Liberalisierung nach islamischer Art

“Angesichts der Kritik von Menschenrechtlern lockert der streng sunnitische Ölstaat Saudiarabien die Kontrollen für Frauen ein wenig: Künftig sollen die für eine Frau als Vormund festgelegten Männer nicht mehr automatisch per SMS informiert werden, wenn diese ihre “Mündel” das Land verlassen wollen, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Passbehörde” (hier)

16 comments

  1. cmh

    Und dann stehen die Vollkoffer vor dem Stephansdom und verteilen den “edlen Quran”.

  2. Thomas Holzer

    @cmh
    Sollen Sie! Andere verteilen “Das Kapital”, andere die Bibel, andere “shades of grey” oder was auch immer.
    Was soll’s, so lange wir nicht zur Konvertierung gezwungen werden, sehe ich kein Problem.

  3. Christian Peter

    @thomas holzer

    ‘solange das Pack die Sozialsysteme nicht unterwandert, sehe ich kein Problem’ sollte es besser heißen.

  4. cmh

    Die Zeugen Jehovas stehen an fast allen U-Bahneingängen. Und das ist gut so. Aber keiner sucht sich die (wohl nur für “Bettler” vorgesehenen) Kirchenvorplätze dafür aus. Die Museln hingegen schon. Dabei wären gerade die Museln die zartbeseiteten Hascherln, die sofort djihadistisch ausrasten, wenn einer auch nur Mohammed hustet. Was geschieht, wenn man vor einer Hinterhofmoschee in Favoriten nur das Kirchenblattl verteilen möchte, kann sich jeder leicht ausmalen.

    Man muss daher eine gegenüber den Tauscheinchristen doch etwas größere religiöse Sensibilität der Museln annehmen, auch und gerade dann, wenn sie vor der Wiener (Nochnicht-)Hauptmoschee Korane verteilen.

    Sie Herr Holzer sind aber ein vielleicht zu enger Freund der masochisten Schmonzette Shades of Grey. Vielleicht empfinden eine gewisse Lust dabei, wenn sie in einer muslimisch gewordenen Umgebung dann zwar nicht zur Konversion gezwungen werden, aber doch als ungläubiger Fußabstreifer benutzt werden. Jeder wie er will. Aber ich garantiere Ihnen, wenn Sie die Wahl hätten, Das Kapital, die Bibel, Pornoschmonzetten oder den Koran zu verteilen, Sie werden sich für den Koran entscheiden.

    Und Sie Herr Christian Peter dürfen auch nicht glauben, dass eine mulimische Unterwanderung unseres Sozialsystems das christliche Sozialsystem samt seinen Beiträgen zum Erliegen bringen wird.

    Weil wir gerade dabei sind ein kleines Rechenbeispiel.

    Eine muslimische Familie hat 4 Kinder eine österreichische 1,32. Beide bekommen Familienbeihilfe. Wer hat aus einer Erhöhung ebendieser Familienbeihilfe den größeren Vorteil?

  5. Thomas Holzer

    @cmh
    “Aber ich garantiere Ihnen, wenn Sie die Wahl hätten, Das Kapital, die Bibel, Pornoschmonzetten oder den Koran zu verteilen, Sie werden sich für den Koran entscheiden.”

    Sicherlich nicht! Und ich weiß, meine Rechte, meine Freiheit zu verteidigen

  6. Rennziege

    Ich habe mir in Berlin-Neukölln kürzlich eine Burka mit Tschador (‏چادر‎) anfertigen lassen, natürlich pechschwarz, Sehschlitz textil vergittert. Im Ernst. Erstaunlich preiswert übrigens. Die muslimischen Schneiderinnen (denn nur Frauen dürfen Frauen vermessen) haben meine Befürchtungen, man werde derlei Klamotten an kuffars und dhimmis nicht verkaufen, lächelnd zerstreut. Sie freuen sich sogar darüber.
    Ich mich auch. Denn in etlichen Vierteln Berlins bewahrt diese Verkleidung unsereine davor, von orientalischen Hooligans beschimpft, angerempelt und angespuckt zu werden. Erster Probelauf heute nachmittag: voller Erfolg; nur den typischen Gang der weiblichen Wüstenschiffe muss ich noch besser abkupfern.
    (Im G’schäft gibt es noch keinen islamischen Bet-, aber einen diesbezüglich sehr praktischen Umkleideraum, Allah sei Dank!)

  7. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Nur weil jemand islamischen Glaubens ist, ist dieser noch lange nicht als Teil eines “Packs” zu bezeichnen.
    Das finde ich einfach nur primitiv.
    Denunzierungen, Beleidigungen ersetzen keine seriöse Diskussion. Dieses Verhalten ist fast schon so primitiv wie das Verhalten vieler Muslime, welche wegen ein paar sehr guter(sic!) Karikaturen auf die Straße gehen und den Tod des Zeichners fordern.

  8. Karl Markt

    Vergangenheitsbewältigung nach israelischer Art:

    “Mehrere tausend afrikanische Frauen und Kinder haben heute mit einem Marsch durch die Küstenmetropole Tel Aviv gegen die israelische Asylpolitik protestiert.

    Im Dezember hatte die Knesset ein Gesetz verabschiedet, das die Lagerhaft von heimlich Eingewanderten bis zu einem Jahr ohne Gerichtsverfahren erlaubt. Dazu wurde in der Negev-Wüste das neue „offene Lager“ Cholot eingerichtet, in dem sich Insassen dreimal täglich zu einem Zählappell melden und übernachten müssen.”

    Darf man das jetzt kritisieren oder ist das dann antisemitisch?

  9. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Israels Selbstverständnis als Staat beruht darauf, daß es sich explizit als Judenstaat, als letzter Zufluchtsort der Juden versteht. Daher steht es der Zu/Einwanderung von Juden positiv gegenüber, nicht aber dem Zuzug Andersgläubiger.
    Insofern haben die Israelis recht.
    Die Staaten Europas -respektive deren Politiker- verstehen sich als gar nichts, außer als diffuser Zufluchtsort für alle möglichen Verfolgten und Nichtverfolgten aus allen möglichen Erdteilen.
    Sie “dürfen” den Umgang des Staates Israel mit nicht gewollten Einwandern ruhig kritisieren, und -zumindest ich- werde Ihnen sicherlich nicht Antisemitismus/Antizionismus vorwerfen; aber, wie oben schon geschrieben, das Selbstverständnis Israels und(sic!) seiner Bürger ist ein anderes als in Europa

  10. Christian Peter

    @thomas holzer

    berechtigte Kritik ist niemals primitiv : Sozialtouristen sind eben eine ganz besondere Gattung Mensch.

  11. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Ich erdreiste mich nicht, darüber zu urteilen, ob Ihre Kritik berechtigt ist oder nicht!
    Ich erlaube mir nur, Ihre Wortwahl als primitiv zu bezeichnen.

  12. cmh

    Thomas Holzer – Sie sind mir sympathisch. Und so liberal aufgeklärt!

    HAbe ich vergessen hinzuzufügen, dass Ihnen nur nach der Wahl des Korans der Besuch des örtlichen Kreislers erlaubt ist? Ich garantiere Ihnen – Sie knicken ein, so rasch können wir gar nicht schauen.

    Aber Sie können mich ja vom Gegenteil überzeugen. Sind Sie in der Lage mit einem Moselm in ein sachliches Gespräch über Ihre eigene ideologische Basis einzutreten? (Die religiöse Basis sei Ihnen erlassen.)

    Es ist ja beruhigend, sich im Max Frisch Stück “Bidermann und die Brandstifter” wiederzufinden. Vor allem wenn so aufgeklärte Pazifisten wie Sie neben einem sitzen, kann man ja gar keine Angstgefühle entwickeln.

  13. Thomas Holzer

    @cmh
    Was wollen’s denn machen? Den Islam verbieten, oder nur das Verteilen des Korans, oder zur “Sicherheit” beides?!

  14. cmh

    Sie schwimmen auf der Welle der Alternativenlosigkeit.

    Vielleicht lernen Sie ein paar katholische Vokabeln um dem nächsten Muselprediger Paroli zu bieten. Dazu müssten Sie weder glauben noch der Kirche beitreten.

    Mit atheistischem Sozengequake hingegen machen Sie sich bei den Museln nur lächerlich.

  15. Thomas Holzer

    @cmh
    Ihre Alternative scheint das Verbieten zu sein, auch wenn es nicht funktioniert.
    Solange niht ein Anhänger des Islam mich zu bekehren versucht, muß ich ihm keine Paroli bieten; und in die Lage, zu versuchen, mich zu bekehren, wird kein Anhänger dieser Religion kommen, genauso wenig wie ein Vertreter der Zeugen Jehovas oder Scientology und was da sonst noch kreucht und fleucht auf Gottes Erde

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