Leider nicht hierzulande üblich…

“….Die bankrotte US-Großstadt Detroit rechnet nicht mit Hilfe aus Washington. “Ich habe es bereits gesagt, der Staat kann der Stadt Detroit nicht aus der Patsche helfen”, sagte der Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, am Sonntag im Fernsehsender CBS. Das Problem der ehemaligen Industriemetropole sei nicht allein das Geld. Der Bankrott sei der nötige Weg, um die einst blühende Autostadt wiederaufzubauen….” (Standard)

3 comments

  1. aaaaaaa

    Sowas könnte Berlin gebrauchen. Aber das wird wohl erst passieren, wenn der Schuldenberg sich so weit vervielfacht hat, dass auch kein Länderfinanzausgleich mehr helfen kann.

    Bis dahin hängen wahrscheinlich wieder so viele Banken usw. an den Berliner Schulden, dass es Pleiten regnen wird.

  2. apz

    Bin schon gespannt, wie das weitergehen wird – ob ganz undramatisch eine “Sanierung” erfolgt, was den Gläubigern eine Lehre sein würde … und wie die US-Community beim Einziehen von Forderungen bzw. Haftungen, Hypotheken bei den Großen und insb.(!) aber bei den Kleinen umgeht.
    Realiter sind natürlich die vorgeblich “unschuldigen kleinen Leute” essentiell entscheidend am Niedergang schuld! Denn deren fürs Individuum völlig richtige Strategie in einer Demokratie ist es nunmal, im Gegenzug zu Wahlstimme alles was nur schaffbar ist aus einem System rauszuholen … weil aus Erfahrung von dem was “zuviel” via Transferleistungen rausgeholt wird immer(!) etwas hängen bliebt, d.h. positiver Saldo … da teils eh schon verfuttert bzw. sonst wie nicht/nix retournierbar
    D.h. wer stright politisch reüssieren will braucht nur auf Teufel komm raus Transferleistungen (aus Gläubigerhand … Besitzenden) offerieren, und bekommt dafür als Lohn die Stimmen = Macht in der Demokratie. “Schutz” gegen diese Desaster-Eigenschaft der Demokratie ist m.E.n. alleinig ein ausreichendes Verlustpotential/Wagnis bei einer hinreichend großen Mehrheit …
    “Prolokratie” ist daher systemtheoretisch betrachtet nur eine Facette – oder?

  3. Rennziege

    Mehr zum Thema, von Mark Steyn:

    http://www.nationalreview.com/article/353959/downfall-detroit-mark-steyn

    Daraus:
    Given their respective starting points, one has to conclude that Detroit’s Democratic party makes a far more comprehensive wrecking crew than Emperor Bokassa ever did. No bombs, no invasions, no civil war, just “liberal” “progressive” politics day in, day out. Americans sigh and say, “Oh, well, Detroit’s an ‘outlier.’” It’s an outlier only in the sense that it happened here first. The same malign alliance between a corrupt political class, rapacious public-sector unions, and an ever more swollen army of welfare dependents has been adopted in the formally Golden State of California, and in large part by the Obama administration, whose priorities — “health” “care” “reform,” “immigration” “reform” — are determined by the same elite/union/dependency axis. As one droll tweeter put it, “If Obama had a city, it would look like Detroit.”

    Das ist der letzte Absatz, aber es lohnt sich sehr, den ganzen Artikel zu lesen. (Ich darf als bekannt voraussetzen, dass “liberal” im amerikanischen Englisch etwas ganz anderes bedeutet als bei uns.)

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