Lehrer-Anwärter scheitern an Deutsch

“……Die Aufnahmetestes für Lehramtsstudien sind abgeschlossen. Zahlreiche Bewerber scheitern an mangelnden Rechtschreibkenntnissen….” (Aufschlußreich, hier)

5 comments

  1. Thomas F.

    Es mangelt nicht nur an Rechtschreibkenntnissen sondern an der Beherrschung der deutschen Sprache im Allgemeinen. Deutsch ist für die meisten Österreicher gleichsam eine Fremdsprache, weil sie nur gewohnt sind, Dialekt zu sprechen.
    Wird im deutschen Fernsehen ein Straßenkehrer interviewed, ist er normalerweise in der Lage korrekte deutsche Sätze zu formulieren. Im ORF treten immer wieder Akademiker auf, die es nicht der Mühe wert finden, zwei grammatikalisch richtige Sätze aufeinander folgen zu lassen. Und sie sind sich ihres Unvermögens meist nicht einmal bewußt. Von wem sollten sie es auch lernen?
    Aber wichtig ist, dass wir die Dialekte pflegen, und das sogar im Bildungsfernsehen, und nur ja niemand anfängt, Aprikosen statt Marillen zu sagen. Sonst würden uns ja Deutsch Lernende aus der ganzen Welt auch verstehen.

  2. Wolf

    Es wird ja bereits in der Schule keineswegs mehr auf korrektes Deutsch geachtet – auf “Empfehlung” von ganz oben, aus Rücksicht auf die vielen Schüler mit Migrationshintergrund, die ja sonst “diskriminiert” würden. Da darf man sich nicht wundern; auch die Sprecher des ORF sowie die Zeitungsredakteure verwenden ein erbärmliches Deutsch. Die deutschen Sender und Zeitungen sind in dieser Hinsicht allerdigs nur wenig besser.

  3. Herr Karl jun.

    Derzeit scheitern mehr als die Hälfte der Dissertanten der Philosophie an der Universität Wien an mangelnden Deutschkenntnissen – als Muttersprachler!! Sie sind nicht imstande, Originaltexte aus ihrem Fachgebiet zu verstehen oder gar sinnvermittelnd darüber zu schreiben. Ähnliches kann man bei Jus-Studierenden bei den öffentlich zugänglichen Prüfungen erleben. Auch Lehrer an Fachhochschulen berichten, dass schriftliche Arbeiten von Studierenden endemisch werden, die mangelnde Kenntnisse der Rechtschreibung, der Beistrichsetzung oder der Verwendung der Tempora in Fülle aufweisen und das Unvermögen zum sinnerfassendem Lesen und zum halbwegs präzisen schriftlichen Ausdruck dramatisch vor Augen führen. Auf diese „funktionale Alphabetisierung“ in „sprachintensiven“ Fachgebieten setzt nun die Tschänderei noch einen groben Klotz drauf und glaubt in diesem Verdummungsprozess noch das “Weibliche sichtbar machen zu müssen” (so Rudolf Muhr in „Die Presse“).

  4. Thomas Holzer

    “Derzeit scheitern mehr als die Hälfte der Dissertanten der Philosophie an der Universität Wien an mangelnden Deutschkenntnissen”

    Ist dies ein Resultat der Politik “Promotion auch für Reinigungskräfte”?

    Wie kann ein Dissertant mit mangelnden Deutschkenntnissen soweit kommen?

    Wir sollten den Platzstürmern von Bischofshofen das Lehramt ohne wenn und aber ermöglichen; würde sicherlich zur “Völkerverständigung” beitragen 😉

  5. Thomas Holzer

    Durch das sichtbar Machen des Weiblichen werden wenigstens alle anderen Unzulänglichkeiten kaschiert; wahrscheinlich ist dies der ursächliche Grund, daß HH und KonsortInnen so vehement dem Tschänderastentum fröhnen 😉

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