Begriff Rechtsextremismus steht mittlerweile für nationalistisch/fremdenfeindlich mit starker linker Ausrichtung zu Staatsdirigismus und Eigentumsfeindlichkeit.
    Aus Sicht politischen Marketings durchaus verständlich und sinnvoll. Der linke Staatsdirigismus und die Eigentumsfeindlichkeit erfreut sich großer Zustimmung. In unserer beschränkten Denke sind es ja immer die anderen, die zahlen müssen. Fremdenfeindlichkeit ist uns angeblich eingeboren (Irenäus Eibl-Eibesfeldt). Beides kombiniert, muß langfristig erfolgreich sein.

  8. Reini

    … das die Eurokrise nur mit neuen Schulden überwunden wurde, ist jetzt nichts neues,… das neue Schulden gemacht werden müssen, um die europäischen Staaten am Leben zu erhalten, auch nicht,… und um den Untergang hinauszuzögern und den europäischen Lebensstandard einigermaßen aufrecht zu erhalten, wird Geld nachgedruckt,… das wir uns mit diesem System selbst vernichten will keiner Wahrhaben,… aber kann man es ändern?

  9. Christian Peter

    Ist doch nicht wahr – für die französische Wirtschaft wäre Marine Le Pen als Präsidentin ein Segen, denn nur ein Austritt Frankreichs aus dem Währungsverbund kann die Wirtschafts jemals wieder wettbewerbsfähig machen. Kann in protektionistischen Maßnahmen wie Schutzzöllen und dergleichen ehrlich gesagt nichts schlechtes erkennen, immerhin profitieren davon die einheimischen Unternehmen. Gewählte Politiker und Parteien sollten endlich wieder die Interessen der einheimischen Unternehmen/Bevölkerung verteten und nicht ausschließlich die Interessen ausländischer Konzerne. Auch die konservativen Regierungen in Polen und in Ungarn griffen übrigens zu protektionistischen Maßnahmen, wie etwa Sonderabgaben für ausländische Konzerne. Übrigens ist eine derartige Politik niemals ‘links’, sondern ganz im Gegenteil konservativ.

  10. Christian Peter

    Auch in Russland wird mit hohen Importagbaben für ausländische Produkte und anderen Maßnahmen eine stark protektionistische Politik verfolgt. Frage an alle Liberalen : Ist Vladimir Putin ein Linker ?

  11. Paul H. Ertl

    @Christian Peter: Und gleichzeitig geht es den Bürgern (Verbrauchern) besser, oder ? Schließlich zeigt man denen ja nur, was für tolle einheimische Produkte man kaufen “kann”. Wenn die Idioten das vorher nicht selbst gemerkt haben, müssen sie es halt jetzt unter Anleitung lernen. Merke: Jede Form von Sozialismus verursacht Armut !

  12. Thomas Holzer

    @CP
    Natürlich ist Putin ein Linker; alles für den Staat, alles durch den Staat; der Einzelne ist ohne den Staat ein Nichts; Zwang, wohin man sieht, keine Freiheit eben; außer der verkommene Rest der Freiheit der darin besteht, auf der Datscha wegen des staatlich organisierten Mangels sein eigenes Gemüse anbauen zu dürfen

  13. Mona Rieboldt

    Würde Marine le Pen gewählt, dann geht die Welt auch nicht unter. Auch sie müsste sich den Realitäten anpassen in einer Regierung. Dass alles so kommt, wie geschrieben, ist sehr unwahrscheinlich. Auch sie wird daran gemessen, ob sie die starke Arbeitslosigkeit verringern kann. Hollande wurde auch gewählt, weil er viel versprochen hat, jetzt ist seine Partei weit abgeschlagen.

    Dass die großen Parteien wie CDU und SPD verlieren, liegt daran, weil sie gerade nicht populistisch sind, also für das Volk da sind, sondern sich zu Elite-Parteien entwickelt haben, die ihr Volk verachten und es beschimpfen mit “Pack”, “Dunkeldeutschland”, wenn es mit ihrer Asylpolitik nicht einverstanden ist.

  14. Selbstdenker

    @Christian Peter
    Wie schon einmal gesagt:
    1) Der Euro-Austritt Frankreichs würde Sinn machen, da dieses Land traditionell eine Wirtschafts- und Währungspolitik hat, die mit einer gemeinsamen Währung unvereinbar ist
    2) Eine kurzfristige Abwertung kann Sinn machen um den Umstellungsschock zu bewältigen; mittel- bis langfristig wird eine Abwertung aber nichts lösen
    3) Russland ist im Gegensatz zu Frankreich ein maßgeblicher Rohstofflieferant. Putin kann sich nur aus diesem Grund protektionistische Maßnahmen – mittelfristig! – leisten
    4) Mit weiteren protektionistischen Maßnahmen verliert Frankreich endgültig den Anschluss im internationalen Wettbewerb; mit der Industrie ist es in Frankreich dann vorbei.
    5) Im Dienstleistungsbereich ist Frankreich schon alleine aufgrund der sozialistisch geprägten Wirtschaftspolitik und der fehlenden internationalen Ausrichtung völlig chancenlos.

  15. Christian Peter

    @Paul H. Ertl

    ”Und gleichzeitig geht es den Bürgern besser, oder ?”

    selbstverständlich, Russland ist der beste Beleg, dass Protektionismus die Wirtschaft fördert. In keinem Land des Westens gab es in der Vergangneheit Wachstumsraten wie in Russland unter Putin. Einzig und alleine die Wirtschaftssanktionen machen Russland mittlerweile zu schaffen.

  16. O.d.S.

    Ich sage schon lange, dass man bei Links/Rechts zwischen Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik unterscheiden muss.

    So ergibt sich leicht folgende Einteilung der europäischen Parteien:

    WP: alle links. Eine rechte Partei sehe ich hier weit und breit nicht.
    GP: die meisten links. Nur FN, FPÖ, PIS, usw. sind rechts. Rechtsextrem sind wenige Parteien wie die NPD, Goldene Morgenröte und Jobbik.

  17. Christian Peter

    ”Freihandel ist der Protektionismus der Privilegierten”, lautet ein weises Sprichwort.

  18. Selbstdenker

    @Christian Peter
    Sorry, aber das ist lupenreiner Bullshit. Bleiben Sie besser bei der Gesellschaftspolitik – von Wirtschaftspolitik haben Sie bedauerlicherweise keine Ahnung.

  19. Thomas Holzer

    @O.d.S.
    Wie kann eine Partei, welche den Zwang zur Konformität, zur Gleichheit, Uniformität zumindest fordert, wenn nicht gar ex lege und schlußendlich mit Gewalt umsetzt, “rechts” sein?
    Es ist doch egal, ob dieser Zwang sich auf Rasse, Klasse, Nation, oder was auch immer bezieht, es ist und bleibt immer nur die Knechtschaft, die Unterdrückung, und sonst gar nichts.

    Die Ablehnung z.B. der Frauenquote durch die FPÖ erfolgt doch nur deswegen, um ein bisschen im Rest des “bürgerlichen” Lagers fischen zu können; detto die Ablehnung des Rauchverbotes.
    Aber sämtliche anderen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Ansätze der FPÖ sind dezidiert kollektivistisch, nationalistisch und durch Zwänge bestimmt, ergo links

  20. Thomas Holzer

    @CP
    Solange Politikerdarsteller “Freihandelsabkommen” verhandeln und verabschieden, können Sie sicher sein, daß es eben keinen Freihandel gibt!
    Ein wirklich freie Wirtschaft würde dieser Verträge nicht bedürfen, sondern eben nur Verträge zwischen den einzelnen Kontrahierenden

  21. mariuslupus

    Eigentlich sollte Frau Le Pen die Chance bekommen um zu zeigen, dass sie noch schlechter wirtschaften in der Lage ist als Sarkozy oder Hollande. Wetten dass sie das nicht schafft. Genau wie es für H.C. nicht möglich sein wird eine schlechtere Wirtschaftspolitik zu betreiben als Genosse Mittermann.
    Noch zu links-rechts Schema. Dieses Schema versagt, wird es auf die beiden Extreme, kommunistisch vs faschistisch, anwendet. Beide Ideologien sind sozialistisch, d.h. antiliberal, antiindividualistisch, aber den Staat und Gewalt, als Mittel der Politik verherrlichend. Links-rechts kommt aus der Sitzordnung im englischen Parlament, und dass war liberal.

  22. Thomas Holzer

    @mariuslupus
    “……..Beide Ideologien sind sozialistisch”
    So ist es.
    Auch die Nationalsozialisten haben im deutschen Reichstag “rechts” der Mitte Platz genommen 😉
    diese Tatsache haben sich alle Linken zu Eigen gemacht, um von der Brüderlichkeit im Ungeiste dieser Ideologien abzulenken

  23. Christian Peter

    @Selbstdenker

    na Gott sei Dank gibt es Experten wie Sie in diesem Forum. Vermutlich haben Sie die Aussage dieses Zitats nicht einmal verstanden. Warum glauben Sie gab es in Russland unter Putin gewaltige Wachstumsraten mit einer stark protektionistischen Wirtschaftspolitik ? Eine (vernünftige) protektionistische Politik ist stets förderlich für die eigene Volkswirtschaft, allenfalls für andere Länder gibt es negative Auswirkungen.

  24. Christian Peter

    Auch China und Indien sollten nicht unerwähnt bleiben, auch der Aufstieg dieser Länder ist nicht einer an Freihandel, sondern ganz im Gegenteil dem Protektionismus verschriebenen Politik geschuldet.

  25. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Klar, wenn man dank Protektionismus und Planwirtschaft fünfzig oder mehr Jahre lang völlig den Anschluss an die Entwicklung der Weltwirtschaft verloren hat und nun abwertungsbedingt nominell etwas aufholen kann, ist das ein großartiger Erfolg vom Protektionismus.

    Wenn die monatliche Grundsicherung um 10% erhöht wird, ist ein Grundsicherungsempfänger demnach´wirtschaftlich erfolgreicher als sein Bruder, der bei einem monatlichen Brutto von EUR 6.000,- nur um 3% mehr dazu verdienen konnte.

    Bei solchen Wachstumsraten ist das natürlich ein “klarer Beweis” für die Überlegenheit vom Wirtschaftsmodell des Grundsicherungsempfängers.

  26. gms

    Trompeter

    “Russland ist der beste Beleg, dass Protektionismus die Wirtschaft fördert. In keinem Land des Westens gab es in der Vergangneheit Wachstumsraten wie in Russland unter Putin. Einzig und alleine die Wirtschaftssanktionen machen Russland mittlerweile zu schaffen.”

    Ahja. Da wurde unter Putin also total protektionistisch der Markt in Richtung Westen geöffnet mit sattsam bekannten positiven Folgen, während die von außen oktroyierten handelsfördernden Sanktionen aktuell das Gegenteil bewirken. Und Frankreich soll jetzt irgendwie so halt das Gegenteil oder was anderes machen, Hauptsache Grenzen dicht.

    “Auch China und Indien sollten nicht unerwähnt bleiben,”

    Weil Baum.

    Du bist der beste lebende Beleg, daß Nationalsozialisten strunzdumm sind.

  27. Selbstdenker

    @gms:
    Freibier für FPÖ-Wähler!
    …die Volks-Wirtschafts-Lehre der Rechtspopulisten.

  28. Christian Peter

    @Selbstdenker

    vergessen Sie es. Sie wissen offenbar nicht einmal, was ‘Protektionismus’ bedeutet. Wie soll man mit Leuten wie Ihnen diskutieren ?

  29. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Ihre Argumente sind einfach zu schlüssig und Sie untermauern dann alles noch mit so treffenden Praxisbeispielen. Tut mir leid, da kann ich einfach nicht mehr mithalten 🙂

  30. Christian Weiss

    Protektionistische Politik schützt minderwertige und zu teure einheimische Produkte vor ausländischer Konkurrenz. Der Konsument darf dann überteuerten Schrott kaufen und die heimische Wirtschaft kann ihren Müll nicht im Ausland verkaufen.

    Was soll daran gut sein?

    China und Indien sind ja schöne Beispiele. Haben Sie mal deren pro-Kopf-BIP angeschaut?
    China: 6700 $, Indien 1500 $. Das sind immer noch mausarme Staaten. Die offene Volkswirtschaft Schweiz hat eines von 81000 $.

  31. Selbstdenker

    @Christian Weiss:
    “Was soll daran gut sein?”

    Ganz einfach: Länder wie Russland, China und Indien haben – dank jahrzehntelangen Protektionismus – im Gegensatz zu Westeuropa, Nordamerika, Australien, Japan und Südkorea eine wirklich sehr wohlhabende Mittelschicht.

    Und Lateinamerika erst: seit Argentinien dem Peronismus nachhängt, wurde es zum lateinamerikanischen Tieger, während z.B. das neoliberale Chile zunehmend verarmt.

    Mir wurden heute wieder einmal die Augen geöffnet! 😉

  32. Johannes

    Der sogenannte “freie Markt“ ist in Wirklichkeit ebenfalls eine Diktatur. Warum haben wir seit 2008 die größte Finanzkrise seit den 30igern, ich denke weil man dem freien Markt am Bankensektor eben keine Regulative gesetzt hat. Was nützt uns der freie Markt wenn er zu Massenverelendung führt. Was haben wir davon wenn eine bestimmte Oberschicht immer reicher wird und die große Masse der Menschen durch den Rost fällt. Wenn die Deutschen Autobauer alles beherrschen mag das für einen Liberalen in Ordnung sein, aber wo führt es hin.?Wer hat etwas davon wenn Millionen Arbeitslose in Frankreich auf die Straße gehen und eine Revolution fordern. Da sind mir ein paar Regulative von Frau Le Pen allemal lieber als das sich die europäischen Konzerne gegenseitig auffressen und übrig bleiben Millionen Arbeitslose.

  33. Christian Peter

    @Christian Weiss

    der Unterschied ist bloß : Länder wie Indien, Russland oder China holen stark auf, während sich Europa und die USA in einer Phase des wirtschaftlichen Niedergangs befinden. Wären Freihandel und Liberalisierung tatsächlich so eine tolle Sache, hätte sich Europa durch die europäische Integration in blühende Landschaften verwandeln müssen. Heute wissen wir : Das Gegenteil ist der Fall, die europäische Integration samt Freihandel und Liberalisierung haben nicht nur nichts gebracht, sondern führen Europa geradewegs in den Ruin.

  34. gms

    Johannes,

    > Der sogenannte „freie Markt„ ist in Wirklichkeit ebenfalls eine Diktatur.

    Klar. Friede ist Krieg und Armut Wohlstand. Gäbe es darüber hinaus keine Gravitation, könnten auch Adipöse im Hundertmeterlauf reüssieren. Das Leben ist ein Hund, und Beiträge, die ihren Gedanken ohne ach so klug gesetzte Anführungszeichen nicht Ausdruck verleihen können oder wollen, eine Bereicherung mit fraglichem Wert.

    > Warum haben wir seit 2008 die größte Finanzkrise seit den 30igern, ich denke weil man dem freien
    > Markt am Bankensektor eben keine Regulative gesetzt hat. Was nützt uns der freie Markt ..

    Was nützt selbst freies Denken, wenn es mit falschen Prämissen operiert? Da waren andere Freidenker schon weiter und zogen Geldausweitung und politisch motivierte Kreditvergaben zum Hauskauf an NINJAs (no income, no job, no assets) in ihre Analysen mit ein.

    > Da sind mir ein paar Regulative von Frau Le Pen allemal lieber ..

    Jedem das seine.

    > als das sich die europäischen Konzerne gegenseitig auffressen und übrig bleiben Millionen Arbeitslose.

    Komisch. Wollen Sie das nicht mal unserem notorischen Forumsbrauen abklären, kanibalisieren die Konzääääane laut Trompeterei doch gerade kleine Unternehmen?
    Gut aber, daß hier ein weiterer Wesenszug der Linken jeglicher Coleur erneut angesprochen wurde, nämlich das perpetuierte Freund-Feind-Denken, bei dem selbstverständlich immer die eigene Klientel durch ein verbrecherisches Gegenüber geknechtet wird.

  35. Christian Weiss

    Europa und die USA scheitern sicher nicht am Freihandel, sondern wenn schon an der Expansion der öffentlichen Ausgaben und an den Fehlanreizen der Politik des billigen Geldes. Auch hier als Beispiel die Schweiz: Sie blieb von der grossen Finanzkrise 2008 mit ihrer auf Geldwertstabilität, statt auf Scheinkonjunkturförderung ausgerichteten Geldpolitik vergleichsweise wenig gebeutelt.

    Man überlege mal, was die ganzen Zölle bedeuten: Da bereichert sich der Staat und schädigt das bessere Produkt zum Schutze des Schlechteren. Wie bitte soll das den Wohlstand fördern?

    “Was nützt uns der freie Markt wenn er zu Massenverelendung führt.” – Die “Massenverelendung wird immer wieder behauptet, nur belegt wird sie nie. Könnten Sie das mal machen? Wo findet die statt? Und wo ist der freie Markt daran schuld?

  36. Selbstdenker

    @Johannes:
    Die Franzosen sollten ihre Wirtschafts- und Währungspolitik selbst bestimmen können, solange andere nicht dafür zahlen müssen.

    Im Sinne einer gewissen intellektuellen Redlichkeit sollte man schon erwähnen, dass die größten europäischen Probleme der Gegenwart messerscharf durch sogenannte “neoliberale” Ökonomen prognostiziert wurden; z.B.:

    “Ich glaube, dass die Einführung des Euro den gegenteiligen Effekt haben wird. Sie wird politische Spannungen verschärfen, in dem sie divergente Schocks, die durch Änderung der Wechselkurse leicht hätten gemildert werden können, zu umstrittenen politischen Themen macht […]. Monetäre Einheit, die unter ungünstigen Bedingungen eingeführt wird, wird sich als Hindernis für die politische Einheit erweisen.”
    [Milton Friedman]

    „Man kann einen Sozialstaat haben – und man kann offene Grenzen haben. Aber man kann nicht beides gleichzeitig haben“
    [Milton Friedman]

    In dem Sie die aus einem nicht gerade liberalen Wirtschaftsverständnis getroffenen Fehlentscheidungen dem Liberalismus umbinden machen Sie im Umkehrschluss den Bock zum Gärtner.

  37. gms

    Christian Weiss,

    “[Protektionismus / Zölle] Da bereichert sich der Staat und schädigt das bessere Produkt zum Schutze des Schlechteren. Wie bitte soll das den Wohlstand fördern?”

    Als propagandistischer Treppenwitz gilt ja heute ausgerechnet der Manchester-Liberalismus als grausamste Übersteigerung des Liberalismus’. Muß er ja auch sein, nachdem die Arbeiterschaft just jenem Geschäftsmann ein Denkmal setzte (“Champion of the poors”), der sich zum eigenen Nachteil erfolgreich gegen die damaligen Beschränkungen im Getreidehandel einsetzte (“corn laws”). Daß es sogar in Wien eine nach Richard Cobden benannte Gasse gibt, hat sich zu den lokalen politschen Revisoren noch nicht durchgesprochen, würde das Schild andernfalls doch entfernt oder politisch korrekt um 10 Grand nach rechts geneigt sein, damit auch der Letzte kapiert, welch scheußlichem Raubtier hier gedacht wird.

    Das kann man als Ungebildeter oder als Linker schon mal nicht wissen oder besser noch pervertieren. Hat man das aber einmal klargestellt, kommt unvermeidbar das Stichwort “Pauperiserung” und der Verweis auf Elendsquartiere in den Städten zur Zeit der beginnenden Industrialisierung gegen Ende des 18ten Jahrhunderts. Technik, Arbeitsteilung und Warenaustausch über größere Entfernungen nahmen Fahrt auf und manifestieren sich als Fabriken dort, wo Wissen, Mensch und Material zusammenkamen — in den Städten.
    Wer auf dem Land kein Auskommen fand, wurde der linken Lehre folgend gegen seinen Willen als Sklave den Fabrikanten zugeteilt. Als propagandischen Nebenbenefit konnte man nun jene gebündelte Armut auf Zelluloid dokumentieren, die andernfalls übers ganze Land versteut gewesen wäre oder es bedingt durch Hunger- oder Kältetod garnicht aufs Bild geschafft hätte.

    Spult man den Film des freien Marktes weiter mit Blick auf ergänzende Statistiken betreffend Einkommen der untersten Schichten, Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit, hat der Kapitalismus noch zu jeder Zeit an allen Orten den Ärmeren der Gesellschaft zu einem besseren Leben verholfen, was aber nichts daran ändert, dem notorischen Klassenfeind der Linken das exakte Gegenteil anzudichten. Ungemütlich wurde es einzig für jene, die zuvor von oben protegiert mit Zöllen und Monopolen geschützte Werktstätten betreiben konnten, und dieselben sind es heute, welche die Masse erneut vor den eigenen Karren spannen wollen. Alles war ja nicht schlecht unter Hitler, aber es mußte zwangsweise ebenso tragisch enden, wie alle anderen auf Zwang basierenden Freiluftexperimente riesigen Ausmaßes.

  38. O.d.S.

    @ Holzer

    Wären Sie so gütig und belegen Ihre Aussage mit Fakten? Die von Ihnen genannten Parteiziele widersprechen Ihrer Aussage drastisch. Und bitte erklären Sie uns allen, was Nationalismus mit Freiheit zu tun hat.

  39. Lisa

    O.S.: den Fragen schliesse ich mich an. Das “Stadtluft macht frei” gilt auch heute noch, obwohl bei genauerer Betrachtung nur eine andere Art der Unfreiheit die Schufterei auf dem LAnd ersetzte. Markt baut auf diemenshcliche Gier und Bequemlichkeit: Wenn die Kunden zu Fuss in die grossen Einkaufszentren marschieren müssten, wenn es dhl dpd ups etc. und Internet nicht gäbe, würden die Leute in den Ländern Europas und Amerikas kaum mehr etwas kaufen in so mit allem Nötigen und vielem Unnötigem versehenen Gesellschaften. Was man so einen “gesättigten Markt” nennt, kann nur weiter bestehen,wenn immer wieder aktiv auf Kundenfang gegangen wird. Mit Werbung, die das Abwechlsungsbedürfnis anspricht (Jetzt neu!), mit “Spar”angebote, die menshcliche Habgier befriedigen (3für 2, Geiz ist geil), mit emotionalen Konnotationen (Werbefilme nit unterwschewlligen Botschaften von Glück und Lebenssinn). “Beie den Reichen lernt man sparen” – das ist marktschädigend… Gottlob gibts Arme… äh, Arme mit Kreditkarte.

  40. Christian Peter

    @Christian Weiss

    auch die Schweiz schottet sich in manchen Bereichen, z.B. in der Landwirtschaft ab. Übrigens : Die Länder mit der protektionistischten Handelspolitik sind gleichzeitig die aufstrebendsten Nationen der Erde, wie etwa Indien, China, Südkorea, Russland oder Japan. Die Behautung, Freihandel wäre gegenüber einer protektionistischen Handelpolitik überlegen, ist eine Mythos. Auch die USA wenden sich immer mehr vom Freihandel ab und verfolgen zunehmend eine protektionistische Handelspolitik.

  41. gms

    O.d.S.,

    “Und bitte erklären Sie [T.H.] uns allen, was Nationalismus mit Freiheit zu tun hat.”

    Ohne direkt angesprochen zu sein mutmaße ich, daß hier ein Mißverständnis vorliegt. Vielleicht stellen Sie die Frage erneut und zitieren dabei, auf welche Aussagen sie sich bezieht.

  42. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Verstehe ich Sie richtig: wenn Österreich wieder umfassende Grenzkontrollen des Personen- und Güterverkehrs einführen würde, Zölle auf z.B. importierte Autos auf Deutschland draufschlagen würde (und Deutschland im Gegenzug Zölle für in Österreich gefertigte Motoren- und Getriebeteile einführen würde), müsste gemäß Ihrer “Logik” Österreich in Kürze zum Tigerstaat Europas aufstreben, oder?

    Ich schätze mal, der Grund dürfte dann die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Japanern sein. Aber halt: da kann man ja auch wieder Zölle draufschlagen.

    Wer etwa diese Zölle bezahlen wird? Hmmm….

  43. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    In China müsste Ihrer Meinung nach von sich aus eine enorme Binnennachfrage entstanden sein…
    …ohne dass der Welthandel irgendetwas damit zu tun hätte?

    Eine abschließende Frage: waren Sie schon einmal in China? Ich meine nicht mit dem Finger auf der Landkarte und auch nicht als Tourist, sondern geschäftlich oder beruflich?

  44. gms

    Copy&Paster,

    “auch die Schweiz schottet sich in manchen Bereichen, z.B. in der Landwirtschaft ab.”

    Ohne Beweis dafür, dies sei aus Sicht aller Schweizer von Vorteil und nicht bloß für Landwirte, bleibt’s einmal mehr eine rhetorische Nullnummer.

    “Übrigens : Die Länder mit der protektionistischten Handelspolitik sind gleichzeitig die aufstrebendsten Nationen der Erde, wie etwa Indien, China, Südkorea, Russland oder Japan.”

    Mit einer beliebigen Interpretation von Protektionismus und erfolgreich stimmt das zu 100%.

    “Die Behautung, Freihandel wäre gegenüber einer protektionistischen Handelpolitik überlegen, ist eine Mythos.”

    Der wiederum durch faktenresistentes Propagieren des Gegenteils nicht widerlegt wird.

    Dessen ungeachtet magst du, falls es die mentalen Barrieren gestatten, deine These abklopfen mit der Frage, welcher Grenzverlauf optimale Territorien absteckt und demgemäß beispielhaft vielleicht Wien oder Baden-Württemberg jeweils sogar ein ökonomisches Protektorat für sich bilden oder gegenteilig mit Los-Angeles ökonomisch fusionieren sollten.

    Falls Protektionismus eine so tolle Sache wäre, müsste er in jedem beliebig umzäunten Territorium seine Segnungen besser für die dort Wirkenden hervorbringen, als mit allen anderen Grenzverläufen. Stimmt schon, daß mit den inneren Widersprüchen ist schon eine delikate Angelegenheit, aber wenn das Brett vorm eigenen Kopf nur nahe genug ist, ergibt alles irgendwie einen Sinn.

    “Auch die USA wenden sich immer mehr vom Freihandel ab und verfolgen zunehmend eine protektionistische Handelspolitik.”

    Wie NAFTA und das jüngst abgeschlossene CETA ebenso eindrucksvoll belegen, wie das aktuell in Verhandlung stehende TTIP.

    Ganz unter uns im Privaten: Hast du außer dummes Gequatsche zwecks Ventilation brauner Ideologien sonst noch was zu bieten, oder bist du bloß ein verkannter Agent provocateure, dem es nichts ausmacht, für sein scheuklappenbehaftetes Treiben hier im Stundentakt vorgeführt zu werden?

  45. Christian Peter

    Kann mir schon vorstellen, dass für liberale Armleuchter eine Welt zusammenbricht, wenn der Mythos ‘Freihandel schafft Wohlstand’ in Frage gestellt wird. Tatsache ist : Freihandel schafft keinen Wohlstand, das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Das beste Beispiel dafür ist die EU, Freihandel und Liberalisierung brachten nichts als Unheil über Europa.

  46. Selbstdenker

    @gms
    “Wie NAFTA und das jüngst abgeschlossene CETA ebenso eindrucksvoll belegen, wie das aktuell in Verhandlung stehende TTIP.”

    Nicht zu vergessen die Trans Pazifische Partnerschaft (TPP): USA, Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.

    China und Indien wären – ich gehe mal dass sie sich im Sinne von Christian Peter selbst schädigen wollen – gerne mit dabei, jedoch…
    http://www.ft.com/cms/s/0/8e81ab8c-763c-11e5-a95a-27d368e1ddf7.html#axzz3uUNX8eth

  47. Thomas Holzer

    @O.d.S.
    Ich denke, Sie unterliegen einem Denkfehler; Nationalismus steht eben im Widerspruch zu Freiheit; nichts anderes habe ich behauptet

  48. Christian Weiss

    “auch die Schweiz schottet sich in manchen Bereichen, z.B. in der Landwirtschaft ab.”

    Gutes Beispiel, Herr Peter. Kostet den Steuerzahler jährlich 6 Milliarden, verhindert den Strukturwandel, und inzwischen sind von den verbliebenen etwa 54’000 Landwirtschaftsbetrieben etwa ein Drittel Nebenerwerbsbetriebe, die Betriebsgrösse verharrt auf international nicht wettbewerbsfähigen 19,5 Hektaren und die Konsumenten dürfen weltweit mit die höchsten Lebensmittelpreise bezahlen, wobei die Qualität bei den Rohprodukten entgegen anderen Verlautbarungen aus der Bauernlobby kein bisschen besser als im Ausland ist.

  49. Christian Weiss

    “Auch die USA wenden sich immer mehr vom Freihandel ab und verfolgen zunehmend eine protektionistische Handelspolitik.”

    Die USA betreiben vor allem im Bereich Produktezulassungen eine hohe Regulierungsdichte, die zum Schaden kleiner Marktteilnehmer ist. Jeder Produktionsschritt wird mit einer grotesken Bürokratie belastet. Ein Bekannter aus der Medizinaltechnik kann da ein Lied davon singen. Die staatlichen “Qualitätsprüfer” verteuern mit unsinnigen Regeln, die keinerlei positiven Effekt auf die Qualität des Produktes haben, das Endprodukt, dass dann der Kunde bzw. der Versicherer bezahlen kann. Der Produktepreis des Herstellers verzehnfacht sich bis in den Operationssaal und da greifen nicht Zwischenhändler Gewinn ab, sondern der Staat.
    Nutzen für Produzent, Arzt und Konsument: Null – ganz im Gegenteil. Und die Gesundheitskosten explodieren weiter.

  50. O.d.S.

    Ja Herr Holzer, aber inwiefern ist Nationalismus das Gegenteil von Freiheit? Oder behaupten Sie gar, es gäbe für Liberale keine Staaten und daher völlige Reisefreiheit?

    Aus Wiki: Nationalismus bezeichnet Weltanschauungen und damit verbundene politische Bewegungen, die die Herstellung und Konsolidierung eines souveränen Nationalstaats und eine bewusste Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder mit der Nation anstreben.

    @gms

    Offensichtlich kein Missverständnis, sondern eine eklatant falsche Behauptung seitens Herrn Holzers.

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