Lernen, mit dem Virus zu leben

Von | 13. Dezember 2021

“….Es kann nicht einzig darum gehen, die Pandemie zu überwinden, sondern auch das normale Leben, die Wirtschaft, das Bildungssystem, das kulturelle Leben sind in Gang zu halten. Und ich wiederhole auch dies: Politiker sollten den Mut haben, dem Bürger zugunsten eines freien und selbstverantwortlichen Lebens das Tragen von Risiken zuzutrauen. Noch einmal: Wir wollen keinen Babysitter-Staat!” weiterlesen hier

14 Gedanken zu „Lernen, mit dem Virus zu leben

  1. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Selbstverantwortung und individuelle Verhaltensanpassung bei Viren, Bakterien, Keimen, etc. sind fundamental damit der einfach bestehende Gegensatz zwischen auf der einen Seite Hypochondern und auf der anderen Seite Lebensrealisten in einer Gesellschaft oder einem Staate überbrückt werden kann.

    Keine Gesellschaft oder Staat, egal ob individualistisch oder kollektivistisch organisiert, kann mit einer Herrschaft der Hypochonder überleben.

    Zu Pflegekräften denke ich dass fundamentalste Entgegenkommen ist einmal schon diese nicht zu Knechten und Leibeigenen ihrer Patienten zu machen die sobald sie sich einen Kittel überziehen das Recht auf ihren eigenen Körper und Willen verwirkt haben.

  2. Johannes

    CE__: 85-90% der Covidpatienten auf Intensivstationen, ungeimpft uns schwer erkrankt, sind also Hypochonder?
    Und mir werfen Sie andauernd unmenschlichen Zynismus vor?

  3. hausfrau

    Zynismus ist, wenn Krankheit nur mehr gilt sobald es Corona betrifft.
    Mittlerweile haben wir eine Übersterblichkeit, gehäufte Suizidfälle – aber das macht gar nichts, es ist ja nicht Corona.
    In UK gibt es rätselhafterweise 300 000 Herzkranke.
    Kriegen wir bald dagegen eine Impfung?
    Und wie kriegen wir alle zur Impfung?

    Wenn man kein Herz hat, betrifft es einen ja nicht.

  4. Johannes

    sokrates9: Alles sehr geheimnisvoll und rätselhaft, zum Glück haben wir die Impfung der wir jetzt jede Krankheit, sogar Covid selber andichten können.
    Wissen Sie was mir auffällt Ihr versucht immer öfter ins persönliche, beschuldigende, beleidigende zu gehen.
    Für mich ein untrügliches Zeichen von Mangel an echten Argumenten.

  5. Gerald Steinbach

    Wann kommt die staatliche Verordnung zweimal in der Woche mit den Rad in die Firma zu fahren um die Spitäler vor Überlastung zu schützen und CO2 einzusparen.
    Vorteil ,man erspart sich die entsprechende Impfung gegen Fettleibigkeit und bekommt ein grünes Bändchen und genießt Lockerungen.
    Wie weit könnte eigentlich ein Volk mitgehen, auch wenn die Maßnahmen an Absurdität nicht mehr zu überbieten sind
    Ein Experiment wäre es wert

  6. sokrates9

    Gerd Steinbach@Das live Experiment lauft doch gerade; Was wäre wenn man das so behandeln würde wie man früher bei Grippewellen agierte?Da sind nämlich auch gar nicht so wenige Leute gestorben, die berühmten Gangbetten, die Grippeimpfrate war ganz bescheiden!Aber auch die Übersterblichkeit steigt derzeit massiv und löst Rätselraten aus.Die Impfgegner sagen dass sind die Folgewirkungen der Impfung, ich glaube dass es überwiegend die lockdowns sind – monatelang keine Kuren, kein Sport, eingeschränkte medizinische Betreuung, Änderung der Ernährung Richtung fast food, Leute gehen nicht ins Krankenhaus.. In TV Diskussion wurde gesagt dass Kinderselbstmorde sich verzehnfacht haben,hoffe es stimmt nicht, aber Daten werden in unserer demokratisch transparenten Gesellschaft halt nicht veröffentlicht!

  7. sokrates9

    johannes@….Wissen Sie was mir auffällt Ihr versucht immer öfter ins persönliche, beschuldigende, beleidigende zu gehen…Sehr geehrter Johannes!Ich sehe dass die Sensibilität massiv steigt- die Spaltung der Gesellschaft und die Emotionalisierung nimmt dramatisch zu. Natürlich nicht verwunderlich bei der Hetze die die Regierung derzeit betreibt: Köstinger ungeimpfte sollen auswandern,großes Wundern im Hetzsender ORF dass die Radikalisierung zunimmt. Da sind jetzt 1 Mio Österreicher im lebenslänglichem Lockdown unter massiver Reduktion ihrer sozialen Kontakte, ihres persönlichen Lebens, ihrer Möglichleit Sport zu betreiben, Weihnachten zu feiern..sollen sich halt impfen lassen die Deppen, ist die einzige hämische Antwort die man von der parlamentarischen Mehrheit bekommt.Dass sehr wohl es Diskussionen um die Impfung gibt wird unter den Tisch gekehrt. In Norwegen – gut durchgeimpft- rechnet man mit bis zu 400.000 Neuinfektionen mit Omrikom pro Tag- Quelle RT – Deutsch. Keine Ahnung ob die Zuverlässiger als die Kronenzeitung sind.Impfnebenschäden werden ebenfalls total ignoriert. Aus meiner Mickeymouseperspektive kenne ich gottseidank niemand der an Covid gestorben ist, eine 95 jährige Nachbarin, einen Mann mit mehrfachen Herzinfakt (83) sind gestorben und wurden zur Verwunderung der Trauenden als Covidtote registriert. Umgekehrt kenne ich 1 Kardiologen, und einen anderen befreundeten Arzt die nach Impfung massive Coronarprobleme hatte. Somit halte ich eine Tabuisierung für falsch.Persönliche, Beschuldigende, beleidigende Aussagen weise ich zurück – ich sehe in meiner Korrespondenz da keine Hinweise da ich versuche nicht mangels Argumenten sondern eher mit zu vielen Argumenten zu diskutieren und es nicht notwendig habe die emotionale Kiste zu öffnen. Bin dankbar wenn sie mir da eine entsprechende Wortmeldung nennen können wo ich ins persönliche abgeglitten bin.

  8. Johannes

    Sokrates9:Ich muß mich bei Ihnen Entschuldigen meine Antwort war an Hausfrau gerichtet.
    Wollte Sie nicht angreifen weil wir trotz aller Meinungsverschiedenheiten immer korrekt kommunizieren.
    Nochmals tut mir leid das ich Sie falsch angesprochen habe.

  9. Manuel Leitgeb

    @sokrates9
    Weil Sie es erwähnt haben, Neues aus Norwegen (offizielle Zahlen):
    Bei weitem die höchsten Neuinfektionen, die sie je hatten; die Krankenhauseinweisungen nähern sich langsam ebenso dem Rekordwert; die täglichen Todesfälle haben ihn anscheinend schon erreicht (da sind die Daten noch nicht ganz fix).
    Ab Mitte dieser Woche ist daher für 4(!) Wochen komplett der Ausschank von Alkohol verboten.

    Tja, deswegen wird auch inzwischen darauf “verzichtet” Norwegen als besseres Beispiel gegenüber Schweden zu präsentieren.
    Schweden existiert in der Covid-Diskussion anscheinend sowieso nicht mehr …

  10. E. Schaffer

    Die momentan stetig ansteigende Übersterblichkeit ist alles andere als trivial. Wer meint “sowas käme schon mal vor”, etwa wegen einer Grippewelle, der versteht nicht was da los ist. Erstens mal ist eine Grippewelle eine handfeste Ursache, die wir im Gegensatz zu Covid zwar mehr oder minder hinnehmen, aber dennoch. Andere Ursachen, wie etwa erhöhte Suizidraten oder schlechtere medizinische Versorgung, können die Sterblichkeit schon beeinflussen, aber nicht im statistisch signifikanten Umfang. Pro Kalenderwoche begehen in D ca. 170 Menschen Suizid, das sind weniger 1% aller Todesfälle. Selbst wenn diese Zahl auf Grund von Lockdowns erheblich ansteigen sollte, würde man kein relevantes Signal in der Übersterblichkeit sehen.

    Laut Paul Ehrlich Institut liegt die Zahl der vermuteten Todesfälle durch die Impfung bei erschreckend hohen 1.800. Und wenn gleich diese Zahl inakzeptabel hoch ist und der These vom “sicheren Impfstoff” widerspricht, vermag auch das keine relevante Übersterblichkeit zu erklären. Wobei die Vorstellung einer solchen Übersterblichkeit aufgrund einer Impfung an sich ja schon grotesk wäre.

    Somit bleibt die Frage offen was da eine Übersterblichkeit von 28% bzw. 5.000 Menschen pro Woche alleine in Deutschland verursacht. Nur ca. 12% davon sind Corona geschuldet, die übrigen 16 Prozentpunkte, oder fast 3.000 Menschen, sterben an XY ungelöst. Es ist jedenfalls nicht die Grippe, denn die grassiert nicht bzw. grassierte rückblickend im Nov nicht.

    https://www.destatis.de/EN/Press/2021/12/PE21_574_126.html;jsessionid=B5D1A844DDB207DAB580D6E2FA6454FE.live722?nn=23768

  11. Falke

    “Das funktioniert aber nur, wenn alle die von dem Virus ausgehenden Gefahren ernst nehmen”. Das ist natürlich richtig, doch dafür ist es – jedenfalls in Österreich und wohl auch in Deutschland – zu spät: die Bevölkerung wurde von der Politik (also von den diversen Regierungen) derart häufig in Dauerpanik versetzt, in die Irre geführt und unverschämt belogen, vor allem auch bezüglich der Wirkung der Impfstoffe, dass kaum jemand noch irgend etwas glaubt, was offiziell verkündet wird, und sei es noch so “wissenschaftlich fundiert”. Viel eher glaubt man den sogenannten “Verschwörungstheorien”, die zuhauf im Internet zu finden sind und sich allerdings tatsächlich ziemlich oft als zutreffend erwiesen haben.

  12. CE___

    @ Johannes

    “CE__: 85-90% der Covidpatienten auf Intensivstationen, ungeimpft uns schwer erkrankt, sind also Hypochonder?
    Und mir werfen Sie andauernd unmenschlichen Zynismus vor?”

    Können Sie das Spital und die dazugehörige Intensivstation nennen wo dies der Fall ist?

    Damit man sich als Bürger auch selber erkundigen kann.

    Ich denke Sie werden es nicht tun können – Sie sind mir ja da auch noch eine Antwort vom letzten Jahr schuldig wo Sie auch hier im Forum mit den “überfüllten Intensivstationen” haussieren gegangen sind – da sogar die Regierung selber im Dunkeln tappt wer wo geimpft oder ungeimpft in Spitälern herumliegt, wie man unlängst aus Medien entnehmen durfte.

    Die ganzen Statistiken sind für Hugo und Katz’.

    Weil unter anderem “Geimpfte” noch wochenlang nach der Impfung als ungeimpft geführt werden. Und “Geimpfte” deren “Impfstatus” abgelaufen ist wieder als “ungeimpft” gelten.

    Gegen das was hier aufgeführt wird war ja das kafkaeske Kakanien eine Ausgeburt an Klarheit.

    Sogar die die das betreiben, Regierung und Bürokratie, kennen sich nicht mehr aus. Und Sie kommen mit solchen Aussagen als angebliches “matter of fact”?

    Und über allem steht, auch Ihre so heilige Wunderwaffe “Gen-Therapie” schützt nicht vor schweren Erkrankungen.

    Womit Ihre ganze Aussage bzw. Insinuierung in der Luft hängt.

  13. CE___

    @ Johannes

    Ich erlaube mir noch einen Nachsatz, weil er zeigt wie, in meinen Augen, unlogisch und daher falsch schlussfolgernd Sie denken, und Ihr folgender Satz daher Rabulistik ist.

    “…85-90% der Covidpatienten auf Intensivstationen, ungeimpft uns schwer erkrankt, sind also Hypochonder?..”

    Lassen wir das einmal so stehen obwohl ich diese Aussage für falsch halte.

    Definition der Hypochondrie ist “Die Betroffenen beschäftigen sich beharrlich mit der Möglichkeit, an einer oder mehreren schweren und fortschreitenden körperlichen Krankheiten zu leiden, ohne dass sich dafür ein angemessener, objektiver Befund finden lässt”

    Nun, erstens, ein Hypochonder, der sich Zeit seines Lebens einbildet an einer Krankheit X zu leiden, ist natürlich nicht davor gefeit diese einmal tatsächlich zu bekommen.

    Zweitens, die Frage, wie kommt jemand zu einer Hypochondrie?

    Naja, die kann auch verstärkt (vielleicht sogar hervorgerufen?) werden indem ihm mittels ungeeigneter Tests (PCR-Test lässt grüßen) eine angebliche Erkrankung zugeschrieben wird die er eigentlich gar nicht hat. Oder, konkreter, eine tatsächliche Erkrankung (konkreter, ein Aufenthalt auf einer Intensivstation) eigentlich einem anderen Gebrechen bzw. Krankheit zuschreibbar ist.

    Und das alles passt sehr gut auf die heutige Situation mit “Covid”, wo salapp ein jeder der nicht bei Drei am Baum ist, ein “Covid-Fall” wird, dazu gemacht mittels ungeeigneter Tests, Definitionen und Statistiken.

  14. Johannes

    @CE: Wenn Sie den leitenden Chefärzten von Intensivstationen nicht glauben dann kann niemand auf dieser Welt Sie überzeugen. Das ist Ihr gutes Recht, ich denke wenn aber die Lunge eingeht und es in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Covidinfektion steht und die Symptome einem ganz genauem Schema folgen, ist die Wahrscheinlichkeit höher das es sich um Covid handelt als um etwas anderes.

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